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Beer like star Caulier 28 Triple

  • Typ Obergärig, belgisches Tripel
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 84% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#22846

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
84% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von Bier-Klaus

84% Party auf der Zunge

Avatar von Schluckspecht

Das Caulier 28 Tripel ist mit 9 % vol. Alkohol ein typisches belgisches Tripel, hält jedoch auch laut Etikett immerhin 40,7 IBU bereit und verzichtet auf Zucker oder andere/ähnliche Zusätze. Honiggolden (EBC 23) steht es mit einer üppigen, cremeweißen, feinporigen Schaumkrone im Glas, der eine recht ordentliche Stabilität attestiert werden kann. Gegen das Licht gehalten, fallen relativ grobere Schwebstoffe auf, die sich gleichmäßig durch das komplette Bier ziehen. Allgemein ist die Hefetrübung recht stark, unterhalb der Schaumkrone sammelt sich die Hefe besonders stark. Gelungen bleibt dieser Auftritt aber allemal.

In der Nase kommt die belgische Hefe ebenfalls kräftig zur Geltung. Es gibt fruchtige Esternoten und ein paar Gewürznoten, die von Anis über Gewürznelke bis Zimt reichen. Säure stelle ich im Geruch zunächst nicht fest.

Malzig, hefig, fruchtig und würzig geht es direkt schon im Einstieg los, während die Kohlensäure sanft prickelt. Die angenehme Restsüße erinnert mich an hochvergorenen Federweißer. Später kommt die Säure zunehmend stärker zu gelten, ehe dann der Alkohol - obgleich dieser in voller Wucht dann doch nicht zu erfassen ist - das Caulier 28 Tripel entscheidend bestimmt. Im Körper kann man diverse Geschmacksnoten feststellen, die ich neben den bereits schon im Duft erfassten Gewürznoten spontan mit weißen Weintrauben, Kiwi (wegen der Säure), Orangenschale und Blütenhonig beschreiben würde. Im langen Nachgang glüht der Alkohol durchaus angenehm nach - dank einer nunmehr einstellenden Hopfenbitterkeit und einer angemessen hohen Restsüße. Final kommen noch Trebernoten hinzu.

Bei dieser sehr interessanten Geschmacksvielfalt (von 'süß' über 'sauer' bis 'bitter' ist eben alles in hoher Intensität dabei) tue ich mich trotz der durchaus weichen Textur und der tollen Spritzigkeit schwer, viel Süffigkeit zu entdecken. Etwas Sperrigkeit wird stets durch die Säure und die zunehmend bitterer werdende Würzigkeit aufgebaut. Für mich ist dies bei einem Tripel aber wirklich kein Grund zur Sorge. Eher mache ich mir darüber sorgen, warum sich die vollen 9 % vol. Alkohol so gut verstecken - ein gutes Doppelbock mit ca. 8 % erscheint mir auch nicht alkoholischer. Insbesondere für ein Bier diesen Kalibers darf es schon als recht süffig gelten, ohne mich für diese Aussage zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Und erst recht nicht dafür, dieses feine Tripel zu empfehlen...

Bewertet am

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83% Braukunst live 2014

Avatar von Bier-Klaus

Das Caulier Triple ohne Brettanomyces Hefen ist goldgelb trüb und hat auch einen säuerlichen Geruch,
der allerdings viel dezenter rüberkommt als beim Schwester-Bier.

Der Geschmack ist vollmundig, eine gute Kombination aus säuerlichen und süßen Aromen macht sich im Mund breit.
Süßliche Honigaromen kombinieren sich mit süffigen und spritzigen sauren Noten.
Mit dieser Kombination geht das eindeutig in Richtung Löwenzahn-Honig.

Ein sehr süffiges und gefährliches Triple, weil man durch die Spritzigkeit den Alkohol nicht
mitbekommt und das sind immerhin 9 Umdrehungen.

Bewertet am