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Beer like star Weißenoher Klosterbrauerei Eucharius Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

#23941

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
88% Avatar von TasteItAll
83% Avatar von Puck
81% Avatar von Felix
81% Avatar von Florian
80% Avatar von Chris
78% Avatar von denbar
73% Avatar von fraba

80% Rezension zum Weißenoher Klosterbrauerei Eucharius Pils

Avatar von Chris

Ein aromatisches, sehr ausgewogenes Pils mit floralen und würzigen Noten, die auf eine angenehme Bittere treffen und jeden Pilstrinker begeistern sollten!

Bewertet am

83% Rezension zum Weißenoher Klosterbrauerei Eucharius Pils

Avatar von Puck

Pils in einer schön ausdrucksstarken Variante. Eine sehr schöne goldgelbe Farbe. im Antrunk kommt gleich der Hopfen unverfälscht zum Ausdruck. Auch der Körper bleibt stimmig und voll und hopfig. Auch im Abgang bleibt die schöne Bitterkeit. Das hat nichts mit Mainstream zu tun - sehr lecker für alle Pilsfreunde. Eine klare Empfehlung.

Bewertet am

81% Klares Pils mit akzentuierter Hopfung

Avatar von Florian

Dass in Weißenohe gutes Bier gebraut wird, ist mir schon lange bekannt. Lediglich mit dem Glocken-Pils hatte ich bisher so meine Probleme. Mit dem Eucharius Pils ist das anders. Hier sitzt eine sehr gut akzentuierte, florale Hopfung auf einem stimmigen Bett aus Malz, welches in Ansätzen spelzig ist. Dieses Gesamtbild ist es, was das Trinkerlebnis so ehrlich macht. Auch das Bitterkeitsgefüge entspricht dem, was ich mir bei einem Pils vorstelle.

Von mir gibt es eine klare Probierempfehlung!

Bewertet am

81% Rezension zum Weißenoher Klosterbrauerei Eucharius Pils

Avatar von Felix

Trübliches Gelb mit guter Perlage.

Im Geruch würzige Hopfennoten, aromatisch und leicht schärflich. Herb-pflanzlicher, ja schon wurzeliger Hopfenduft wird von frischen Zitrusschalen- und Obstnoten umspielt. Erinnert ein klein wenig an noch harte Birne oder Pfirsich.

Im Mund ist das Bier sofort spürbar bitter mit deftiger Hanfnote und in weiterhin würzig-erdigem Gewandt. Auch hier wird das Gefühl von wurzeliger Bitterkeit weitergetragen, der Hopfen baut sich zunehmend aus, behält sich dabei aber die zarten Obstideen am Rande bei.

Der Körper ist schlank. Durch die sehr herbe Aromatik erscheint das Bier dadurch sogleich dünner als es eigentlich ist. Man muss sich hier auf ein auf den Punkt gebrachtes Pilsener einstellen, das keine Allrounder-Fähigkeiten besitzt. Die Kohlensäure empfinde ich als passend, weil sie deutliche Betonung erfährt. So entsteht ein zuerst irritierend wirkendes, bei zweitem Hinsehen aber sehr stringentes und durchdachtes Pils.

Der Abgang ist weiterhin von dieser wurzelig-erdigen Hopfenbitterkeit geprägt. Das Pils ist eindeutig dunkel-bitter. Erst ganz zuletzt kommt diese Färbung im Besonderen hervor, da die hellen Fruchtaspekten kaum noch eine Rolle spielen. Eine annähernd pelzige, doch irgendwie nachträglich moussierende Trockenheit bleibt zurück. Der Abgang ist damit als intensiv zu beschreiben.

Dem Eucharius Pils sollte besondere Beachtung geschenkt werden. Im ersten Moment erscheint es dünn und unwirklich, unpassend und wenig aussagefähig. Auch der Körper wirkt sofort irgendwie wässrig und man erschmeckt wenig mehr als Bitterkeit. Kurzum, ich hatte sofort die Idee einer bitteren Version des Benediktiner Pils´ aus selbem Hause vor Augen.
Doch dieses Pils verdient sehr wohl einen zweiten Blick. Das Pils ist von einer klaren Idee getragen und fährt damit eine charaktervolle, eigene Schiene.
Besonders auffällig ist der sehr akzentuierte, intensive Hopfen, der nur beiläufig die bekannten hellen Blumen- und Fruchtnoten abgibt, sondern in erster Linie in dunkler Tönung aufsteigt. Das Bier ist durchgängig als bitter zu beschreiben, seine Bitterkeit wandelt nur leicht die Färbungen im Trinkverlauf; sie ist durchweg eher pflanzlich, grasig und trocken und hat nur wenig Fruchtschalen- oder Säuremomente. Damit werden die Lageraspekte im Besonderen hervorgehoben. Dadurch dass hier die dunkle Facette der Hopfung so klar in den Vordergrund gestellt wird, ergeben sich an Wurzelgemüse, Knollen und Rinde erinnernde Aromastrukturen. Das Bier ist erdig im Geschmack, während es einen schlanken, gut akzentuierten Körper mit seidigem Mundgefühl verbindet. Eher selten gibt es solcherart gemachte Pilsener, die mit der Textur von norddeutschen und den Aromen von tschechischen Pilsenern derartig kontrastierend spielen. Dass auch hier überwiegend Hersbrucker Hopfen verwendet sein sollen, ist meiner Ansicht nach bemerkenswert. Wie genau die Anteile in den verschiedenen Brauprozessen sind, würde mich sehr interessieren, da ich ansonsten ein ganz neues Bild vom Hersbrucker erhalte.
Es entsteht damit ein zwar trinkbar erscheinendes, doch de facto anspruchsvolles Bier Pilsener Brauart, das man eben nicht einfach mal so nebenbei runterbekommt. Es ist durchaus gehaltvoll und erinnert mich in seiner Struktur an die Pilsener der Tettnanger Kronenbrauerei.
Ich persönlich finde die Bitterkeit gut und freue mich über eine solche Auslegung. Etwas mehr blumige oder zitrale, parfumartige Duftigkeit hätte ich mir aber schon gewünscht, um dem Ganzen noch mehr Raum zu verleihen.
Das Eucharius Pils gehört zum besten, was ich bislang aus Weißenohe zu verkosten bekommen habe. Dieses Bier ist qualitativ durchaus mit dem Altfränkischen Klosterbier oder dem Klostersud zu vergleichen und übersteigt damit die wohl eher ernüchternde Leistung seiner pilsähnlichen Kollegen - des Benediktiner Pils´ und des Glocken Hell - mit Leichtigkeit.
Vielleicht kein Augenöffner, doch dafür ein konzentriertes, durchdachtes und energisches Bier Pilsener Brauart, wie ich es gerne mag und in jedem Fall für erfrischend halte, wenn auch mit Aromen bestückt, die definitiv nicht jedermanns Sache sind.

Bewertet am