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Beer like star Camba Braumeister Edition #24 Bavarian Wit

  • Typ Obergärig, belgisches Witbier
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#35798

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
86% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von JimiDo

73% Rezension zum Camba Braumeister Edition #24 Bavarian Wit

Avatar von JimiDo

Die bayrische Version eines Belgischen Witbieres hat eine hellgelbe Farbe und ist leicht trüb. Bedeckt wird das feinperlende Bier im Glas von einer mittelprächtigen Blume. Der Geruch ist fruchtig und nur etwas gewürzig. Der Antrunk ist schlank. Süße und Säure harmonieren gut miteinander. Natürlich fehlen hier die belgischen Zutaten. So kommt es nicht zu der Vielfalt von Aromen, wie wir es von einem originalen Witbier kennen. Insgesamt ist es aber sehr frisch wirkendes und ausgewogenes Bier. Das macht Lust auf mehr davon!

Bewertet am

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86% Äußerst gelungene Halbherzigkeit

Avatar von Schluckspecht

Andre Biller hat sich mit der Braumeister-Edition #24 an ein belgisch-bayrisches Witbier gewagt. Die Zutatenliste lässt Orangenschalen und Koriander vermissen, kommt jedoch immerhin mit Weizenmalz, Gerstenmalz, Hafermalz (keine Haferflocken), Hopfen und Hefe. Den belgischen Teil übernimmt die Hefe, der Rest scheint eher bayrisch inspiriert zu sein: Hallertauer und Hersbrucker Hopfen (13 IBU), Weizenmalz und Pilser Malz. So kommt das spritzig-fruchtige Obergärige auf 4,8 % vol. Alkohol und 11,5 °Plato Stammwürze.

Zitronengelb, hefetrüb und mit spritziger Kohlensäure steht der bayrisch-belgische Hybrid im Glas. Die sahnige, weiße Schaumkrone steht auch ganz vernünftig. Der fruchtig-spritzige Duft frohlockt mit Vielschichtigkeit. Hier ist neben Citrus und Banane auch eine gewisse Würzigkeit dabei, die neben Nelke durchaus auch an Koriander erinnert. Man könnte jetzt munkeln: Schreibt man diese Zutaten nicht drauf, weil man es dann nicht mehr in Bayern brauen dürfte? Der Duft jedenfalls verspricht hier mehr als von einem gewöhnlichen Weißbier zu sein.

Spritzig, fruchtig und säuerlich (nach Limette, Zitrone, Sternfrucht) legt sich das Bavarian Wit schon zum Start mächtig ins Zeug. Damit hätte ich bei der Auswahl der Hopfen nicht gerechnet. Der eingesetzte Hafer sorgt hier wie erwünscht für ein cremiges, weiches Mundgefühl, während die Kohlensäure optimal prickelt. Der Körper vollbringt die hohe Kunst, sowohl sommerlich-leicht als auch vollmundig-komplex zu sein. Die Citrusfrüchte sind weiterhin sehr weit vorn im Trinkgeschehen dabei. Das Weizenmalz, das hier keinerlei Fehler wie Pappigkeit oder Mastigkeit präsentiert, bringt unterdessen ein schönes Maß an Süße ein, die optimal die ansässige Säure aufwiegelt. Bei lediglich 13 IBU - so viel wie in einem milden Weißbier - überrascht der grasig-kräuterige, feinherbe Abgang. Direkt bitter wird es nicht, dafür sorgt allein schon der cremig-liebliche Grundcharakter, aber der Hopfen weiß sich richtig gut zu platzieren und er begleitet auch den getreidig-malzigen, kernigen Nachgeschmack. Überaus gelungen, Chapeau!

Bewertet am

73% Rezension zum Camba Braumeister Edition #24 Bavarian Wit

Avatar von Bier-Klaus

Camba Braumeister Edition #24 Bavarian Wit. Nachdem die Camba das Wit offiziell auf dem Etikett Bier nennt, können keine Orangenzesten und auch kein Koriander drin sein. Das ist dann nur halb belgisch. Hellgelb und sehr hefetrüb mit einer feinen Blume. Es riecht sehr gut nach der gewürzigen belgischen Ale Hefe. Aber wie schon vermutet spielen Koriander und Orangenzesten nicht mit. Der Einstieg beginnt gut gespundet, das Wit ist nicht zu schlank, etwas Restsüsse ist noch vorhanden. Der Geschmack ist leicht zitronig vom Weizenmalz, dazu die leicht süßlichen Küchengewürze der Hefe und ein leicht herber Eindruck am Gaumenrand vom Hopfen. Der wurde nur mit 13 IBU eingesetzt, ist aber deutlich zu schmecken. Hallertauer und Hersbrucker hätte ich nie vermutet, ich hätte auf einen zitronigen C-Hopfen getippt. Das Bier wurde ohne wichtige Zutaten für ein Wit gebraut, dafür schmeckt es richtig gut.

Bewertet am