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Beer like star Welde Naturstoff Naturtrübes Kellerbier

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 7 Rezensionen

#17103

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
79% Avatar von Robert
78% Avatar von cupra
78% Avatar von Dirk
78% Avatar von Chris
75% Avatar von Felix
74% Avatar von Florian
72% Avatar von schloemi
66% Avatar von remus456
56% Avatar von Hobbytester
53% Avatar von Bier-Klaus
53% Avatar von ren1529

77% Gib Stoff! Aber bitte natürlich!

Avatar von der Redaktion

Vielen Zwickelbieren mangelt es etwas an Tiefe. Sie sind jung, frisch und fruchtig, aber selten vollends befriedigend. Das Welde Naturstoff macht es besser.

Am Glasrand ist es bleich wie ein Wit, zur Mitte hin tendiert es zu einem bronzenen Orange, gekrönt von schönem, weißen Schaum.
Der Duft mutet weich an, zeigt Banane, überreifen Apfel und Nashi-Birne mit Anklängen von weißer Schokolade, wie man es von manchen hellen Hefeweizen kennt, und Zwetschgen. Im Hintergrund schwingt eine sanfte Säure mit.
Im Einstieg fällt sofort das weiche, fast milchige Mundgefühl auf, bevor die stärker aufkommende Säure die Noten aus dem Geruch verdrängt, um am Gaumen einer fülligen, getreidigen Malzigkeit Platz zu machen, aufgelockert durch eine feine Perlage. Insgesamt zeigt sich hier eine spannende, geschmackliche Entwicklung bis hinein in den dezent bitteren Abgang. Die weiße Schokolade kehrt nochmals zurück und wirkt gemeinsam mit der intensiven Getreidenote keksartig. Schließlich verabschiedet sich das Bier säuerlich-trocken und leicht staubig.

Ein wirklich schönes helles Zwickel, mit einer ansprechenden Geschmacksentwicklung und angenehmer Textur.

Bewertet am

53% Rezension zum Welde Naturstoff Naturtrübes Kellerbier

Avatar von Bier-Klaus

Zwickl-Verkostung mit Stonewood Zwickelbier, Spalter Zwickl, Sternquell Bürgerbräu Kellertrunk, Flötzinger Zwickl und Welde Naturstoff.

Das Welde ist Bio, das ist positiv aber mit 5,6% ABV auch das stärkste Zwickl, das ist negativ. Es ist goldgelb mit starker Trübung und vielen Kohlensäure-Perlen. Es hat viel instabilen Schaum und wenig malzigen Geruch. Der volle Antrunk ist wenig rezent, im Geschmack habe ich dann leichtes Getreide und nasse Pappe. Zum Abgang hin entbindet sich die Kohlensäure immer mehr und es läuft stark sprudelig die Kehle runter. Der Nachtrunk endet leicht säuerlich und der Hopfen fehlt komplett. Das Zwickl hat sehr wenig Geschmack, das würde ich bei 4,9% ABV noch verstehen aber nicht bei 5,6% ABV.

Somit ist das Welde nicht nur der Reihenfolge nach das letzte in der Testreihe.

Bewertet am

56% Neues aus den lustigen Flaschen

Avatar von Hobbytester

Der Name ist originell, die Flasche ein Designerstück, das Bier kennt kein Mensch außerhalb des Rhein-Neckar-Kreises. Das sind ja alles ganz interessante Voraussetzungen, bewertet werden sie aber nicht. Was für das Welde Nr.1 gilt, beschreibt auch das Welde Naturstoff. Das Kellerbier riecht hopfig, kräuterbetont und stark malzig. Der Antrunk ist mineralwasserartig. Im Abgang schmeckt das Bier recht würzig nach Biertreber, die Nachwirkung ist recht bitter. Ich bin ein Freund von intensiver Würze, aber ich finde, dass sie von der enormen Rezenz beeinträchtigt wird. Mir gefallen charakteristische Hopfen- und Malznoten wie diese, aber sie finden sich für meine Begriffe in keinem vollmundigen Körper wieder. Ein so sprudeliges Zwickl mutet für mich doch ein wenig zu ungewöhnlich an. Nach hinten hinaus schmeckt das Naturstoff leicht hefig und besitzt eine leicht saure Citrusnote. Es ist bernsteinfarben und verfügt nicht über allzu lang bleibenden Schaum. Dieses Bier könnte süffiger sein. Mit der Bitterkeit bin ich zufrieden.

Fazit: Schlecht ist das Welde Naturstoff nicht. Ich mag aber seine starke Rezenz nicht, sie ist mir für ein Kellerbier einfach viel zu ungewöhnlich.

Bewertet am

78% Kellerbier mit ordenlich Geschmack

Avatar von cupra

Sehr gelungenes Kellerbier, endlich mal eines mit ordentlich Bums.
Dazu noch sehr harmonisch umgesetzt.
Vielschichtig und mit Tiefe.
Erfrischend und typisch Zwickelartig, trotzdem ein ordentlicher Malzkörper, geschmeidiger Abgang.
Gefällt mir!

Bewertet am

78% Rezension zum Welde Naturstoff Naturtrübes Kellerbier

Avatar von Chris

Ein orangefarbenes, naturtrübes Zwickel mit einer gut haltbaren Schaumkrone. Im Geschmack malzaromatisch und süßlich. Im Antrunk weich und lebendig. Der Körper ist harmonisch, mit einer weichen Süße. Eine leichte Bittere begleitet einen in den harmonisch ausklingenden und trockenen Abgang. Ein wirklich gutes Kellerbier!

Bewertet am

79% Guter Stoff

Avatar von Robert

Das Kellerbier von Welde liegt mit einem trüben Gelb-Orange im Glas und duftet deutlich süß, honiglich vor sich hin.

Der erste Schluck trägt einem mit vollem Schwall malzige Süße in den Mund. Gleichzeitig bietet die Kohlensäure aber einen guten Kontrast und zieht das Bier wieder auf die frische Seite.
Dazu passt die sich nun entwickelnde Säure, die mit der subtilen Süße, die am Gaumen hängen bleibt, einen Hauch Erdbeeren im Mund hinterlässt. Das Aroma geht dabei etwas in eine Weingummi-Richtung, aber dezent genug um nicht künstlich zu wirken.
Der Naturstoff verlässt den Mund mit einem kleinen Spritzer Bitterkeit.

Der volle Körper lässt das Bier bauschig erscheinen, was sich durch die Kohlensäure in eine saftig-frische Richtung ausprägt.

Wirklich guter Stoff!

Bewertet am

75% Rezension zum Welde Naturstoff Naturtrübes Kellerbier

Avatar von Felix

Das Bio-Kellerbier von Welde ist sehr trüb und tendiert ins Orangene. Die Schaumbildung ist nicht sehr ausgeprägt.

Der Geruch ist hopfig und frisch, nicht zu unterscheiden von einem Pilsener. Angenehm weiche, blumige und apfelige Noten herrschen hier vor, das Bier wirkt sehr erfrischend und leicht, die Optik vermittelt allerdings auch eine bodenständige Weichheit. Ganz dahinter lässt sich noch eine bananige Süße mit feiner Strohnote ausmachen.

Im Mund zeigt es eine interessante Verbindung. Während es geschmacklich das hält, was der Geruch verspricht und in der Tat dem Pilsener Stil nicht nur nahe kommt, sondern ihn eigentlich grandios trifft, besitzt es darüberhinaus eine hefige Dichte mit leichten Malznoten, die in hell-fruchtige Gefilde wandern. Das Bier schmeckt nach Orange und Ananas, geht leicht in die honigliche Richtung, kommt von dem Pilsgeschmack aber nicht gänzlich weg, erweitert ihn nur um aleartige Aromen.

Der Körper ist voller, als bei einem einfachen Lager, das ist natürlich den 5,6%ABV geschuldet, die Hefetrübe und hintergründige Malzigkeit tragen ihres aber ebenso dazu bei.
Auch wenn die Rezenz nicht besonders lang ist, mag ich die leichte Prickeligkeit, die von der Hefefülle regelrecht eingeschlossen wird. Wie ein prickeliger Kern mit wolkiger Hülle.

Der Nachtrunk fällt dann weniger erwartungsgemäß aus, indem er vor allem süße Noten ausbaut und mit fruchtiger Saftigkeit und süßen Hefenoten den Hopfen einschließt ohne ihn zu erdrücken. Das Bier ist beinahe gar nicht bitter und kann sich in erster Linie durch seine Weichheit im Abgang profilieren. Die Ausgeglichenheit, die hierbei an den Tag gelegt wird ist bemerkenswert, weil Süße, Fruchtigkeit und Bittere fließend ineinander übergehen, ein mittellanger, harmonischer Abgang entsteht, der keine Restnoten zurücklässt.
Sehr gut gelungen!

Ich finde, dass der Naturstoff von Welde ein hübsches Bier abgibt, dass die interessante Kellerbiervariante innovativ präsentiert. Hier ist es, als habe man den Pilsenerstil ursprünglicher gemacht, ihn dichter und kräftiger gestaltet und ihm zugleich eine süße Milde verliehen. Das Bier ist sehr weich geraten und kann mit einer gewissen Geschlossenheit glänzen.
Ein wenig irritierend ist vielleicht, dass die Hopfung am Anfang des Einstiegs durchkommt, nach hinten hin aber versiegt. Diese Dramaturgie habe ich so selten erlebt. Dadurch wird auch der Abgang fast schon zu gediegen und kurzweilig (was jedoch der Süffigkeit stark zuträglich ist).
Sicher ist auf jeden Fall, dass das hier kein Bier ist, über das sich viel schreiben ließe. Es ist lecker, ohne Frage, es ist einfach und urig, darüberhinaus noch ästhetisch und grundsätzlich harmonisch gelungen, kann aber nicht wirklich mit Besonderheiten Punkten. Ich mag die Geschmeidigkeit und Ruhe, die der Naturstoff mitbringt, er ist wunderbar mild und weich geraten und schafft es dabei, trotzdem nicht langweilig zu werden.
Wieder einmal ist es ein Sud, bei dem man gut aufpassen muss, dass man ihn nicht abstempelt und vergisst. Es ist ein Bier, welches sich nicht bemüht den Olymp zu erklimmen, das aber auch nicht nötig hat. Es gehört in die Reihe der stummen Könner, der unauffälligen Weisen oder schüchternen Genies. Mit seiner Übereinkunft von hefiger Süße, hopfiger Frische, orangiger Saftigkeit und fruchtiger Säure kann es in allen Registern Punkte machen. Vor allem seine Fruchtnoten sollten beachtet werden, derartig subtile Aromen von Orange, Ananas und Apfel findet man auch nicht allzu oft. Hinzukommt wie wunderbar ruhig es wirkt. Auch beim WeldeNo1 ist mir aufgefallen, dass diese Brauerei es vollbringt, sehr frische, natürliche Biere zu produzieren, die dadurch einen enormen Charakter bekommen und eine große Sympathie ernten.
Ich mag diese Art Bier ungemein gern und kann mich auch mit dem Naturstoff mehr als anfreunden. Seine Subtilität und Schlüssigkeit ist lobenswert und seine biologische Charakteristik spricht mich an. Vielleicht könnte hier noch mit verschiedensten Hopfensorten herumexperimentiert werden und die Aromafracht zu erhöhen, doch ich vermute, dadurch würde die Ursprünglichkeit verloren gehen. Das Bier sollte so bleiben wie es ist, denn so ist es eigen und lecker und wunderbar, um mit verschiedenem Essen kombiniert zu werden.
Empfehlung an den Bierkenner.

Bewertet am