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Beer like star Camba Phantom Miners Sunlight #3

  • Typ Obergärig, Grisette
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze 11.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#29188

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von Hirsch

63% Rezension zum Camba Phantom Miners Sunlight #3

Avatar von Hirsch

Mittlerweile heißt dieses Bier von Camba nur noch „Grisette“.

Ok, meine erste Belgian Ale-Erfahrung ist zunächst eine Geduldsprobe. Die Grisette schäumt so wild im Rastal-Kraftbierglas auf, dass ich ruhig noch einen Abendspaziergang machen könnte, bevor das Verkosten losgeht.

Schaum: Wie gesagt – wild. Aber auch schön geformt: Sahnig, obwohl viel Grobporiges dabei ist.
Farbe: hellgelb und hefetrüb
Geruch: Viel Hefe, Zitrone, Banane

Geschmack:
Der Antrunk hat dann schon deutlich weniger CO², ist fast milchig im Mundgefühl. Geschmacklich zitronig, bananig (ein bisschen auch künstlich-bananig, so wie Bananenkaba). Im Mittelteil dominiert trotz der 5,8 Prozent Schlankheit im Nelkenkleidchen. Überraschend, wie arg hoch vergoren ein Bier mit 11,8 Grad Plato sein kann.
Nachtrunk: Schon irgendwie bitter, aber von Northern Brewer, Fuggles und Golding (lt. Etikett) würde ich gerne mehr schmecken.

Kommentar: Hm, äh, ja. Für mich schwer kategorisierbar. Interessant.

Bewertet am

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73% Rezension zum Camba Phantom Miners Sunlight #3

Avatar von Bier-Klaus

Das dritte Bier der Phantom Serie ist eine Grisette, das kannte ich noch nicht.
Dazu die Beschreibung der Brauerei:
"Grisette, ein alter, fast ausgestorbener belgischer Bierstil. Über die Namensgebung ist man sich uneins. Steht Grisette (von franz. gris für grau) für die Farbe der Arbeitskleidung junger Damen, die mit Schalen voll Bier die durstigen Minenarbeiter des Hennegau im Tageslicht beglückt haben? Oder bezeichnet es die Farbe des für diese Region typischen Porphyrischen Vulkangesteins, der in den Minen abgebaut wurde? Fest steht, dass der belgische Hennegau im späten 19. Jahrhundert einen Strukturwandel von einer landwirtschaftlich geprägten Region zu einer Bergbauregion durchmachte. Im Gegensatz zum belgischen Saison, dem Bier für Bauern und Landarbeiter, wurde das Grisette ähnlich dem Saison gebraut aber gezielt für Minenarbeiter vermarktet. Golden oder Bernsteinfarben, erfrischend aber dennoch herb, nach Gräsern und Zitrusfrüchten duftend war dieses Bier so energiespendend für die Minenarbeiter wie ein Sonnenstrahl nach einem Tag unter der Erde. Mit Miners Sunlight lassen unsere Braumeister im Gedenken an belgische Kumpel eine alte Biertradition wieder aufleben!"

Wenn die Werte stimmen, ist das ausserdem das am höchsten vergorene Bier, das ich jemals getrunken habe. Wie man 5,8% ABV aus 11,8 Grad Stammwürze holt ist mir schleierhaft. Niko hatte eine mögliche Erklärung, die sich sehr logisch anhört. Eine mehrfache Speisegabe würde sowohl die hohe Vergärung, die viele Kohlensäure und die doch noch vorhandene Restsüße erklären.

Endlich zum Bier:
Lichthell mit leichter Trübung. Die viele Kohlensäure treibt den Schaum wie einen Eisberg aus dem Glas. Der Geruch ist sehr hefig. Nachdem sich der Schaum gelegt hat, beginnt der Einstieg nicht mehr so extrem sprudelig. Der Geschmack ist hefig und leicht gewürzig. Nicht so stark wie belgische Ales aber es tendiert in die Richtung. die Textur ist rund und der Körper gar nicht so schlank wie erwartet (siehe Erläuterung vom Niko). Der Abgang endet sehr gut gehopft für ein Bier mit Weizenanteil. Fazit: ein schlankes aber dennoch geschmackvolles Sommerbier.

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