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Beer like star Weiherer IPA

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 6.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 5 Rezensionen

#19606

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
85% Avatar von Chris
83% Avatar von hawanna
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von Schluckspecht
66% Avatar von Hobbytester

83% Rezension zum Weiherer IPA

Avatar von Bier-Klaus

Die Traditionsbrauerei gehört zu meinen Lieblingsbrauereien in Franken.
Schön, dass die ihre klassische Palette mit craftigen Bieren erweitern.
Das IPA wurde gehopft mit Cascade, Citra, Hüll Melon, Simcoe, Mosaic und Spalter Select.

Die Farbe ist wie dunkler Bernstein und sehr trüb. Bedeckt wird das IPA von wenig gemischtporigem Schaum. Der Geruch ist süßlich wie karamell und kräuterig wie Medizin. Der Körper hat eine wunderbare Struktur für ein IPA. Der Malzkörper und die Hopfenbittere ergänzen sich ideal. Die Fruchtaromen von den Hopfensorten sind Orange und Mandarine. Im Nachtrunk wird es deutlich herb.

Ein sehr harmonisches und süffiges IPA.

Bewertet am

81% Linientreu am Gradmesser für IPA

Avatar von Schluckspecht

Brauerei Kundmüller Test 4 von 12 - der 2. Sud des IPA! Es war gar nicht so leicht, dieses Bier zu erwerben, denn dafür muss man sich schon direkt an die Quelle begeben. Was ja prinzipiell kein Fehler ist...

Die blickdichte Farbe sieht wirklich mal nicht übel aus: Ein dunkles Rot spielt im Gegenlicht mit leicht bernsteinfarbenen Reflexen. Der magere Schaum darüber trübt jedoch die Optik.

Der Geruch ist mal wieder typisch Pale Ale: Gewaltige Fruchtnoten drücken ein samtiges Malzfundament in den Hintergrund. Nicht weniger als sechs Hopfensorten buhlen um Aufmerksamkeit: Cascade, Citra, Simcoe, Huell Melon, Mosaic und Spalter Select. Die Frucht erinnert mich auf den ersten Eindruck am ehesten an Litschi und Heidelbeeren. Auf jeden Fall sind waldige Impulse dabei, wie etwa Harz oder Kiefer. Mit einem tieferen Zug in der Nase erfasse ich auch Marille und Pfirsich sowie eine exotische Tendenz. Der komplexe Duft hat mich auf seiner Seite.

Der Einstieg beginnt mir leider eine Spur zu wässrig, die Kohlensäure rückt sich zu frech in den Vordergrund. Ausgewogen süß werden Fruchtnoten dargeboten, die von tropisch bis beerig reichen. Akzentuiert wird das liebliche Grundgerüst von würzigen Noten: Pfeffer, Harz, Kiefer, Gras. Und so würzig findet das Weiherer India Pale Ale dann auch seinen Abschluss, konkluierend mit einer trocken-bitteren Hopfennote und einem ausgewogenen Malz. Das passt allemal. Ist hier vielleicht auch frischer Grünhopfen dabei? Es schmeckt zumindest danach...

Dem Weiherer IPA mangelt es eigentlich nicht an viel. Wenn ich es jetzt allerdings mit dem kurz zuvor getesteten Zwönitzer IPA vergleiche, dann fällt das weniger dichte Aroma auf (bei wohlgemerkt vergleichbaren ABV). Der Abschluss liegt dann auch etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück und spielt das Geschmacksprogramm eher uninspiriert und linientreu ab. Es wird tendenziell trocken und bitterwürzig. Markant ist zumindest die grasig anmutende Würzigkeit und Bitternote im Nachhall. Der ganz große Wurf ist das IPA aus Weiher daher nicht, aber nichts desto trotz eine süffige, empfehlenswerte Spezialität, dem man seine Vielschichtigkeit positiv anrechnen muss. Das Thema "India Pale Ale" hat man linientreu umgesetzt. Wer tendenziell herbe Biere mag, wird dieses IPA lieben. Die Aromahopfen sorgen zudem für ein komplexes Aroma, in das man sich verlieben kann.

Bewertet am

66% Ein Anfang ist gemacht.

Avatar von Hobbytester

Das Bier, mit dem sich der Brauerei-Gasthof Kundmüller auf neues Terrain wagt, riecht nach Pfirsich und süßen Zitrusfrüchten, hinzu kommen Hefe und ein Schuss Rosenwasser. Das klingt jetzt sehr intensiv, so verhält es sich bei diesem IPA aber nicht unbedingt, es ist, was das Fruchtige und Aromatische betrifft, relativ zurückhaltend. Der Antrunk ist angenehm sauer. Am Abgang erkennt man dann ganz klar ein IPA, leicht getoastet schmeckende Malznoten kommen dazu, der Hopfen zeigt sich von einer bitteren, aber diesbezüglich nicht übertriebenen Seite. Ein schöner Kräutergeschmack bleibt noch etwas. Ganz solide! Was ich hier allerdings ein wenig schade finde, ist, dass es verpasst wurde, ein schön weiches Mundgefühl zu kreieren, dieses IPA erinnert von der Anmutung her noch stark an ein Weißbier wie das Franziskaner Hefe-Weißbier, geschmacklich jedoch nicht, hier gefällt mir seine Ausgewogenheit bezüglich Hopfen und Malz. Ich erwarte von IPAs aber mittlerweile mehr als das, mehr Geschmacksaspekte könnten sich aufdrängen. Naturtrübes Orange trifft auf nicht bleibenden Schaum. Das Bier ist ganz süffig. Die Bitterkeit hat einen kurzen, aber wirkungsvollen Auftritt. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Ein Anfang ist gemacht, es freut mich, einmal ein fränkisches IPA zu verkosten. Die grundlegenden Hausaufgaben sind hier gemacht, aber so richtig begeisternd finde ich das Bier noch nicht.

Bewertet am

83% Tolle Franken-IPA

Avatar von hawanna

Tolle Farbe im Glas (Gold-Orange), leicht trüb, guter Schaum
Im Antrunk sehr hopfen-fruchtig, viel Citrus, Orange, etwas Fichte. Dazu noch Getreide und etwas Karamell.
Rezenz: Frisch
Antrunk: Fruchtig, Frisch, Vollmundig
Abgang: Gut abgestimmt zwischen Fruchtig und Trocken. Bitter und Herb. Aber nicht zu Herb.
Tolle Bier aus Viereth-Trunstadt. Hoffentlich bleibt es nicht bei einem Sud.

Bewertet am

85% Rezension zum Weiherer IPA

Avatar von Chris

Ein kupferfarbenes und trübes fränkisches IPA, mit einer kräftigen Schaumstruktur. Im Aroma tropische Früchte, Kräuter und Pfeffer. Der Antrunk ist sehr lebendig und frisch. Der Körper ist erfrischend weich und wärmend. Eine kräftige Bittere begleitet einen in den lang anhaltenden Abgang. Ein sehr gutes und vielschichtiges Bier!

Bewertet am