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Beer like star Wieden Bräu Hanfbier

  • Typ
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#4748

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
94% Avatar von MichaelF
81% Avatar von goldblumpen

94% Wunderbar intensives Hanfbier auf der Wieden

Avatar von MichaelF

Weihnachten 2014, Wieden Bräu, Wien: Das „Rotes Hanfbier“ hat sich nicht wirklich als eigenständig interessantes Bier entpuppt und wurde von mir im Mittelfeld meiner bisherigen Erfahrungen geführt, da für mich der Preis nicht das zurückhaltende Aromenspiel rechtfertigen konnte.

Oktober 2015, Wieden Bräu, Wien: Wieder steht ein Hanfbier in der Wochenkarte, diesmal als neue Interpretation des „Klassikers“. Angegeben sind Bio-Hanf aus dem Waldviertel (Niederösterreich) und Mühlviertler Hopfen (Oberösterreich), aus dem ein Bier mit 12,2° Stammwürze und 5,2 % Alkohol geworden ist. Wie bei fast allen Bieren, die ich hier getrunken habe, hat es eine klassisch eingetrübte Farbe, die ich als dunkles Gold bezeichnen würde. Der Geruch offenbart frische, florale, kräuterige Aromen, die eine betont intensive Haltung einnehmen. Habe ich beim „Roten Hanfbier“ noch zurückhaltende Aromen bemängelt, so zeigen sich diese hier von einer anderen Seite, da auf einen soliden Einstieg ein dominantes Aromenspiel folgt, dass im Abgang noch lange nachwirkt. Eine untermalende süße Note gesellt sich zu den schon im Geruch wahrgenommen Aromen nach Hanf und Kräutern, die einen immens fröhlichen und frischen Eindruck machen. Möglicherweise mag diese Interpretation etwas weit hergeholt wirken; dennoch möchte ich den Vergleich zu verspielten, fröhlichen und sich ihrer geradlinigen Eigenschaften gar nicht mal so sehr bewusst werdenden Aromen ziehen. Vergessen sollte ich nicht auf die mittelstarke Bitterkeit, die hervorragend mit den floralen ebenso wie mit den süßen Aromen auskommt.

Hier stimmt für mich fast alles: eine neue Interpretation des Hanfbieres hat das an Weihnachten mäßige Erlebnis deutlich verbessert, die Aromen sind einerseits intensiv und andererseits schlüssig untereinander und der rote Faden ist von Anfang bis Ende deutlich erkennbar. Eine Kritik auf hohem Niveau wäre eine leichte Drosselung der Intensität zugunsten der Harmonie und Dichte der Aromen untereinander, aber nachdem ich zuerst zu Weihnachten mangelnde Intensität beim „Roten Hanfbier“ bemängelt habe, wäre es vermessen, diesem Schlusssatz der Neuinterpretation zu viel Spielraum zu geben. Klare Empfehlung meinerseits.

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