Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star BroBier Hypa Hypa Franken Neipa

  • Typ Imperial/Double IPA
  • Alkohol 8.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35792

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
83%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Hirsch

83% Wenn bei BroBier im Sudkessel geFickt wird ...

Avatar von Hirsch

Grundsätzlich bin ich ja wirklich aufgeschlossen und freue mich auf und über alles Bierige, wenn es gut gemacht ist. Egal, ob Fruchtbier oder Grüntee-Pale Ale. Über Fränkisches freue ich mich sowieso immer. Über neue fränkische Brauereien und Bierexperimente erst recht.

Beim BroBier „Hypa Hypa Franken Neipa“ … war ich zuerst ratlos. „Neipa“?! Für ein New England IPA hat es mächtig viel Alkohol. Mit 8,2 Prozent ist man eher in Regionen eines Double IPA oder Imperial IPA. Oder ist das etwa tschechisch – und heißt übersetzt „Nicht-IPA“? Egal.

Mein Gemütszustand ging von „verwirrt“ über in „konsterniert“ und schließlich „Fremdschämen“, als ich das Rückenetikett gelesen habe. Ich muss das zitieren, sonst glaubt es mir keiner. Ich entschuldige mich schon jetzt, für das was ich da – vollständig und in originaler Rechtschreibung - zitiere:

„The Question is what is the Question?
The Question is: ,How much is the Hops?‘
Nicht nur die Aroma-Hopfen Galaxy, Vic Secret, Simcoe sondern auch BroBier muss Ficken.
Hauptsache es Basst!
Alles hat ein Ende nur der Rave/Durst hat keins!“

Also...

Wird man so, wenn man dieses Hypa-Bier trinkt, mental gesehen?
Muss man sich so über das Wort „ficken“ freuen, dass man es gleich groß schreibt?

Na gut. Dann SCHÄME Ich Mich Jetzt Hypa-Mäßig Und Groß Geschrieben Für Die Reckendorfer Biermacher. So einen spätpubertären Quark musste ich noch nie auf einem Bieretikett gelesen.

Schaum: gemischtporig, nicht allzu üppig
Farbe: gold-orange, hefetrüb
Geruch: tropische Früchte, Pfirsich, Mandarine

Antrunk: Ein mächtiger IPA-Antrunk, der fast in der Nase kitzelt. Breites Malzfundament mit herbem Honig und etwas Karamell. Der Alkohol (ich sag‘s nochmal: 8,2 Prozent) kommt spürbar durch. Die niedrige Spundung und eine schöne feine Perligkeit sorgen im Zusammenspiel dafür, dass das Bier überhaupt nicht plump wirkt.

Nachtrunk: Der Hopfen wirkt ein bisschen wie im Kampf mit dem mächtigen Malzapparat und hat es fast schwer, ihn zu übertrumpfen. Da ich spätestens an dieser Stelle dachte: Es könnte gern auch bitterer werden, sind wir offensichtlich wirklich bei einem New England IPA, das ja besonders durch Fruchtigkeit und nicht durch Bittere gefallen will. Jetzt hätte ich auch lieber die IBU auf dem Rücketikett gelesen als den Quatsch, der da leider steht.
Schöner Ausklang (beim Bier) mit Mandarine, schwarzem Pfeffer und Maracuja. Langer Nachhall mit einem sanften, dann doch tief bitteren Grundton.

Fazit: Ein sehr schönes, wuchtiges und sehr spannendes Obergäriges. Sehr schön gemacht. Schmeckt auch ohne das f***-Wort sehr gut.

Bewertet am

Anzeige