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Beer like star BrewHeart Hopeye DDH Double IPA

  • Typ Obergärig, Double India Pale Ale
  • Alkohol 7.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#35341

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
90% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von Bier-Klaus

83% Rezension zum BrewHeart Hopeye DDH Double IPA

Avatar von Bier-Klaus

Wieder einmal ein Vergleich von zwei Double Dry hopped Double IPAs, dem Hopeye von BrewHeart mit 8,5% ABV und dem Dip me into Citra von Zichovec mit 9% ABV. Beide sind dunkelgelb und extrem trüb, wobei das Zichovec einen Tick dunkler ist. Beide haben süßer wenig feinen Schaum, das Zichovec etwas weniger als das BrewHeart. Ich beginne mit dem Hopeye, das wurde mit Sabro, Citra und Mosaic gehopft, die letzten beiden sind ja die klassische Kombination für IPAs. Relativ wenig Geruch, eher tropisch und rote Beeren als Zitrusfrüchte. Der Antrunk beginnt gut vollmundig und angenehm gespundet. Man merkt schon den schweren alkoholischen Körper. Bei den Fruchtaromen bin ich wieder bei den roten Beeren, tropischen Früchten, etwas Kokos und ganz wenig Zitrus. Der blumig, kräuterige Mosaic ergänzt höchstens, einzeln kommt der nicht zur Geltung. Die starke Herbe des Hopfens ist gut eingebunden in ein süsses Malzbett, so kann man die Hopfenaromatik auch bei starker Herbe genießen, ohne dass sich der Mund zusammen zieht. Auch das Brewheart typische Hopfenprickeln am Gaumen ist vorhanden. Das ist ein Hopfenhammer mit extremer Bittere, auch wenn die Hopfenkombination die einzelnen Hopfensorten zu sehr verschwimmen oder verschmelzen lässt. Trotzdem ein sehr gutes IPA, da müssen andere Brauereien lange am Rezept stricken, um so etwas hinzubekommen.

Bewertet am

90% Piña Colada IPA

Avatar von Schluckspecht

BrewHeart Hopeye - gebraut bei Camba Old Factory in Gundelfingen. Die Referenz sollte klar sein, statt Spinat wurde in die 0,33-Liter-Dose aber überwiegend Hopfen eingefüllt. "Ungeahnte Kräfte" werden mir dennoch versprochen, die dieser "Geschmackswumms" mit 7,7 % vol. Alkohol abliefern soll. DDH steht für "Double Dry Hop" und bezieht sich damit auf die Kalthopfung der einzig vertretenen amerikanischen Hopfen namens Sabro und Citra. Neben Gerstenmalz kam auch Weizenmalz und Hafermalz zum Einsatz.

Beim Eingießen fällt direkt auf, dass dieses DDH DIPA bald noch trüber und milchiger aussieht, als jedes NEIPA, was ich in letzter Zeit getrunken habe. Ein sehr trübes Gelborange wird von wenig Schaum bedeckt. Aus der Dose und aus dem Glas riecht es unentwegt nach Kokos, Mango, Ananas und Orange mit grasig-kräuterigem Touch. Der Sabro-Hopfen zeigt hier wirklich Krallen, vom Citra kommt beispielsweise diese kräftige Kokosnote nicht. Es riecht schon sehr stark nach Saft und wer sich an Piña Colada erinnert fühlt, liegt gewiss nicht falsch. Bei so viel Exotik und Fruchtigkeit gerät der Alkohol komplett in Vergessenheit.

Geschmacklich ist die Sache wieder etwas anders. Zur exotischen Frucht und zum Kokos kommt eine vegetabile Note hinzu. Beim Mundgefühl erscheint das DDH DIPA sehr samtig und "fruchtfleischig". Dem Körper merkt man eine gewisse Alkoholität an, die sich jedoch gut einzubinden weiß und den Eindruck von Piña Colada nur positiv verstärkt. Offenbar durfte hier der Hopfen besonders lange baden gehen, denn anders ist dieser intensiv fruchtige Geschmack nach Zutatenliste nicht realisierbar. Die leicht gemüsige Note (Karotte) werte ich hierbei nicht als Makel, zumal der Kokos immer noch deutlich zur Geltung kommt und die Frucht eindeutig überwiegt. Sanft baut sich im Anschluss eine angenehme, grasig-harzige Hopfenbittere auf, die sich schön in die Länge zieht und einen langen, leicht pfeffrigen Abgang formt. Leicht klebrig zwar, aber umwerfend!

Scheinbar ist DDH gleichzusetzen mit einer voluminösen Saftigkeit. Die Attribute eines üblichen Double IPA kommen hier allerdings auch noch sehr schön zur Geltung. Der Sabro-Hopfen liefert wirklich ein Brett ab, was den schwierigen Sorachi-Ace-Hopfen eindeutig in Verlegenheit bringen sollte. Ich selber mag eigentlich keinen Kokos, aber im Bier mag ich ihn irgendwie...

Bewertet am