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Beer like star Weyermann Barley Wine

  • Typ Barleywine
  • Alkohol 10.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#19444

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
89% Avatar von Hobbytester
88% Avatar von Hirsch
83% Avatar von Weinnase

88% Rezension zum Weyermann Barley Wine

Avatar von Hirsch

Schaum: grobporig, bis auf eine kleine Schicht schnell vergehend
Farbe: dunkles Bernstein
Klarheit: opal
Geruch: zitrusartig, leicht alkoholisch (aber nicht nach den bemerkenswerten 10 Prozent)

Der Antrunk ist holzig schwer, bitterschokoladig, dann Alkohol in der Nase, fast etwas schnapsig, dann kommt die tiefe Süße dunkler Trockenfrüchte (pflaumig?) mit leichtem Bittereinschlag, der sich aber nicht richtig herausschält. Im Nachtrunk folgt ein weicher Abgang mit dem oben erwähnten sachten Hopfen.

Fazit: Das Barley Wine schmeckt nicht gleich nach 10 Prozent Alkohol, wird aber im Lauf der 0,33 Liter wuchtiger. Ein Sonntagsbier, wohl eher NACH als ZU einem schönen Essen. Manche Ratebeer-Kritiker nennen es unterkomplex. Das ist sicherlich etwas ungerecht, aber eine richtig harte Nuss ist das Barley nicht.

Bewertet am

89% Rezension zum Weyermann Barley Wine

Avatar von Hobbytester

Barleywine macht mich immer neugierig, vielleicht weil man bei diesem Stil entweder absolut begeistert oder zutiefst betrübt sein kann. Beides habe ich schon erlebt. Ich bin gespannt, was das Bier aus der Bamberger Malzfabrik kann. Es riecht ätherisch, malzig und alkoholisch. Der Antrunk ist fruchtig süßsauer. Im Abgang kommt eine schön fruchtige Bockbiernote zustande, das ist große Braukunst. Das Bier wärmt wunderbar, und hinterlässt auch einen fruchtig süßsaueren dropsartigen Nachgeschmack, der sich im Nachhinein festbeißt. Das Mundgefühl ist angenehm sprudelig, ein feiner Körper mit wunderbar getreidigen Malznoten, Hefeimpulsen, leichten Nussaromen, Karamellimpulsen und fruchtigen Hopfennoten umschmeichelt eine dezente Pflaumigkeit. Hier wird das Beste aus dunklem Bock und Barleywine unter einem recht gut balancierten Geschmacksarrangement subsumiert. Rötliche Bernsteinfarbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist recht süffig. Bitterkeit und Säure sind wunderbar im Einklang mit Süße, nichts wirkt übertrieben, alles eingeordnet. Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Dieser Barleywine ist ein Glanzstück fränkischer Braukunst. Das freut mich sehr, denn Bamberg ist nicht gerade bekannt für diesen exotischen Braustil. Hier passt alles und das zu vorbildlichen Bedingungen!

Bewertet am

83% anl. "Leading Beers" in Amberg 11/2013

Avatar von Weinnase

kupfer-berstein-farben; zarte Perlage;
fruchtig-karamellig im Duft; Anklänge an Trockenobst;
frischer Ansatz; saftig, stoffig, üppige Fruchtfülle mit feiner Rasse; weinig, etwas säuerlich-dropsig; sehr interessant

Bewertet am