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Beer like star Braumanufaktur Radebeul Helle Freude

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.5% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#37756

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Der Name ist Programm

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"Helle Freude" nennt sich das Pils aus Radebeul, welches mit 25 IBU (Hallertauer Tradition) offiziell sogar weniger Bittereinheiten bietet als das helle Lagerbier. Unfiltriert und unpasteurisiert präsentiert es sich mit 4,5 % vol. Alkohol und 11,5 °Plato Stammwürze. Gegenüber dem No. 1 ist die Helle Freude etwas weniger eingetrübt und eine Nuance heller - als helles Bernstein geht es aber immer noch durch. Der überwiegend feinporige Schaum steht auch hier gut.

Blumige Citrus- und Beerenfrüchte markieren den Duft bei einer gewissen Traubenzuckersüße in der Nase. Die Helle Freude macht schnell klar, dass sie nicht mit norddeutscher Bittere punkten will, sondern eher mit Hopfenaroma. Erfrischend, leicht säuerlich und beerenfruchtig geht es in den spritzigen, schlanken Antrunk, der diesen Ersteindruck direkt untermauert. Der halbschlanke Malzkörper - hier gänzlich durch Gerstenmalz aufgebaut - ist mit seinem leicht süßlich-säuerlichen Charakter ideal auf die blumig-beerigen Hopfennoten abgestimmt. Die Wässrigkeit vom No. 1 entdecke ich hier nicht. Im aromatischen Sinne steht die Helle Freude auch komplett zu ihrem Namen - das Pils spart nicht mit hopfigem Geschmack. Dafür hält es sich zunächst etwas mit der Bittere zurück, wobei sich diese mit jedem weiteren Schluck immer besser zu behaupten weiß. Der minimal buttrige Nachgeschmack gehört den getreidigen Trebernoten.

Das blumig-fruchtige Pils ist schon eher nach meinem Geschmack und in seiner leicht buttrigen Ausrichtung auch nicht weit von den Premiumprodukten aus Tschechien entfernt. Allerdings ist bei diesem Handwerksbier der malzige Geschmack noch intensiver und ehrlicher. Fehlende Pasteurisierung und frisches Malzschrot zahlen sich gewissermaßen aus. Es handelt sich ehrlicherweise dennoch nicht um das beste Pils meiner Biertesterkarriere, aber es agiert definitiv im vorderen Bereich.

Bewertet am

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