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Beer like star Braumanufaktur Radebeul No. 1

  • Typ Untergärig, Lager, Helles
  • Alkohol 4.5% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#37755

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
71% Avatar von Schluckspecht

71% Ist echt okay - wäre aber nicht meine No. 1

Avatar von Schluckspecht

"Wenn man schon kein gezapftes Bier aufgrund der aktuellen Krise verkaufen kann, füllen wir es eben in Flaschen ab" muss man sich in Radebeul gedacht haben. Aktuell sind vier Sorten im Angebot, alle mit 4,5 % vol. Alkohol und 11,5 °Plato Stammwürze, alle unfiltriert und unpasteurisiert. Den Anfang macht bei mir die No. 1 (ehemals auch als Kümmelbräu bekannt). Das untergärige Lager wurde mit Cascade und Hallertauer Tradition gehopft, die zusammen auf 28 IBU kommen. Neben Gerstenmalz kam auch Weizenmalz zum Einsatz.

Wie Honig steht das No. 1 in einem helleren Bernsteinton im Glas - stark hefetrüb und nahezu blickdicht. Darüber präsentiert sich ordentliche, standhafte Schaumkrone, gemischtporig und altweiß. Der eher leichte, fruchtige, kernige Duft erinnert an Traubenzucker und Orange. Trotz der dominierenden Hopfennoten ist eine gewisse Malzwürze erkennbar. So darf frisches Bier gerne riechen!

Weich, aromatisch und citrusfruchtig säuerlich - mit Geschmacksnoten von Limette, Orange und Grapefruit - steigt das helle Lagerbier ein. An Cascade-Hopfen wurde hier offenbar nicht gespart. Zum schlanken, spritzigen Charakter wird eine milde prickelnde Kohlensäure gereicht. Der leicht süßliche, citrusfruchtige Körper kann sich nicht so recht zwischen Wässrigkeit und Mastigkeit entscheiden. Geschmacklich ist das hier aber eine wirklich runde Geschichte. Wässrigkeit wie auch Säure scheinen mit jedem Schluck langsam zuzulegen, während der Hopfen grasige, pilsgerecht herbe Impulse spendet und das Malz etwas Buttrigkeit und Röstmalzigkeit (erinnert an resche Brotkruste) erkennen lässt. Das ist kein Abgang, der sich sofort erschließt, aber er hat etwas. Und vor allem macht er ziemlich viel aus der moderaten Stammwürze.

Das No. 1 ist ein erfrischender, eher simpler und gelassener Beitrag. Etwas mehr Stammwürze und Alkohol würde ihm allerdings sicher gut tun - der größte Feind ist hier die Wässrigkeit. Schüttung und Hopfung gehen aber absolut in Ordnung. Bei Süße und Säure fällt es nicht negativ auf, während der Hopfen immerhin eine Bittere auf Fernseh-Pils-Niveau aufbaut. Die handwerkliche Machart (ohne Pasteurisierung, mit frisch geschrotetem Malz) schmeckt man durchaus heraus, aber etwas mehr Intensität steht dennoch auf dem Wunschzettel.

Bewertet am

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