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Beer like star Windsheimer Bräu Aischgründer Dunkel

  • Typ Untergärig, Dunkel
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze 11.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 61% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#21749

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
74% Avatar von Hobbytester
49% Avatar von JimiDo

49% Rezension zum Windsheimer Bräu Aischgründer Dunkel

Avatar von JimiDo

Tiefbraun ergießt sich das Aischgründer Dunkel aus der 0,5 l Bügelflasche ins Glas. Da stellt sich bei mir die erste Frage? Wieso ist das Bier so dunkel, wenn da nur helles Gerstenmalz verwendet wurde? Das steht nämlich ausdrücklich so auf dem Flaschenetikett. Außerdem sind noch Hopfen und Hopfenauszüge verwendet worden. Wobei Hopfenauszüge eine nette Umschreibung für Hopfenextrakt sind. Sollten Hopfenauszüge das Bier so dunkel färben? Ich kann es mir nicht vorstellen. Weiß es aber nicht.

Das Bier hat eine mittelporige, bräunliche Schaumkrone die schnell verschwindet. Es riecht malzig und leicht säuerlich. Geschmacklich ist es erwartungsgemäß malzig. Es ist weniger süß als die meisten anderen Biere dieses Bierstils. Hier ist klar die Säure vorne. Deutlich ist herber Hopfen zu schmecken. Begleitet von Aromen nach Kräutern und Holz. Im Nachtrunk dann leicht süßlich mit herber Lakritze. Begeistern kann ich mich nicht wirklich für dieses Bier.

Bewertet am

74% Frankens Biere VI

Avatar von Hobbytester

Dieses Bier sucht nicht nach Freunden, der erste Eindruck ist recht herb und leicht metallisch, das schätze ich gar nicht. Untypischerweise riecht es so hopfig! Das ist dann schon wieder so außergewöhnlich, dass man motiviert wird, sich mit dem Aischgründer Dunkel genauer zu beschäftigen. Im Abgang kommen zu den kräftigen Hopfennoten, die kräuterartig ausfallen, Malzbonbongeschmacksmomente. Daraus entsteht ein ziemlich verrückter Geschmack, ich fühle mich an Artischocken mit Essig-Öl-Dressing erinnert! Erfreulicherweise verliert sich das leicht Metallische im Laufe des Trinkens wieder. Die Würze, die hier durch das ausgewogene Zusammenspiel aus Malz- und Hopfennoten entsteht, halte ich für kräftig, kernig und zupackend. Leichte Kakao- und Kaffeenoten sind auch dabei, aber nur hintergründig. Der Körper ist gut komponiert, der Geschmack dennoch leicht gewöhnungsbedürftig, aber die Anstrengungen lohnen sich. Das Mundgefühl des vollmundigen Dunklen, das so gar nicht normal schmeckt, ist ölig. Dunkelbraune klare Farbe liegt vor, der Schaum bleibt nicht lang. Das Bier ist recht süffig. Bitterkeit spielt hier eine recht große und langlebige Rolle. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Man muss dieses Bier sicher nicht regelmäßig haben, es gehört zu den enorm eigenwilligen Interpretationen eines faszinierenden, vielschichtigen Braustils. Nichtsdestotrotz verweist sein Geschmack auf eine gelungene Komposition.

Bewertet am