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Beer like star Camba Bavarian Summer Session IPA

  • Typ Obergärig, Session IPA
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#35943

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus

73% Mehr Bavarian als Summer

Avatar von Schluckspecht

Ein Summer Ale trinkt man... nicht im (Fast-)Winter. Aber sei's drum. Vor mir steht das Camba Bavarian Summer mit 5,3 % vol. Alkohol, 12,5 °Plato Stammwürze und gut gemeinten 46 IBU. Ein Session India Pale Ale ist bekanntlich eine milde, sommerliche Ausgabe eines India Pale Ales, aber zur Unterscheidung zum Pale Ale üblicherweise etwas hopfenbetonter ausgerichtet. Klassische Ale-Hefe dient der Vergärung, für die Bitterkeit (und hoffentlich auch für das Aroma) opfern sich Crystal, El Dorado und Summit. Neben Pilsner Malz und Caramelmalzen griff man auch auf Weizenmalz zurück.

Helles, hefetrübes, blickdichtes Aprikosengelb steht mitsamt teils gröberer Braurückstände und einer wirklich feinen, opulenten weißen Schaumkrone im Glas. In der Nase kommen Würzigkeit und tropisch-fruchtige Impulse etwa zeitgleich an. Die Würzigkeit geht in Richtung weißer Pfeffer, die Fruchtigkeit indes Richtung Grapefruit, Orange und Mango. Der olfaktorische Eindruck ist eher trocken und würzig, tropische Süße verbleibt mitsamt der fruchtigen Hefe im Hintergrund.

Vergleichsweise trocken steigt das Bavarian Summer mit milder Citrusfruchtigkeit, etwas Mango und einer guten Schippe Weizenmalzigkeit ein. Auch die würzigen Noten sind sofort wieder dabei - leicht nach Pfeffer und Koriander. Für den Sommer ist das wohl schon wieder zu würzig und zu wenig fruchtig, vor allem die Süße geht scheinbar fast nur vom Weizenmalz aus. Daher steht der schlanke, feinwürzige, ansprechend gehopfte Körper etwas hinter den Erwartungen. Die Süße des Weizens hängt nach, sonst folgen nur noch grasige, kräuterige Hopfennoten mitsamt einer Nuance Grapefruit.

Ich will das Bier gewiss nicht schlecht reden, zumal Camba wirklich großartige Sachen in Flaschen abfüllt. Das Bavarian Summer allerdings findet nicht so recht die richtige Richtung und giert immer wieder zurück zur Basis: zum Weizenmalz. Als Weizenbier kann man es jedoch nicht vermarkten, da überwiegend Gerstenmalz eingesetzt wurde - was man jedoch im Trunk kaum feststellen kann. Der Hopfen kann sich auch nicht so recht in Szene setzen und spielt vergleichsweise leise Töne - da wäre definitiv noch mehr drin im aromatischen Sinne. Das Maß der Bitterkeit ist indes absolut in Ordnung und eines Session IPA würdig.

Insgesamt fühle ich mich an das (etwas charakterstärkere) Atlantik-Ale von Störtebeker erinnert und dementsprechend fällt meine Bewertung ähnlich aus. Mir wäre weniger Weizenmalz definitiv lieber, auch wenn ich dann Mundgefühl im Körper opfern müsste. Vom Hopfen könnte via Kalthopfung durchaus noch mehr definiertes Fruchtaroma kommen. So hinterlässt mich das halbwegs vertretbare Bavarian Summer mit einer gewissen Enttäuschung. Immerhin das "Bavarian" im Namen wird hier deutlich, was so gesehen auch keine schlechte Sache ist.

Bewertet am

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63% Rezension zum Camba Bavarian Summer Session IPA

Avatar von Bier-Klaus

Camba Bavaria Bavarian Summer Session IPA P12,5, 5,3% ABV und 46 IBU. Geschüttet wurden Pilsener, Weizen und Caramellmalz. Gebittert wurde mit Crystal, El Dorado und Summit Hopfen. Das Bier glänzt goldgelb im Glas, es ist leicht trüb und hat gemischtporigen Schaum. Der Geruch ist minimal malzig und leicht fruchtig. Der Körper ist mittel vollmundig und angenehm rezent. Im Geschmack ein wenig exotische Früchte, vollkommen undefinierbar. Auch leichte Malzsüsse ist dabei, retronasal etwas kräuteriger Doldenhopfen. Nicht sehr spannend für ein Bier der Camba.

Bewertet am