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Beer like star Weiherer Keller

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

#7886

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
83% Avatar von Felix
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von mysland
78% Avatar von Chris
76% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von Bier-Sven
65% Avatar von Daniel McSherman
50% Avatar von Meister-Zwickl

65% Rezension zum Weiherer Keller

Avatar von Daniel McSherman

leuchtend gelb, leicht opal mit weißer Schaumkrone. Geruch: frisch, leicht hefig und malzig, etwas Zitrus und Apfel. Geschmack ist leicht malzig, etwas süß, leicht säuerlich und hopfig.

Bewertet am

50% Etwas dünn und ohne "Dampf"!

Avatar von Meister-Zwickl

Einstieg: frischer Geruch (Stachelbeere?); leicht trübe Farbe
Antrunk: ölig, buttrig
Körper: dünn; ganz leichte Orangen- und Pfeffernote wahrnehmbar (...aber nicht für Ali)
Abgang: wenig spektakulär mit leichter Pfeffernote

Eher etwas fade! Aber ÖKO!

Bewertet am

76% Harmonisch und kernig - und zu sauer

Avatar von Schluckspecht

Testkandidat 8 der Weiherer Biere: Das Kellerbier. Hervorzuheben ist hier, dass es sich um ein Solarbier handelt.

Es zeigt sich ein helles, strohiges Pfirsichgelb, wobei trotz deutlicher Trübung eine reichhaltige Perlage erkennbar ist. Obendrauf gibt es eine schöne weiße, gemischtporige Blume von mehr als befriedigender Stabilität. Es duftet herrlich malzblumig und hopfenfrisch mit den typischen Zitronenimpulsen. Unverkennbar ein Weiherer-Bier oder zumindest eines aus dieser Region.

Frisch, malzig und etwas säuerlich steigt das Kellerbier ein, flugs darauf wird eine nussige Kernigkeit serviert. Trotz absolut befriedigender Kohlensäure keimt minimal der Eindruck von Schalheit auf, die aber nicht weiter vertieft wird. Für ein Gezwickeltes erscheint mir der malzig-säuerliche Körper ein wenig zu leicht. Abgerundet wird das malzige Grundgerüst durch kernig-säuerliche Zitronennoten (deutlich weniger ausgeprägt als beim Keller-Pils) und Vanille. Es verbleibt ein milder Abgang mit zurückhaltendem Nachgeschmack. Säure und Bitterkeit finden ein feinfühliges Ende. Die Süffigkeit ist überdurchschnittlich.

Die Erwartungen sind wie immer hoch, wenn ich ein Weiherer-Bier teste. Doch diesmal werden sie nicht erfüllt. Zumindest mein Exemplar (gekauft in der Brauerei, anschließend zuhause 2 Monate überwiegend kühl und dunkel gelagert) tritt ein wenig zu säuerlich auf. Von einem Kellerbier erwarte ich zudem einen intensiveren Körper. Kernige Noten lassen das Kellerbier dennoch interessant erscheinen. Der Abgang wird mit der Zeit auch besser, da die Würzigkeit immer weiter betont wird. Bis jetzt ist das Keller dennoch das aus meiner Sicht "am wenigsten gute" Bier aus Viereth-Trunstadt/Weiher.

Bewertet am

83% Rezension zum Weiherer Keller

Avatar von Bier-Klaus

Goldgelbe glanzfeine Farbe, was ist denn hier Keller bitteschön? Die Krone ist sahnig dicht und feinporig, der Geruch weist eine leichte Karamell-Süße auf, ebenso der Geschmack. Hier dominiert die Karamell-Süße über den Hopfen. Wie das Lager extrem rund und süffig aber eher für die Malzfans als für die Hopfenliebhaber.

Bewertet am

83% Rezension zum Weiherer Keller

Avatar von Felix

Wieder ein Solarbier. Lobenswert!

Helles, leicht trübes Bier mit weißer, cremiger Blume. Rege Kohlensäure ist zu erkennen.

Der Duft ist süßmalzig und mild. Etwas Hopfen kommt hinzu.
Es ist kaum etwas zu erriechen. Wohl eines der Biere, deren Kopfnoten erst nach dem ersten Schluck freigesetzt werden.
Erst nach beinahe einer ganzen Flasche zeigt sich im Duft eine zart-florale Aromahopfennoten. Ist sie erstmal da, entwickelt sie sich stetig.

Im Mund starke Süße und aschig-rauchige Würze. Dazu ein fließender, konsistenter Hopfen mit enorm weicher Bittere, die sich regelrecht anschmiegt. Dieses Kellerbier ist betörend. Ich will gar nicht prüfen, was ich hier schmecke.

Die Textur des Bieres ist sehr weich. Die Kohlensäure fungiert nur ornamental und verschnörkelt die Ränder des Sudes. Stimmig.

Der Abgang ist von Süße und von dieser vereinnahmend buttrigen Hopfenbitterkeit geprägt. Durchaus nicht ganz zahm ist dieses Bier und doch kommt es einem erstaunlich mild vor. Hier wurde Bittere mal so richtig poliert. Ein Hauch Alkohol erscheint mir.

Das Kellerbier von Weiherer ist mal wieder ein sehr stimmiges, rundum gelungenes Bier.
Es hat mir vom ersten Schluck an so den Kopf verdreht, dass ich keinerlei Motivation mehr hatte, auch nur im Mindesten nach irgendwelchen Konzeptionen oder Besonderheiten Ausschau zu halten. Dieses Bier macht mir dadurch sehr deutlich, wie unwichtig ihm irgendwelche Entwicklungen oder ähnliches sind. Es überzeugt auf ganz anderem Terrain:
Wirklich grandios ist hier die Verbindung von süßestem Malz und weicher Hopfenbittere. Das Bier packt am Gaumen sofort aus und legt die Karten auf den Tisch. Und beides ist so butterweich miteinander vermählt, dass ich dem wenig hinzuzufügen habe. Auch der Körper spielt hier perfekt mit. Die Textur des Sudes ist weich, frisch und anschmiegsam wie das Fell eines Kaninchens.
Vom Einstieg bis weit in den Abgang hinein wahrt sich das Kellerbier Weichheit, Süße und Herbe zugleich und verliert auch im mittellangen bis langen Abgang davon kaum etwas.
Negativ kritisierbar von meiner Seite wäre, dass mir das Bier zu wenig Duft hat. Hält man die Nase ins Glas erscheint einem erstmal kaum etwas aussagestarkes, nicht einmal etwas, das sich irgendwie beschreiben ließe. Ein bisschen Malz, ein bisschen Hopfen halt...
Diesen Kunstfehler macht es schließlich aber mit einem sehr ausgewogenen Geschmack und einer toll balancierten Kontur wieder wett.
Dieses Bier ist eines von denen, die genommen werden sollten wie sie sind, und die nur verlieren können, wenn man sie siziert.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand dieses Bier nicht mag, denn es gehört zu den gefälligsten, die ich kenne. Und seine größte Stärke liegt vielleicht darin, dass es sich überhaupt nicht überlädt und so verführerisch zurücknimmt.

Bewertet am

78% Rezension zum Weiherer Keller

Avatar von Chris

Ein goldgelbes Zwickelbier mit einer sahnigen, gut haltbaren Schaumkrone. Im Geschmack hopfen- und malzaromatisch. Der Antrunk ist würzeartig und frisch. Der Körper ist harmonisch mit einer weichen Süße. Eine leichte Bittere begleitet einen in den süßlichen Abgang mit einer unterlegten Bittere. Ein weiterer guter Vertreter der Brauerei Kundmüller!

Bewertet am