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Beer like star Altenburger Winterbier

  • Typ Untergärig, Dunkles Lager
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#37663

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
82% Avatar von Schluckspecht

82% Gelungene Spezialität

Avatar von Schluckspecht

Als Limited Edition bringt Altenburger (seit 1871) ein "winterliches Spezialbier" in den Handel. Gebraut mit dreierlei Malz - Pilsner Malz, Melanoidinmalz und Karamellmalz - kommt es auf wärmende 5,5 % vol. Alkohol. Regionaler Elbe-Saale-Hopfen ist ebenfalls mit dabei. Die dunklen Malze machen sich im Glas bemerkbar, denn das Auge erblickt ein lupenrein filtriertes, magisches Kupfer-Bernstein. Die Schaumkrone hält nicht ewig, aber sie war zumindest mal zu Besuch. Mit diesem schönen Anblick steigert sich die Vorfreude.

Verhaltene Fruchtnoten (die ich als Aprikose, Apfel und Birne deute) treffen auf Karamell und eine subtile Röstnote - eine Nuance Kaffee und dunkle Schokolade gibt es demnach für die Nase. Es überwiegt jedoch die süße, malzige Seite im Stile eines Wiener Lagers. Und das käme auch optisch hin. Weihnachtliche Würznoten treffe ich keine an.

Süß und opulent malzig legt das Winterbier los - mitsamt einer brotigen, sättigenden Mächtigkeit. Voll auf seine Kosten kommt man jedoch im vollmundigen, wie versprochen malzaromatischen Körper, der an leckeres Spezialbier einer kleinen Brauerei erinnert. Meine Hochachtung, wenn dies auch einer größeren Brauerei gelingt! Hier mangelt es an nichts, die Filtration und Pasteurisierung schlägt nicht negativ zu Buche. Die verschiedenen Malze toben sich sehr aromatisch aus, während der Hopfen nicht zu knapp grasige Noten beisteuert. Final wird es sogar ziemlich kernig. Die Fruchtnoten erscheinen durchweg frisch und befeuern in ihrer Süße auch die Süffigkeit. Das Malz tendiert zunehmend in die röstige Richtung, ohne deshalb aber die Linie eines guten Wiener Lagers verlassen zu wollen.

Altenburger ist mit diesem limitierten Spezialbier sehr nah an etwas dran, was ich sonst nur von einer kleinen Brauerei erhalte. Das Winterbier stellt ein angenehm frisches, vollmundiges, malzaromatisches Spezialbier dar, das mich wirklich positiv überrascht. Das Melanoidinmalz und der Hopfen spielen harmonisch den Gegenpart zur karamelligen Seite. Und in der Mitte frohlockt eine angenehm süße Fruchtigkeit, die absolut wie gewollt erscheint. Lecker! Mir erschließen sich nur zwei Punkte nicht: Warum ausschließlich für den Winter, wo doch dieses Bier auch in anderen Jahreszeiten wunderbar passen dürfte? Und warum limitieren, wenn das Ergebnis so sehr mundet?

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