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Beer like star Camba Braumeister Edition #35 Strawberry Fields

  • Typ Obergärig, Weizen, Doppelbock
  • Alkohol 8.2% vol.
  • Stammwürze 18.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36626

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
80% Avatar von ren1529
73% Avatar von Bier-Klaus
68% Avatar von Schluckspecht

68% Leicht vertrocknetes Erdbeerfeld

Avatar von Schluckspecht

Johann Brandstetter und Christian Kull zeichnen sich für die Braumeister-Edition #35 verantwortlich: Ein Weizendoppelbock mit strammen 8,2 % vol. Alkohol und 18,5 °Plato Stammwürze. Neben dem obligatorischen Weizenmalz kam auch Münchner Malz und Melanoidinmalz zum Einsatz - und damit ist wohl eine etwas dunklere Farbe zu erwarten. Als Hopfen nahm man einzig und allein den Huell Melon, der hier für 25 IBU sorgt. Nuancen von reifer Erdbeere und Honigmelone werden angekündigt, weshalb das Strawberry Fields zu seinem Namen gekommen ist.

Ein kräftig leuchtendes, unzweifelhaft hefetrübes und stark sprudelndes Kürbisorange steht mit sahniger, eher grobporiger Schaumkrone, welche auch ein wenig ins Orange tendiert, im Probierglas. In der Nase habe ich zunächst klassische Weizenbock-Aromen in Form von reifer Banane, etwas spritziger Säure (mit ganz, ganz viel Fantasie ist das die Erdbeere) und einer durchaus mächtigen Weizenmalzigkeit. Der Alkohol hält sich jedoch zurück, das Weizendoppelbock zeigt sich eher frisch in der Nase.

Spritzig legt das obergärige Starkbier los und tatsächlich mache ich nun Bekanntschaft mit reifen Erdbeernoten - es sind nicht viele Erdbeeren und wahnsinnig frisch oder süß erscheinen sie nicht, aber feststellbar sind sie. Geschmacklich drückt die hohe Stammwürze und auch der Alkohol, so dass keine Zweifel am gewählten Bierstil vorliegen. Aus meiner Sicht ist das bis hierhin schon mal ein angenehmer heller Weizendoppelbock, auch wenn er sich geschmacklich nicht weit aus dem Fenster lehnt. Neben nunmehr eher unreifer Banane und der minimal an Bowle erinnernden Erdbeere gibt es auch noch Nuancen nach Honigmelone, die den geschmeidigen Körper begleiten. Eine leicht medizinische Bitterkeit blitzt im Abgang auf, ehe der Alkohol und Weizenmalz mit wenig Restsüße das Finale bestimmen.

Von den Braumeister-Editionen gab es schon einige Exemplare, die mir insgesamt deutlich besser gefallen haben. Seinen Zweck erfüllt das Strawberry Fields dennoch hinreichend. Man darf sich nur eben nicht zu viel Erdbeere versprechen - vor allem keine süße und saftige. Der Alkohol ist unmissverständlich wahrnehmbar, während es insgesamt ein wenig an Süße mangelt. Ein mächtiger, komplexer Geschmack stellt sich nur leider trotzdem nicht ein - insbesondere der Abgang ist einer von der eher langweiligen Sorte. Da wäre noch mehr drin gewesen.

Bewertet am

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73% Rezension zum Camba Braumeister Edition #35 Strawberry Fields

Avatar von Bier-Klaus

Neu von der Camba Bavaria ist das Strawberry Fields, ein Weißbier Doppelbock. Braumeister Edition Nr. 35, das Rezept stammt von Christian Kull und Johann Brandstetter. Als Malze kommen Weizen, Münchner und Melanoidin zum Einsatz, gehopft wurde ausschließlich mit Huell Melon, das verspricht spannend zu werden. Denn der Melon sollte ursprünglich nach Melone schmecken, wie der Name besagt, doch in manchen Jahren tendiert der Hopfen auch ganz stark zu Erdbeere. Das Weißbier ist dunkelgelb bis hellbraun mit starkem Hefetrub und einer sahnig dichten Haube. Ich rieche vor allem Nelke, die beste Biertestergattin Banane. Von Erdbeeren keine Spur. Der Einstieg beginnt gut vollmundig und nur mittel gespundet. Im Geschmack bin ich bei meiner Gattin, vor allem Banane, reife Banane von der Intensität her aber wenig Restsüsse. Eher atypisch für einen Weißbier Bock. Der viele Alkohol hingegen ist schon zu erkennen. Im Nachtrunk kommen noch andere Fruchtnoten zur Banane dazu aber hier Erdbeeren zu erkennen wäre zu viel verlangt. Im Nachtrunk darf ich dann auch recht behalten, denn die bitteren Noten erinnern an Nelke. Ein süffiger Weißbier Bock. Gerade noch 7.

Bewertet am