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Beer like star Welde Bourbon Barrel Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.6% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen

#26101

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
87% Avatar von Daniel McSherman
83% Avatar von Tobieras
77% Avatar von Schluckspecht
77% Avatar von Bier-Sven
67% Avatar von Florian

67% Rezension zum Welde Bourbon Barrel Bock

Avatar von Florian

Der Welde Bock ausgebaut im Boubonfass ist ein fast schlankes Bier mit saurem Einschlag. Das Bier schmeckt etwas abstrakt nach Vanillejoghurt auf halb gebackenem Sauerteig. Dadurch wird für mich das ganze Konstrukt auf eine künstliche Ebene gehoben. Die Hopfung verliert ihre (oder hatte nie eine) Aromatik, was neben den angenehmen Bourbonaromen ein Billigbier hinterlassen. Zugegeben, das ist etwas übertrieben, aber so unwirklich ist der Vergleich nicht. Mir fehlt im Bourbon Barrel Bock der Gegenpol zur Säure. Gegen Ende harmonisiert sich das Bier, aber so ganz überzeugt bin ich nicht.

Bewertet am

77% Etwas zu viel Vanillepudding und Toffee

Avatar von Schluckspecht

Handgebrauter Barrel Aged Bock aus dem Badischen, das klingt doch verlockend! Es handelt sich um einen fassgereiften Bockbier-Cuvée mit "feiner Bourbon-Kopfnote" und dreimonatiger Lagezeit in Fässern, in denen vorher (natürlich getrennt voneinander) Bourbon, Rum und Tequila reiften. Wie vorgeschlagen, probiere ich das Bier nun bei 12° Celsius. Mit 6,6 % Alkoholgehalt und 16° Plato Stammwürze haben wir es mit einem stimmigen Vertreter zu tun, dazu gibt es 28 IBU. Als Hopfen verwendete man Green-Bullet, ein neuseeländischer Hopfen mit Geschmacksnoten von Pinie und Limone. So weit zur Theorie.

Im Glas breitet sich ein opalisierend leuchtendes Kupferorange mit rötlichem Einschlag, die Hefetrübung fällt leicht bis mittel aus. Bedauerlich ist nur, dass die feinporige, altweiße Schaumkrone darüber nur eine sehr kurze Lebensdauer aufweist. Insgesamt kann sich das Barrel Bock aber wirklich sehen lassen. Interessanter wird es im Duft: Die dreimonatige Reifung in Holzfässern trägt Früchte, es kommen Vanille und dezente Bourbonnoten auf, dazu etwas Pinie. Mein erster Eindruck war allerdings Käsebrot mit leicht ranziger Butter, dazu gibt es mit jedem Schnupperangriff eine modrige Süße. Nein, so offen ich für Neues auch bin - dieser Duft gefällt mir nicht. Es riecht verdorben und unrund. Ich hoffe, der Geruch lässt sich nicht auf den Geschmack übertragen.

Bockbiertypisch süß geht es im Einstieg los - aber alles ist noch im Rahmen. Schon früh sind die Einflüsse der Fasslagerung herauszuschmecken, in erster Linie sind das Vanille und Karamell. An einen Bourbon erinnert mich dies allerdings dennoch nur bedingt. Dafür versteht es die Hopfung, waldig-kräuterige Akzente zu setzen, die mir - auch wenn sie nicht optimal ins Konzept passen - recht gut gefallen. Die Süße nimmt im weiteren Genuss weiter zu, im Mundraum wird es zunehmend klebrig, während das Malz getreidiger und würziger ausfällt - mit Tendenzen zu Vanillepudding und Butterkeks. Der Hopfen setzt milde Akzente von Pinie, Kräutern und Gras, die Bitterkeit bleibt im unterdurchschnittlichen Maße und damit passend für ein Bockbier.

Leider erinnert mich der Bourbon Barrel Bock von Welde kein Bisschen an das Innis & Gunn Oak Aged Beer, das ich für absolut gelungen halte. Die Vanillenoten empfinde ich deutlich überzeichnet, vor allem im Einstieg. Auch erscheint mir die Klebrigkeit recht störend. Dafür ist der karamellmalzige, vollmundige Körper eine stimmige Angelegenheit. Ich hatte mir wirklich gewünscht, dass mir diese Badische Brauspezialität mit dem herrlichen, sympathisch-reduzierten Auftreten besser zusagt. Ich mag spezielle Biere, aber man lernt auch: Nicht alles Spezielle ist automatisch ein Volltreffer. Zum Glück aber gewöhnt man sich an die speziellen Geschmacksnoten und auch der Geruch fällt dann "weniger fürchterlich" aus. Ich vermute aber fast, dass mir das Bockbier ohne diese spezielle Fassreifung eher zugesagt hätte. Das Welde Bourbon Barrel Bock versucht viel - zu viel - und scheitert an der selbst gesetzten, hohen Messlatte. Immerhin hat man ein recht komplexes, vielschichtiges und interessantes Bockbier kreiert, das sich von anderen Produkten deutlich abhebt. Da ist es auch klar, dass nicht jeder Geschmack getroffen wird. Ich bin leider nur bedingt angetan.

Bewertet am

87% Rezension zum Welde Bourbon Barrel Bock

Avatar von Daniel McSherman

Orange bis kupferfarben, ganz leicht getrübt mit weißem Schaum präsentiert sich dieses fassgelagerte Bockbier. In der Nase kündigt sich ein malzig karamelliges Bier an, die Fasslagerung ist schon erkennbar. Diese tritt dann beim Trinken spürbar in den Vordergrund. Die Lagerung in Bourbon-, Rum- und Tequilafässern bringen tolle Aromen zu Tage, die wunderbar mit dem süßen Malzkörper harmonieren: Eiche, Vanille, Karamell(-bonbon) , Toast, Kokos. Der Abgang wird von einer leichten Hopennote begleitet.
Insgesamt erinnert das Bier an das Innis & Gunn Original.

Empfehlung!

Bewertet am