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Beer like star Camba Braumeister Edition #34 Wikinger Gold

  • Typ Obergärig, Amber Ale
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36627

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
82% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus

82% Kräftiger Geselle

Avatar von Schluckspecht

Bei der Braumeister-Edition #34 von Stefan Neubauer handelt es sich mit dem Wikinger Gold um ein Amber Ale mit 6,5 % vol. Alkohol und 16 °Plato Stammwürze. Geschüttet wurde ausschließlich mit Gerstenmalz (Pale Ale, Caraamber, Pilsner, Münchner) und die obergärige Hefe ist weiterhin an Bord. Die drei Hopfensorten Saphir, Cascade und Huell Melon sorgen zusammen für 28 IBU. Als süffig, malzig, angenehm fruchtig und herb wird das bernsteinfarbene Ale angekündigt.

Blickdicht und stark hefetrüb steht das Amber Ale in einem beinahe bräunlichen dunklen Bersteinton im Glas und präsentiert dabei seine cremeweiße, eher feinporige Schaumkrone. "Handwerkliches, malzbetontes Bier" wird dem Auge vermittelt. Leider ist die Haltbarkeit der Schaumkrone etwas begrenzt. Sehr ausgewogene Malznoten, die von Waldhonig über Bisquit zu Brot reichen, treffen auf kernig-fruchtige Hopfennoten. Meine Assoziationen sind Stachelbeere, Limette, Melone und Pflaume. Der Hopfen hat demnach auch etwas zu melden. Insbesondere der Cascade-Hopfen drückt gerne seine Dominanz aus und erzeugt dabei seine kräftigen Grapefruit-Noten. Trotz alledem ist der höhere Alkoholgehalt wie auch bei einem Met - um mal einen Bezug zum gewählten Namen zu nehmen - durchaus erfassbar.

So legt das Amber Ale dann zwar betont malzig, aber sogleich auch alkoholisch los. Es hat durchaus etwas von Met, der mit einer vergorenen Süße arbeitet. Das Wikinger Gold macht hier auch einen sehr gesetzten Eindruck. Statt frischer Fruchtnoten geht es eher in Richtung Trockenfrüchte und Rumtopf. Das Malz indes wird brotiger mit Tendenz zu Kaffee, während sich im opulenten Körper die fruchtige Süße wieder etwas öffnet. Für "nur" 16 % Stammwürze wird hier schon ein sehr kräftiger Eindruck gewährt. Danach wird es nochmals einen Hauch alkoholischer und trockener mit durchaus interessanten Röstmalznoten, die an frisch zerkaute Kaffeebohnen erinnern. Das Maß der Bitterkeit passt gut dazu und ist gewiss nicht übertrieben.

Vielleicht ist die namentliche Anspielung exakt so gewollt: Wer Met mag, mag auch dieses Bier. Die Süße hat sich in Alkohol und Trockenheit verwandelt, wobei Ansätze von Honig erkennbar sind. Der Hopfen setzt keine zu schwachen Akzente und somit hat das Malz immer auch einen Kontrahenten. So wirkt es durch und durch interessant und opulent, während es der Süffigkeit nicht schadet. Die obergärige Hefe fügt sich mit geringem Eigengeschmack sehr gut in das Ensemble ein. Unterm Strich ist es gewiss nicht das mildeste oder ausgewogenste Bier - dafür fehlt es einfach ein wenig an Süße. Aber so ein kräftiges Raubein kann manchmal auch sehr angenehm sein.

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73% Rezension zum Camba Braumeister Edition #34 Wikinger Gold

Avatar von Bier-Klaus

Die Camba Braumeister Edition #34 ist das Wikinger Gold, ein Amber Ale. Das Original Camba Amber Ale ist eines meiner Lieblingsbiere. Geschüttet wurden Pale Ale Malz, Cara Amber, Pilsner- und Münchner Malz. Gehopft wurde mit Saphir, Cascade und Huell Melon. Die Farbe ist Kupfer mit leichter Trübung und feinem, sahnigen cremefarbenem Schaum. Ich rieche schöne Fruchtaromen von Zwetschge und Pommeranze sowie Karamell. Der Körper ist gut vollmundig und angenehm rezent. Auch im Geschmack habe ich die gerochenen Fruchtnoten, überwiegend Zwetschge. Die Restsüsse ist deutlich geringer als beim Original Amber Ale und auch vom Karamell ist nur ein Hauch zu schmecken. Der Nachtrunk endet nur leicht herb. Das kommt gar nicht an das Original heran. Gerade noch 7.

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