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Beer like star Bad Santa Christmas Special 2020

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#36409

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
78% Avatar von Schluckspecht

78% Sehr kräftiges Helles

Avatar von Schluckspecht

Auch, wenn das exklusiv für die Kalea-Adventskalender gebraute Bad Santa der Edition 2020 nach einer exklusiven Rezeptur entstanden sein soll, ähnelt es in der Vorbetrachtung dann doch verdächtig dem Flötzinger Bräu Weihnachts-Bock. Vielleicht war es nur Wegbereiter, vielleicht handelt es sich aber schlicht um das Gleiche. Wir wissen es nicht. Und da ich das Weinachts-Bock leider nicht kenne, kann ich nicht einmal vergleichen. Beide weihnachtlich angehauchten Böcke jedenfalls verfügen über 16 °Plato Stammwürze, die in 7,0 % vol. Alkohol resultieren. Hopfen und Hopfenauszüge sorgen unterdessen für 19 IBU.

Überraschend hell steht das Bockbier im Glas - so hell, als ob es ein ganz normales Helles wäre. Ein lichtes Gelbgold mit nicht ganz so ernst genommener Filtrierung. Auch bezüglich Schaumkrone - feinporig, weiß und recht stabil - erkennt man da keinen Unterschied. Der getreidig-malzige, trockene Duft verrät den höheren Alkoholgehalt ebenfalls nicht. Hopfen finde ich hier ebenfalls nicht nennenswert in der Nase - eher dann schon trockene Apfelnoten.

Der Antrunk braucht eine Weile, bis er sich sortieren kann und einigt sich dann auf die klassischen Noten eines Hellen: Vanille und Karamell, dazu ein wenig trockener Apfel. Etwas alkoholbestimmte Ernsthaftigkeit deutet sich im Hintergrund an, die so langsam etwas Würzigkeit reinbringt und auch klarmacht, dass es sich um ein Bockbier und doch nicht um ein Helles handelt. Eine milde Süße soll genügen. Recht kurz und flach präsentiert sich das Bockbier allerdings im Abgang, der mit leicht pappiger Klebrigkeit abschließt. Der würzige Nachgeschmack wiederum kann überzeugen. Hier zeigt sich dann endlich auch mal der Hopfen, der würzig-grasig nachhängt. Wer das Bockbier nicht lange ruhen lässt, surft also weiterhin auf der süßlichen, halbtrockenen Welle. Mir jedoch gefällt vor allem die Würze im Nachgeschmack.

Geschmacklich liefert das weihnachtliche Bockbier von Flötzinger Bräu grundsätzlich nichts Außergewöhnliches - eher sind es die filigranen Details. Überraschend fällt es dennoch aus, da es sich im Grundcharakter eigentlich um ein kräftigeres, alkoholischeres Helles handelt. Genau dieser Alkohol jedoch hilft dem Hellen hier gut auf die Sprünge und formt einen sowohl fordernden als auch leckeren Körper, der gut an die Erwartungen an ein Bockbier anknüpft. Ist es denn wirklich weihnachtlich? - Nun, Ansätze von weihnachtlicher Würzigkeit sind durchaus vorhanden. In erster Linie ist es aber einfach ein heller, bayerischer Bock, der es nirgends übertreibt und als ziemlich ausgewogen gelten kann.

Bewertet am

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