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Beer like star Weltenburger Kloster Urtyp Hell

  • Typ Untergärig, Helles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Weltenburger Kloster Urtyp Hell wird hier als Produktbild gezeigt.
#1237

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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64%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
78% Avatar von cupra
76% Avatar von Massingasetta
74% Avatar von Hobbytester
73% Avatar von Bert
68% Avatar von MichaelF
50% Avatar von Barbara
47% Avatar von Felix
43% Avatar von Bier-Klaus

76% Gemischte Gefühle

Avatar von Massingasetta

Man sollte immer bei der Bewertungssache sein, aber ab und zu kommt man ins Gespräch und das zu bewertende Objekt rückt ins Hintergrund. Die Farbe ist eigentlich alles gut bis sehr gut, Schaumkrone passt. Der Geruch und Antrunk sind auch befriedigend da Gerstenmalz sowie die Würze schon im Vorfeld erkennbar sind. Körper ist eigentlich auch wie alles bisher vollkommen in Ordnung, da der Übergang zwischen Einstieg und Körper rund und stimmig ist, auch der Abgang nimmt noch etwas Pfad auf bzgl. Gewürz, was ich mag. Es scheint mir dieses Bier macht alles richtig aber keine der Phasen verdient die goldene Trompete. Ein Bier das alles richtig macht aber nicht mit fliegenden Fahnen überzeugt.

Bewertet am

43% Rezension zum Weltenburger Kloster Urtyp Hell

Avatar von Bier-Klaus

Farbe orange. Schaum feinporig, nicht haltbar. Wenig Geruch.
Im Antrunk schlank und wenig vollmundig, mäßig rezent, im Nachtrunk zu wenig unausgewogener Hopfen.
Insgesamt unharmonisch, zu wenig Malz, zu wenig Hopfen, das ist nix.

Bewertet am

68% Gute Ansätze mit Verbesserungspotential

Avatar von MichaelF

Viel zu selten trifft ein Prädikat zu, mit dem (größere) Brauereien für ihr Bier werben. Die Klosterbrauerei Weltenburg wirbt auf der Homepage mit dem Slogan „Geschmacklich geshlossen“, kann dieses Versprechen aber auch nicht über die ganze Strecke einhalten.
Das hellgelbe Bier vereint im Geruch Hopfen und Malz zu einer süßen, aber auch leicht bitteren Einheit. Üppiger Schaum sitzt obenauf und lässt sich nicht vertreiben. Leichte Anklänge an Citrus lassen sich feststellen. Im Einstieg ist zunächst einerseits eine malzige Süße feststellbar, andererseits kommt wie im Geruch Citrus hinzu, der im Kontrast zur Süße zu stehen scheint. Was mir im Geruch noch optimal erschienen ist, agiert hier ein wenig nebeneinander statt miteinander. Der Körper erzählt eine Geschichte über eine mögliche Symbiose von Hopfen und Malz, dem ein Abgang folgt, der würzig ist, in dem aber auch die Bitterkeit wieder zulegt und nach meinem Geschmack nicht mehr so gut in den Kontext passt.
Das Urtyp Hell ist ein guter Vertreter aus dem Hause Weltenburger, wenn ich ihm auch nicht eine geschmackliche Geschlossenheit attestieren möchte. Dazu sehe ich einige Irritationen im Einstieg und Abgang, die für mich nicht ganz stimmig sind. Jedoch beeinflussen diese nicht zu sehr das Trinkerlebnis, weswegen ich das Urtyp Hell gerne hin und wieder trinken werde.

Bewertet am

47% Rezension zum Weltenburger Kloster Urtyp Hell

Avatar von Felix

Helles Gelb mit ausgepräger, cremiger Blume.

Der Duft gibt einen gefälligen, floralen Hopfen her. Etwas Zitralität, etwas Blumigkeit. Ganz deutsch und durchaus aromatisch.
Nicht besonders kräftig, aber sehr gefällig.

Im Mund sogleich eine prägnante Säure mit etwas unsensiblen Spitzen auf malziger Fläche. Eine sehr zitral Aromatik mit nur marginaler Floralität.

Der Körper des Urtyp Hell ist mittelmäßig. Das Bier sprudelt recht deutlich und trotzdem fehlt ihm ein bisschen die Frische, weil das Malz sehr dicht von unten drückt. Leider merke ich sogar schon eine Idee vom Alkohol. Oder ist das doch nur die Säure?

Der Abgang ist leider von einer eher unangenehmen, ziehenden Bitterkeit geprägt. Die Säure entwickelt sich hier in Richtung Metalleimer mit Zitronatsinhalt.

Das Urtyp Hell der Weltenburger Klosterbrauerei ist eines von den sehr durchschnittlichen bis uninteressanten Bieren.
Ich möchte inzwischen nicht mehr hervorheben, dass man hier einen Aromahopfen im Duft erkennen kann. Ich denke, eine aromatische Hopfung sollte Grundvoraussetzung für ein mittelmäßiges Bier sein. Dieses hier zeigt blumige und zitrale Noten, ganz wie man es von einem deutschen Hellen erwartet. Bis dahin bin ich sehr zufrieden.
Schon im Einstieg aber kommt das Bier in Taumeln (im Abgang ließe sich eher von einem Schleudertrauma sprechen...). Das Helle ist spitz und unausgewogen im Verhältnis von Säure und Malz. DIe Zitralität wird meiner Ansicht nach schön betont, doch die Malze darunter sind schlichtweg zu teilnahmslos, um dem irgendetwas zu erwidern. Auch die Bitterkeit macht es - so subtil sie auch ist - nicht besser. Gerade gegen Ende entwickelt dieses Bier regelrechte Fehlnoten in Richtung Metall und Zitronat.
Ich will auch nicht übermäßig brutal klingen: Dieses Bier ist kein Reinfall, aber es überzeugt in nichts als dem mittelmäßigen Duft. Es kann sich mit keiner Fähigkeit profilieren und stellt rundherum höchstens ein Durchschnittsprodukt dar.

Bewertet am

74% Auch das können die Mönche.

Avatar von Hobbytester

Mir gefällt am Urtyp, dass der schöne an Malz und Hopfen in voller, süßer und leicht bitterer Würze erinnernde Geruch, der schon der vollen, geöffneten Flasche entströmt und zweifellos Eindruck macht, exakt im guten Antrunk seine Entsprechung findet. Im Abgang intensiviert sich die Würze zu einem deutlichen Biertrebergeschmack, Vollkornbrotnoten sind auch dabei, das Bier schmeckt darüber hinaus nussig, was sich auch schön in den Nachgeschmack verlagert. Der Körper erzählt eine interessante Geschichte. Ich habe zurzeit zwar nicht unbedingt eine Phase, in der ich Exportbiere trinken will, leichte Sättigungserscheinungen sind mir nicht unbekannt. Aber das ist nicht das Problem der Weltenburger, sondern mein eigenes. Es spricht für ein gutes Bier, wenn die vorherrschenden Aromen vielschichtig sind: So lässt sich von der Würze, die sehr an Brot erinnert, ein gutes und harmonisches Hopfen-Malz-Verhältnis ableiten. Dabei ist das Bier auch noch vollmundig, was mir immer wichtiger wird. Goldgelbe Farbe trifft auf unglaublich festen und sehr lang bleibenden Schaum! Der Weltenburger Urtyp Hell ist sehr süffig. Die Bitterkeit setzt feine Akzente. Das Bier hat genug Kohlensäure.

Fazit: Der Klosterbrauerei ist ein richtig gutes Lager gelungen, daran besteht für mich nicht der Hauch eines Zweifels! Trotzdem habe ich noch spannendere Biere dieses Braustils genossen. Ich muss aber, wie gesagt, einräumen, dass der Zeitpunkt bei mir diesbezüglich nicht ideal ist.

Bewertet am