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Beer like star Wielkanocne Piwo Sezonowe

  • Typ
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 43% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#21989

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
43% Avatar von Felix

43% Rezension zum Wielkanocne Piwo Sezonowe

Avatar von Felix

Limitiertes Bier, Jahrgang 2014. Angeblich stilistisch ein dunkler Bock, bei 6,0%ABV und 14Grad Stammwürze aber vielleicht nicht eindeutig klassifiziert.

Tolle Flaschenhalsöffnung (vgl. Firestone Walker), die es möglich macht, das Bier in gebündeltem Bogen auszugießen. Farblich kupfern mit unauffälliger, heller Schaumkrone.

Im Geruch vornehmlich zuckrige Malznoten. Viel Rohrzucker, leicht angebrannt, und vielleicht so etwas wie Olivenöl, eine gewisse Schwere in der Klebrigkeit. Angedeutet schokoladige Noten, möglicherweise zwischen Kakao und Kokosnuss.

Im Mund wird das Bier etwas röstiger mit verstärkter Trockenheit, genauso kommen aber auch säuerliche Züge hinzu. Das Bier lässt kaum was durchscheinen, es bewegt sich im Schatten der riesigen Malzsüße zwischen Trockenfrucht, Röstigkeit, Alkohol und Karamell, verbleibt aber orientierungslos.

Der Körper ist nur angedeutet ölig. Grundsätzlich etwas durch die Malze erschwert, doch nicht gewichtig. Alkohol kommt ein bisschen durch, gibt dem Sud in der Zuckrigkeit etwas Schmieriges. Kohlensäure ist mir schon zu stark ausgeprägt.

Der Abgang ist nicht gerade glanzvoll geworden. Im Antrunk kam eine Säure hinzu, die sich bis in den Abgang hinein konsequent intensiviert hat. Letztlich scheint sie metallisch und beißt sich mit der Bitterkeit von Röstnoten und Hopfen. Eine unangenehme Vermengung von Säure und Bitterkeit entwickelt einen platten, breiten Eindruck. Alkohol verbessert die Situation nicht wirklich. Das Bier wird letztlich zu einem wirklich unausgewogenen Sud.

Dieser limitierte Bock (untergärig schmeckt es jedenfalls) ist nicht gerade eine Glanzleistung innerhalb des Brauhandwerks.
Während Duft und Antrunk noch wenig schlimmes vermuten lassen - aber auch ebenso Hoffnung spenden - mündet das Bier letztlich in einen ziemlich unangenehmen Abgang. Der Nachtrunk ist prägnant und von Kompositionsfehlern nur so angereichert, kaum etwas scheint hier zu stimmen. Das Bier zeigt eine stetige Entwicklung, die leider eine Entwicklung ins Negative ist. Letztlich ergibt sich ein breites Gemisch aus Metallsäuerlichkeit, Fuselstoffen und eklig belegender Bitterkeit. Atmet man beim Trinken durch die Nase aus, erhält man kakaoige Röstnoten mit Tendenz zum Milchkaffee, die das Bier nicht verbessern können. In so einem wirren Sud wirken solche Noten einfach nur deplatziert. Und ich denke, wenn Milchkaffeenoten deplatziert wirken, dann ist grundsätzlich etwas an diesem Bier ganz gehörig schief gegangen.
Dabei startet der Bock mit einem zwar zurückhaltenden, aber lockenden Duft von gebranntem Rohrzucker und Kakao in einer dominanten, aber ausgewogenen Malzsüße. Regelrecht Malzbiernoten werden hier freigesetzt, die ein zuckersüßes Erlebnis erhoffen lassen. Und dieses Erlebnis kommt zwar auch, wird aber von allen Seiten gnadenlos mit Plattheit und Fehlern niedergestampft. Wie es halt so ist mit den Erwartungen und Enttäuschungen...
Kurz: Wenn auch limitiert, nicht überzeugend.

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