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Beer like star Brauerei Wagner Bock Hell

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer
#30413

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
84% Avatar von Schluckspecht
84% Avatar von CaptainFriendly
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von Hirsch

84% Gefühlt mehr Hopfen als Malz

Avatar von Schluckspecht

Die zeitlos gestaltete 0,5-Liter-Euroflasche des Bock Hell von der Brauerie Wagner (Merkendorf) macht nicht sonderlich auf sich aufmerksam, wenn man mal vom Ziegenkopf und dem European Beer Star Gold Award von 2015 absieht. In der Ruhe liegt die Kraft. Und Tradition möchte gepflegt werden. In einem hellen Honiggold, blank filtriert mit mittelfeinen CO2-Bläschen, ergießt sich das helle Bockbier im Glas und präsentiert dort eine voluminöse weiße, gemischtporige Schaumkrone, die für ein Bockbier sehr stabil in Erscheinung tritt. Der Duft überrascht mit citrus-blumig-krautigen Noten, die ich ansonsten nur von fränkischen Pilsnern kenne. Das ist mal ein Hopfenaroma! Der hohe Alkoholgehalt gerät da in Vergessenheit, auch die malzige Süße zeigt sich absolut nicht dominant.

In die malzige, karamellartige Süße taucht das Bock Hell dann aber in den Antrunk ein, wobei die im Duft wahrgenommene Hopfenaromatik mit ihren zitronig-blumigen, dezent krautig-würzigen Noten erneut dazustößt. Das Wagner Bock Hell ist eher auf der leichten, aromatischen Seite unterwegs und schmeckt damit durch und durch fränkisch. Unterschätzen sollte man das Bockbier dennoch nicht, denn 7,5 % vol. Alkohol sind wahrlich nicht wenig. Im blumigen Dickicht taucht die alkoholische Note immer mal wieder auf - und wieder ab. Zur blumigen Hopfennote assistiert eine gefällige Honignote im mittelvollmundigen Körper. Den Anflug von Wässrigkeit überspielt das helle Bockbier gekonnt mit seiner aromatischen Hopfennote. Mit einem übermäßig herben Abgang muss dies zum Glück nicht erkauft werden, denn dort klingt das helle Wagner Bock ziemlich ausgewogen und getreidig aus. Die leicht erhöhte Bitterkeit ist gut auf die prinzipielle Mächtigkeit abgestimmt.

Das Bock Hell der Brauerei Wagner erscheint mir wie das Ergebnis, ein fränkisches Pils möglichst kräftig einzubrauen - was dann sozusagen ein Imperial Pils ist. Hier liegen die gleichen floralen Hopfennoten vor, während das Malz mit honigartiger Süße und glühendem Alkohol gegen die vorherrschende Hopfigkeit ankämpft. Das kann im Finale schon leicht seifig anmuten, ist ansonsten aber eher ein erfreulich positiver Ansatz, ein helles Bockbier zu gestalten. Ich bin schon gespannt, welche Überraschung der dunkle Wagner Bock für mich parat hat.

Bewertet am

83% Rezension zum Brauerei Wagner Bock Hell

Avatar von Bier-Klaus

Merkendorfer Bock Hell 7,5% ABV. Der Bock fliesst goldgelb und blank ins Glas, es bildet sich nur wenig feiner Schaum. In der Nase wenig getreidig süß. Der Antrunk beginnt mittel vollmundig und angenehm gespundet. Es schmeckt nach süßem Blütenhonig, die unangenehmen Getreidenoten vieler heller Böcke sind hier gar nicht vorhanden. Sehr schnell übernimmt der gute Hopfen die Regie. Schöner Doldenhopfen, kräuterig und blumig, bildet die willkommene Abrundung zur honigartigen Süße. So kommen hier zwei Faktoren zusammen, die den Bock weit über den Durchschnitt heben, erstens die angenehme Süße des Getreides und zweitens die schöne Herbe des Hopfens. Ein wunderbarer heller Bock.

Bewertet am

81% Rezension zum Brauerei Wagner Bock Hell

Avatar von Hirsch

Schaum: unerheblich
Farbe: helles Bernstein, glanzfein
Geruch: schwach; etwas harzig

Geschmack:
Der Antrunk ist weich und schafft es, gleichzeitig waldhonigsüß und harzig-herb zu sein. Er ist nur sehr schwach gespundet; man kann die aufsteigenden Kohlensäurebläschen fast mitzählen. Im Mittelteil tritt die Süße ganz hinter eine ordentliche Herbheit zurück, die an frische, bittere Walnüsse denken lässt. Der Körper ist nicht zu schwer angesichts der 7,5 Prozent und über 16 Grad Plato.
Nachtrunk: Lang anhaltend bitter. Bis zuletzt in der Bittere sehr vielschichtig.

Kommentar: Wunderbar weich und rund. Die sehr zurückhaltende Spundung passt sehr gut.

P.S. Ich verstehe, was der Captain mit "anspruchsvoll" meint. Das ist ein hopfiger, komplexer und doch gut trinkbarer Bock.

Bewertet am

84% Macht Bock auf Bock!

Avatar von CaptainFriendly

Diesen Bock habe ich letzten Freitag beim Sedat in Behringersdorf eingekauft, der ja seine "Schlüggla" auch beim Wagner in Merkendorf brauen lässt. Ein Regal mit verschiedensten Bockbieren lächelte mich neben der Kasse an, so daß ich quasi gezwungen war, meinen Einkauf noch um sechs Einzelflaschen zu ergänzen (man braucht ja ab und zu auch mal wieder was, um auf dem Bier-Index ein bißchen rumnerden zu können ;)...

Ein hellgoldenes Bier mit für einen Bock sehr anständiger, stabile Blume ergießt sich aus der Flasche und überrascht zunächst mit beinahe pilsartigem Hopfengeruch. Auch im Antrunk erinnert nur wenig an einen Bock, allerdings stellt sich dann langsam eine malzige Süße ein, die aber auch dem Hopfen noch reichlich Raum lässt. Im Abgang setzt sich wieder der Hopfen durch.

Ein sehr gutes Bockbier, das mit den Geschmacksnerven spielt, ich würde es als '"anspruchsvollen Bock" für erfahrene Bocktrinker bezeichnen, die mal eine etwas andere Herangehensweise probieren möchten.

Bewertet am