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Beer like star Weißenoher Klosterbier Classic Export Bioland

  • Typ Untergärig, Export
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 59% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Weißenoher Klosterbier Classic Export Bioland wird hier als Produktbild gezeigt.
#620

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
73% Avatar von Felix
70% Avatar von Schluckspecht
70% Avatar von Florian
68% Avatar von cafeldelmar73
55% Avatar von Robert
45% Avatar von Dirk
33% Avatar von ren1529

57% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Das Export aus dem Hause „Weißenoher“ ist in der Nase etwas unangenehm, da sich zu den fruchtigen Hefearomen ein leicht ranziger Geruch gesellt.

Davon abgesehen findet der geneigte Trinker hier ein unkompliziertes und leichtes Bier. Seine aufkommende Trockenheit wird durch die sanfte Süße und den etwas wässrigen Charakter ausgeglichen, der an stilles, magnesiumhaltiges Mineralwasser erinnert.

Im Abgang kommt eine sachte, anregende Bitterkeit hervor. Kein einzigartiges Bier, aber ein Ordentliches ohne große Schwächen.

Bewertet am

70% Ein Biobier, das mir taugt

Avatar von Schluckspecht

Ein Biobier von einer kleinen fränkischen Klosterbrauerei mit Hopfen aus fränkischem ökologischen Landbau und Malz von bayrischer ausgewählter Gerste - das klingt alles schon mal richtig gut. Fränkische Biere und ich passen einfach zusammen. Mein Exemplar hat allerdings nur noch 5,0 % ABV zu bieten. Vollmundig und bernsteinfarben soll das Biobier sein.

Die Farbe trifft zu, wobei ich hier auch etwas Kupfer sehe. Es gibt viel, recht grobporigen Schaum, der schnell auf ein kompaktes Maß schrumpft. Der erste optische Eindruck ist aber richtig gut, der besteht die Wirtshausprobe.

Der Duft ist malzig dezent und hopfig frisch und frühlingshaften Kräuternoten, dazu etwas Zitronenmelisse und eine leicht modrige Süße, die aber nicht negativ auffällt. Der Antrunk ist schon vergleichsweise vollmundig, es gibt herrlich weiches Wasser und eine sehr subtile, feinperlige Kohlensäure. Das Aroma ist sehr mild und süffig, der Hopfen assistiert dem ankaramellisiertem Malz auf sehr gute Weise mit fruchtigen Noten. Dadurch wird schnell eine ordentliche Frische aufgebaut, die das Bier bis in den recht kompakten, feinwürzigen Abgang begleitet. Etwas Kernigkeit gibt es obendrauf. Final bleibt eine gewisse Seifigkeit über, die der nächste Antrunk dank ordentlicher Süffigkeit aber sehr gut überspielt. Sollte man das Glas nicht direkt wieder ansetzen, so setzt sich diese Seifigkeit leider zu extrem fest - Punktabzug.

Insgesamt gefällt mir dieses fränkische Bio-Bier dann doch erfreulich gut, auch wenn ich den Abgang dann ziemlich enttäuschend finde. Die fränkische Seele mit dem verspielten Malzaroma und den erfrischenden Hopfenakzenten schmeckt man. Gern dürfte es noch etwas kräftiger im Aroma sein, die (ordentliche) Süffigkeit passt jedoch.

Bewertet am

73% Rezension zum Weißenoher Klosterbier Classic Export Bioland

Avatar von Felix

Das Classic Export aus der Weißenoher Klosterbrauerei ist hell mit bernsteinfarbenen Reflexen, klar, perlt stark mit unauffälligem, aber feinem Schaum.

Es zeigt frische, schlanke und intensive Aromen von blumigem Hopfen, karamellisiertem Zucker, dichtem Malz, Agavendicksaft, Kandis, Heu und Hanf. In der Tat ist es bislang nicht mehr als ein malzorientiertes Helles, bei dem süße karamellisierte Noten, bitter-pflanzlichen Hanf- und Heuaromen gegenübergestellt werden.

Der Antrunk ist ebenso süßlich und Vegetabil. Das Bier zeigt Charakteristika eines Export, immer unterstrichen mit einer vielleicht etwas zu deutlichen Hanfnoten, die die Süße stark kontrastiert. Es schmeckt nach Hand und hellem Kuchenteig, sowie nach Apfelschalen. Während die Süße mehr und mehr schwindet, wird die Bittere ordentlich gestärkt, wobei es keine hopfige Herbe ist, sondern eher rein pflanzlich. In der Tat ein "grünes" Bier.

Der Körper ist spritzig und zugleich enorm satt. Das Export verfügt über eine sehr gelungene Rezenz, die sich lange halten kann und eine feinprickelige Perlage im Mundinnenraum zeigt. Das Bier ist balanciert und schafft es weder ins Wässrige noch ins Überladene hin zu tendieren.

Im Abgang strahlt nun der Hopfen eine dichte Bittere aus und ergänzt damit die Vegetabilität. Dadurch wird das Bier gegen Ende leider zu gewichtig und belegt schon unangenehm die Geschmacksknospen. Es fehlt hierbei einfach der Kontrast in Süße oder sonstigem. Dennoch muss ich gestehen, dass es als stimmig in Bezug auf die heuigen Lagernoten und das fundamentale Hanfaroma funktioniert.

Dieses Bio-Bier ist ein eher leichtes, süffiges Exportbier, das mit aromatischer Stimmigkeit überzeugend kann, dabei aber auf Dauer doch auch ganz schön intensiv wird.
Ich finde grandios, dass es dieses Bier schafft eine derartig starke Vegetabilität nicht nur einzubinden und zwischen Lager- und Hopfennoten zu positionieren, sondern durch die Funktionalität dessen auch zugleich jegliche Hanfbittere rechtfertigt.
Die Glanzleistung des Exports ist sein gelungener Körper, der gut die Balance zwischen Sprudeligkeit und Malz halten kann und vor allem mit einer lebendigen und langwierigen Rezenz das Herz des Bieres über einen großen Zeitraum hinweg bestehen lässt. Auch wenn das Bier zu keinem Zeitpunkt überwältigend ist, so kann man es doch als einen grundsoliden Sud ansehen.
Die starken Hanfnoten sind definitiv Geschmackssache, da das Bier mit ihnen enorm an pflanzlicher Bittere zulegt - damit zuweilen leider auch aus dem Ruder gerät - und die Süße der karamellisierten Zuckernoten stark verdrängt. Leztztlich bleibt zwischen der Bittere weniger ein Aroma von Süße, als vielmehr die Idee eines ursprünglich süß angelegten Bierstils. Doch gerade der Begriff Export bietet ja bewusst relativ weitschweifende Interpretationsmöglichkeiten.
Dieses jedenfalls ist ein innovatives, scheinbar ökologisch sinnvoll hergestelles Produkt, dessen Aromatik intensiv und geradlinig ist. Ich finde es gut, muss aber auch gestehen, dass ich nicht allzu viel davon trinken möchte. Die Bitternoten wirken nach einiger Zeit dann doch überfordernd, weil sie zu wenig kontrastiert werden. Mehr Süße wäre schön gewesen.
Objektiv aber handelt es sich bei dem Weißenoher Export um ein solides Bier, dass definitiv seine Berechtigung hat. Weiter so!

Bewertet am

70% Rezension zum Weißenoher Klosterbier Classic Export Bioland

Avatar von Florian

Ich finde es definitiv lecker und werde es mir wieder kaufen.

Bewertet am