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Beer like star Camba Bavaria Emmer

  • Typ Obergärig, Emmerbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 66% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#37636

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Bier-Klaus
59% Avatar von Schluckspecht

59% Cambas Reise in die Vergangenheit - Teil 2

Avatar von Schluckspecht

Unter "camba's bierlegenden" bekommen historische Bierstile eine Chance und beim Camba Emmer sagt es ja schon der Name: Hier wurde (neben Gerstenmalz (Pilsner Malz) und Weizenmalz) auch mit Emmermalz gebraut. Emmer ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten und sozusagen der Ur-Weizen. Das obergärige Vollbier kommt mit Hefe und 5,2 % vol. Alkohol (aus 12 °Plato Stammwürze) in die 0,33-Liter-Longneckflasche. Der einzig genutzte Hopfensorte Tradition sorgt für gerade einmal 13 IBU. Feine Karamellnoten und ein sanftes Getreidearoma werden angekündigt. Charakterisiert wird das Emmer als weich, cremig, nussig und getreidig. Als Food-Pairing werden Geflügelgerichte, Wokgemüse mit Nüssen, Aufstriche mit Brot sowie Waffeln mit Vanilleeis angegeben.

Zuerst wie immer der Blick aufs Glas: Strohgolden und hefetrüb - einem Hefeweizen absolut nicht unähnlich - steht das Camba Emmer unter einer lichtgelben, sahnigen Schaumkrone. Der nussig-würzige Duft erinnert mich in erster Linie an süße Dosenpfirsiche und vollreife Bananen - Süße und Fruchtigkeit sind wie bei einem Hefeweizen dominant. Und der Verantwortliche dürfte hier eben die Hefe sein. Das Emmermalz kann man mit seinen nussigen Noten erahnen, aber seien wir ehrlich: Ich würde nicht zweifelsfrei erkennen, dass es sich um ein Dreikornbier handelt. Dabei habe ich schon Biere mit Emmer probieren können. Olfaktorisch unterscheidet es sich dennoch deutlich vom typischen Hefeweizen - die Getreidigkeit hinter der süßen Frucht fällt stärker aus.

Süß und fruchtig, jedoch zugleich auch mineralisch und nussig, geht es in den Antrunk, der mich durchaus an typisches Hefeweizen erinnert. Die mineralische Wässrigkeit sagt mir jedoch nicht sonderlich zu. Leicht nussig und recht wässrig bleibt es im süßfruchtigen, leicht äuerlichen Körper, bei dem ich in erster Linie ebenfalls Dosenpfirsiche sowie etwas Banane und Aprikose entdecke. Die Hefe dominiert stark. Die urige Getreidigkeit kommt bei dieser Wässrigkeit leider nur eingeschränkt durch - und davon profitiert nicht einmal die Süffigkeit nennenswert. Geschmacklich passt für mich im Körper die Balance nicht ganz. Der Abgang wiederum lässt sich davon nicht großartig stören, serviert eine milde Hopfengrasigkeit, brotige Malznoten sowie eine dezente Rauchigkeit. Abermals kommt die Hefe stark durch.

Meine Charakterisierung wäre eher: Dünn, hefig, säuerlich, mineralisch - der getreidige Charakter wird dann eher noch im Abgang ausgelebt. Das Emmer schmeckt ein wenig wie der hefige Bodensatz, den wir bei unseren flaschengereiften Bieren in der Regel wegschütten. Man muss es nicht vergrämen - Geschmäcker sind schließlich verschieden -, aber ein geschmackliches Highlight hat Camba hier für mich nicht.

Bewertet am

73% Rezension zum Camba Bavaria Emmer

Avatar von Bier-Klaus

Das Emmer Bier wurde nicht nur mit Emmer sondern auch mit Gersten- und Weizenmalz gebraut. Das Urgetreide Bier ist bernsteinfarben mit leichter Trübung und einer enormen Blume aus stabilem Schaum. Ich rieche brotige Aromen und ein wenig Aprikose. Der Antrunk beginnt vollmundig und angenehm rezent. Auch der Geschmack ist brotig, karamellig und bietet auch ein wenig Fruchtarome von der Aprikose. Sehr wenig herb im Nachtrunk. Das gefällt mir gut.

Bewertet am