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Beer like star Zwönitzer Schwarzbier

  • Typ Untergärig, Schwarzbier
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 53% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#21340

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
62% Avatar von Schluckspecht
43% Avatar von Bier-Klaus

62% Der Rebell unter den Schwarzbieren

Avatar von Schluckspecht

Ich weiß ja nicht, was Bier-Klaus da erwischt hat, aber mein Exemplar hat eine ordentliche schwarze Farbe, die nur im Gegenlicht verhalten dunkelrote Akzente zulässt. Es ist kein Noctus 100, das ist klar, aber dieses Produkt darf man "Schwarzbier" nennen - da kenne ich auch schon genug negative Beispiele. Der fein glitzernde Schaum darüber macht in seiner beigen Farbe ebenso eine gute Figur, hält erstaunlich lange (wenn auch nicht so lange wie bei einem Stout) und haftet danach stilbildend am Glasrand. Trotzdem sind meine Erwartungen nicht riesig, denn die beiden anderen Standardbiere Pilsener und Feieromd konnten mich bislang nicht überzeugen, das vermochten bisher nur die Spezialbiere. Unschön ist auch, dasss ich Hopfenextrakt in der Zutatenliste lesen muss.

Das Schwarzbier duftet in erster Linie nach Malzkaffee und Schwarzbrot/Pumpernickel, es wurde demnach mit hohem Röstmalzanteil gebraut. Nur dezent kommt Karamell zu Tage, die Würzigkeit überwiegt leicht. Der Geruch hat etwas Traditionelles. Ganz so urig steigt das Schwarzbier dann allerdings nicht ein, es zeigt sich schlank und leicht metallisch. Frühzeitig präsentiert sich der Bitterhopfen - noch ehe sich so etwas wie Hopfenaroma einstellen kann. Dadurch erscheint das Schwarzbier frech und spritzig - aber es ist nicht wirklich das, was man erwartet. Mit etwas Fantasie kann man Fruchtnoten nach Johannis- und Stachelbeere entdecken, die aber so subtil sind, dass sie wohl eher unentdeckt bleiben. Gut gefällt mir die ausgebaute Röstmalzigkeit, die jedoch eine Idee zu stark vom Bitterhopfen kontrastiert wird. Das wird also keine Liebe auf den ersten Schluck. Eine gewisse Kernigkeit macht sich im Körper breit. Ja, Einflüsse von säuerlichen Beeren sind vorhanden. Pilstypisch herb klingt das Schwarzbier vorlaut aus, während der Röstmalz weiterhin das Zepter hochhält. Das ist wirklich etwas kurios...

Ich kann gar nicht mal sagen, ob ich das Zwönitzer Schwarzbier mag oder nicht. Es hat Charakter, wirkt frisch, frech, verspielt und durchaus auch interessant. Deswegen liebe ich es aber noch lange nicht, wie beim Pilsener oder Feieromd Bier hat man immer etwas zu mäkeln. Trotz allem ist es okay: Es bringt die gewünschte Röstmalzigkeit, sieht gut aus und liefert interessante Geschmacksnuancen. Am Finish müsste man noch arbeiten - auch wenn man dann riskieren würde, denn Geschmack massenkompatibel glatt zu schleifen...

Bewertet am

43% Rezension zum Zwönitzer Schwarzbier

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun, trüb mit feinem weissem Schaum. Der Geruch ist malzig, hefig und irgendwie mehlig.
Im Antrunk schmeckt das Bier schlank und sofort fällt eine starke unangenehme Hopfenbittere auf. Der Mittelteil ist ebenso wie der Nachtrunk stark sprudelig und wird ebenfalls von bitteren Hopfenaromen dominiert. Im Nachtrunk kommt noch eine leichte Malzbittere hinzu, die die unangenehme Hopfenbittere etwas abmildert. Ganz zum Schluss kommen wieder diese mehlig, griesigen Aromen vom Geruch auf.
Das ganze ist extrem unharmonisch komponiert, dem Bier fehlt die Richtung. Was der Braumeister für ein Bier herausbekommen wollte bleibt ob der extremen Hopfung im Unklaren.
Sehr schade, denn die Gourmet-Biere aus gleichem Haus sind durchaus trinkbar.

Bewertet am