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Beer like star Camba / Samuel Adams - Samba

  • Typ Obergärig, New England IPA
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze 16.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#35293

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
94% Avatar von Schluckspecht
89% Avatar von ElftbesterFreund
83% Avatar von Bier-Klaus

83% Rezension zum Camba / Samuel Adams - Samba

Avatar von Bier-Klaus

Das Camba Samba ist ein Kollaborationssud von Sam Adams und Camba. Das Neipa hat 16,8 Grad Stammwürze, 7,2% ABV und 33 IBU. Geschüttet wurden Pale Ale Malz, Weizenmalz und Hafer. Gehopft wurde mit Warrior, Cascade, Mosaic, Citra, Pekko, Centennial und El Dorado. Beim Öffnen der Flasche rieche ich die typischen Zitrus-, Blumen- und Kräuteraromen von Citra, Cascade und Mosaic, die anderen Hopfensorten sind mir nicht so geläufig. Goldgelb mit starker Trübung und einer feinen Blume. Der Körper ist sehr vollmundig und angenehm rezent. Die Bittere ist gut eingebettet in den Malzapparat, mit 33 IBU ist man eigentlich unter den 40 IBU, die laut BJCP für ein IPA vorgesehen sind. Vom Hopfengeschmack her hätte es die Hälfte der eingesetzten Hopfensorten sicherlich auch getan aber da wollte man offensichtlich hopfentechnisch einen raushauen. Das Neipa schmeckt aber auch herber als man es für 33 IBU erwarten würde. Anders als im Geruch sind keine einzelnen Hopfensorten zu erkennen. Das Bier bietet eine Vielzahl an süssen tropischen Früchten und kräuterigen Doldenhopfen. Vielleicht kein ganz typisches Neipa mit einem saftigen Eindruck, trotzdem schmeckt mir sehr gut, weil es trotz des vielen Alkohols angenehm zu trinken und auch nicht zu bitter ist.

Bewertet am

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94% Samba Ole!

Avatar von Schluckspecht

Samuel Adams und Camba Bavaria haben sich zusammengesetzt, um ein New Englad IPA zu brauen und nennen das Produkt passenderweise dann Samba. Zu bieten hat dieses 7,2 % vol. Alkohol, 16,8 % Stammwürze und (bewusst milde) 33 IBU. Mitgeliefert wird ein tropisch angehauchtes Etikett. Stilgerecht kommt neben Pale Ale Malz auch Weizenmalz und Hafermalz zum Einsatz. Beim Hopfen hat sich die Kollaboration mal so richtig ausgetobt: Mit Warrior, Cascade, Mosaic, Citra, Pekko, Centennial und El Dorado sind geschlagene sieben Aromahopfen im Sud gelandet. Alle Achtung!

Schon alleine das Entkorken ist eine Offenbarung. Dieser unfassbare Hopfenduft! Harz, Pinie und viel, viel Tropik schwebt mir um die Nase, bevor ich überhaupt mit dem Eingießen begonnen habe. Im Glas lässt der Duft nach Grapefruit, Maracuja und Ananas nicht nach - wohlig abgerundet durch harzige Pinienwürze. Die Hefe fügt weitere Fruchtaromen hinzu. Der unaufdringlichen Malzigkeit entlarvt man die Süße, die von Weizen und Hafer ausgehen. Man erblickt dabei auf ein trübes, blickdichtes Gelbgold - stilgerecht also 'hazy' - mit sahniger, wunderbar stehender Schaumkrone.

Samtig, weich und tropenfruchtig legt das Samba los. Satt hopfiger Bitterkeit gibt es malzig-hefige Süße und eine Wagenladung voll Fruchtigkeit. Genau das ist ein New England IPA! Cremig, balanciert und fruchtig geht es weiter, während sich viel Malzsüße im hefigen Körper bereit macht. Wunderbar gefällt mir dazu die harzige Würzigkeit, die stets zur Abrundung bereitsteht. Im Abgang wird diese von mir immer wieder gern gesehene Harzigkeit intensiv ausgebaut, während der Charakter weiterhin süß, harmonisch und fruchtig bleibt. Was will man mehr? Für lediglich 33 IBU kommt auch eine recht ordentliche Hopfenbitterkeit zur Geltung, die sich sehen lassen kann. Der Körper dürfte aber gern noch cremiger und intensiver daherkommen, Antrunk und vor allem Finale hauen stärker rein. Insgesamt hat sich die Zusammenarbeit aber absolut gelohnt! Eines der besten New England IPA, die ich bisher testen durfte...

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