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Beer like star Weiherer Weizenbock

  • Typ Weizenbock
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#23898

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
89% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus

89% Gelungener Weizenbock

Avatar von Schluckspecht

Nun also Testkandidat 6 von 12 aus der Weiherer-Kollektion: Der Weizenbock! Nicht weniger als fünf Aromahopfensorten und fünf Malze (55 % Weizen- und 45 % Gerstenmalz) soll das stark eingebraute Weizen beinhalten. Mit 6,8 % Alkohol haben wir hier ein schönes Singlebock-Weißbier, dass ein kräftiges Aroma verspricht.

Mit der aufgeschüttelten Flaschenhefe ergibt sich eine stark trübe, dennoch leuchtende Mischung mit cremiger, beigefarbener Schaumkrone und einer Farbe in dunklem Bernstein. Auffällig ist, dass sich viel Hefe unterhalb der Schaumkrone sammelt, während klumpige Hefereste am Glasgrund verweilen. Wie angekündigt, riecht das Weiherer Weizenbock nach Banane und Orange, der Charakter ist stark hefig und zart alkoholisch.

Der Antrunk bringt unter feiner Säure und elegant agierender Hefe reichlich Fruchtnoten: Orange, Banane, Pfirsisch und Zitrone wären nur ein paar Eindrücke, die zu nennen sind. Vor allem die Orange überwiegt, was mir wiederum gefällt. Der Körper ist wie bei der Weisse sehr leicht, aber dennoch geschmacksgeladen und frisch. Ist das hier etwa ein Sommer-Weizenbock? Das würde ich begrüßen. Der Abgang kramt den Alkohol feinfühlig heraus, der hier auf nützliche Weise kernig-fruchtige Noten trägt und für einen langen Nachgeschmack sorgt. Die Kohlensäure liegt auf Normalniveau, die Säure knapp darüber. Für ein Hefeweizen ist auch eine markant vorhandene Bitterkeit zu nennen. Trotz allem - dank des weichen Wassers, der erfrischenden Hopfenvielfalt, des leichten Hefekörpers und der erfrischend-leichten Malzsorten - herrscht eine hohe Süffigkeit. Den Alkoholgehalt bemerkt man im Genuss kaum. Gefühlt sind es vielleicht 6 %, aber keine 6,8...

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was besser ist: Antrunk, Körper und Abgang finde ich absolut gelungen. Der Weizenbock der Brauerei Kundmüller beweist, dass ein Weizenbock auch sehr leicht und süffig sein kann, ohne dies mit Aromenarmut gleichsetzen zu müssen. Die fünf Aromahopfen (Spalter wird da sicherlich dabei sein, vermutlich auch Cascade und Saphir) zaubern ein leckeres Fruchtaroma mit einem würzig-kernigen Finale. Lecker und sicherlich auch im Sommer absolut tauglich!

Bewertet am

73% Rezension zum Weiherer Weizenbock

Avatar von Bier-Klaus

Der Weizenbock hat eine orange trübe Farbe mit einer extremen Perlage. Die Blume ist ziemlich groß und eher gemischtporig. Im Geruch duftige blumige Aromen und Hefe. Im Antrunk schmeckt der Weizenbock nicht so vollmundig wie ich es erwartet hätte. Der Geschmack ist geprägt von einer starken blumigen Hopfung, wie von den Weiherer Bieren generell gewohnt. Das Etikett spricht von fünf verschiedenen Aromahopfen Sorten. Der dort angegebene Orangen Geschmack trifft auf alle Fälle zu, dafür konnte ich keinerlei Bananen Aromen feststellen. Insgesamt ist das Bier relativ schlank und es hat ja auch nur 6,8% Alkohol. In der BlindverkostungAbbaye würde ich es für ein süffiges Weißbier halten, aber niemals für einen Weißbierbock. Das Bier ist süffig und stark gehopft, bis auf die Orange fehlen mir aber die Frucht Aromen und der Doerrobst-Geschmack, den ich bei einem Weizenbock erwarte.

Bewertet am