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Beer like star Barnimer Fontane Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35380

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
82% Avatar von Schluckspecht

82% Guter Entwurf!

Avatar von Schluckspecht

Benannt nach dem berühmten Schriftsteller aus Brandenburg, kommt das Fontane Pale Ale mit 5,1 % vol. Alkohol sowie den beiden Hopfensorten Monroe und Mosaic daher. Klassisch ist nicht nur der Name, sondern auch der Auftritt: Bernsteinfarben, viel sahniger heller Schaum. Die Hefetrübung bewegt sich zwischen mittel und stark. Eine Spur Gewürznelke entlarve ich dem exotenfruchtigen Duft. Statt der sonst so üblichen Mango oder Maracuja entdecke ich vielmehr Noten von Orangenschale, Guave, Papaya und Ananas. Der würzig-kernige Touch sowie eine gewisse Traubenzuckersüße gestalten den Duft interessant und vielschichtig.

Mit schlichterer Zitronenfruchtigkeit gibt sich der Antrunk bereits zufrieden - das moderat hohe Maß an Säure passt dazu hervorragend. Leider zeigt sich für den Bruchteil einer Sekunde ein leicht seltsamer, nussiger Geschmack, der hier absolut nicht reingehört. Kein Drama. Helle Malznoten leiten dem Aromahopfen den Weg in die gelbfruchtige Exotik. Für ein ansprechendes Mundgefühl sorgt die praktisch geschmacksneutrale Hefe, die hier nicht unbedingt spärlich vertreten ist. Saftige Zitrone gibt weiterhin den Ton an, wohingegen Papaya und Orangenschale nur noch kleine Akzente bleiben. Dem Stil eines Pale Ale wird dies aber komplett gerecht. Angemessen steigern sich Süße, Säure und Bitterkeit - und münden in ein ausbalanciertes, minimal klebriges, hopfig-hellmalziges Finale.

Das Fontane Pale Ale hat statt ernster Mängel vorrangig ein rundes Programm zu liefern und feiert die beiden Hopfensorten in ansprechender Form. Die leicht überdurchschnittliche Säure fügt sich gut ein und bildet letztlich ein sommerlich-süffiges Pale Ale ab, dem zur Süße auch noch genug Hopfenwürze entgegensteht. Eine durchaus leckere Geschichte... Im direkten Duell wäre das untergärige Festbier dennoch knapp mein Favorit.

Bewertet am

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