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Beer like star Brew Age Bienenstich

  • Typ Honigbier
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 16.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#31770

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
81% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von goldblumpen

81% Der sanfte Stich der Biene

Avatar von Schluckspecht

Whatever floats your goat! Aufmerksamkeit summelt...äh...sammelt das Brew Age Bienenstich Honigbock schon alleine durch das Artwork (von Christian Murzek) mit dem Zwitterwesen aus Biene und Ziegenbock. Wie unschwer zu erraten, steckt Honig in diesem Starkbier (7,5 % vol. Alkohol, 16,5 °P Stammwürze), welcher in der Zutatenliste sogar noch vor Hopfen und Hefe auftaucht. Genauer gesagt, wurde Waldhonig von österreichischen Imkern verwendet. Man darf sich also auf etwas Süße gefasst machen. Die optimale Trinktemperatur wird mit 12 °C angegeben. Vier Malzsorten (Pilsner, Wiener, Münchner, Karamell) stehen einer Hopfensorte (Mittelfrüher) gegenüber. Mit 28 Bittereinheiten ist dieser Bock auch auf der Hopfensorte nicht zu zahm geraten.

Bernsteinfarben, hefetrüb und mit überraschend viel cremigem, altweißem Schaum steht er Honigbock vor mir im Testglas. Die Vielseitigkeit der verwendeten Malze sowie die Varianz der Hefetrübung erlaubt ein wechselvolles Farbspiel im Gegenlicht, auch wenn die Hefe gern noch besser diffundieren könnte. Der Duft erlaubt unterdessen interessante Eindrücke von Nuss, Kakao, Vanille, Waldhonig und Trockenfrucht, untermalt von einer leichten Citrussäuerlichkeit. Ich muss zugeben: Bei diesem Duft bin ich nicht hin und weg, viel Frische kann ich nicht erkennen - trotz noch über fünf Monaten Mindesthaltbarkeit. Ich hatte allerdings auch damit gerechnet, dass die Honigsüße besser zur Geltung kommt.

Der recht klare Antrunk lebt von milden Malznoten und einer zarten Süße, die man natürlich dem Honig zuschreiben kann. Mit dabei ist sogleich auch schon eine grasig-harzige Hopfennote, die das Ganze schön abrundet. Der Körper steuert leicht auf die Vollmundigkeit zu, ohne diese jedoch wirklich zu erreichen. Auch die Süße legt leicht zu, was ich jedoch auch begrüße - schließlich ist sie der beste Gegner der aufkeimenden Säuerlichkeit. Geschmacklich bietet sich ein breites Spektrum aus Karamell, Honig, Trockenfrucht, Gewürzen (Zimt, Vanille, Pfeffer) und Holz - und das passt bestens zu diesem Bierstil. Der Hopfen setzt stets nur eine feine Note oben drauf, die sich der säuerlichen Note fast noch unterordnen muss. So bietet sich ein ein getreidig-malziger, minimal rauchiger, feinherber Abgang, der es final auch mit der Klebrigkeit nicht übertreibt.

Das ist unterm Strich nicht das ganz große Meisterwerk, auf das ich summend abfliege (dafür kenne ich einfach schon zu viele Biere). Aber ein sehr taugliches Honigbock ist der Brew Age Bienenstich allemal. Bei der Süße könnte aus meiner Sicht eher sogar noch mehr erlaubt sein, auch wenn bereits jetzt schon zweifellos ein klebriger Charakter festzustellen ist. Sie reicht in jedem Fall dazu aus, dass der Alkohol nicht großartig auffällt. Die ansprechende Komplexität mit anschließender Würzigkeit ist für meine gute Bewertung wohl der entscheidende Punkt. Und damit ist dieser Honigbock durchaus auch mal eine Alternative zu einem gewöhnlichen Bockbier, bei dem eine gewisse Süße ebenfalls oft erwünscht ist. Eine Empfehlung noch von mir: Nicht zu kalt trinken, der Honigbock verträgt auch noch Temperaturen über 12 °C ziemlich gut. Je wärmer es wird, desto besser gefällt mir dieser Bock. Also: Zeit lassen und genießen!

Bewertet am

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63% Süßer Bock

Avatar von goldblumpen

Mit Bockbieren haben mache so ihre Probleme. Einerseits schreckt der hohe Alkoholgehalt ab, andererseits sind Böcke oft zu herb oder zu süß. Nimmt man jetzt einen Bock von der herberen Sorte und gibt eine ordentliche Portion Waldhonig hinzu, bekommt man ein feines, süffiges Bierchen für den Winter.
Es mag jetzt nicht mit einer großen Vielfalt an Aromen kommen, aber die vorhandenen passen echt gut zusammen. Ein spezielles Bier, das ich aber sehr empfehlen kann.

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