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Beer like star Weiherer Festbier

  • Typ Untergärig, Festbier
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 90% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#23659

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
90% Avatar von Bier-Klaus
89% Avatar von Schluckspecht

89% Frisch, stämmig, süffig, harmonisch und komplex

Avatar von Schluckspecht

Hier nun Nr. 9 von 12 aus meiner Testreihe "Weiherer Biere": Das seit 2014 anlässlich des 140-jährigen Brauereijubiläums erhältliche Märzen. Gebraut wird mit Fränkischem Malz (Pilsner-, Melanoidin- und Cara Red-Malz) sowie mit den fränkischen Hopfensorten Spalter Select und Saphir. Ungewöhnlich ist bei diesem Märzen, dass Hefe enthalten ist, da es dem traditionellen, unfiltrierten Bier aus dem Gründungsjahr 1874 entsprechen soll. Dementsprechend hefetrüb sieht es dann auch im Glas aus. Die Farbe ordnet sich irgendwo zwischen Orange, Bernstein und Waldhonig ein - mir erscheint sie etwas stumpf, die Hefetrübung ist inhomogen. Der Schaum darüber kann sich wirklich sehen lassen: Feinporig, fest, reichlich und stabil. Das sieht wirklich festlich aus...

Der Duft hält sich gar nicht lange mit malzigen Aromen auf, denn sofort kommt die typische Kundmüller-Note nach citrusfrischen Früchten auf. Man erahnt im Duft jedoch eine festbiertypische Dichte, die das Keller-Pils z.B. nicht trägt. Malzig und hopfenherb steigt das Märzen ein - und ist trotz der nicht betonten Süße schön süffig im Antrunk. Dieses Märzen hat wirklich Profil - mir gefallen herbe Biere. Der Körper vermengt eine kernige Säure und Fruchtaromen in ein Genussspiel aus Grapefruit und Ananas. MIr gefällt dabei, dass die grasigen Hopfenaromen elegant mit den Fruchtnoten und dem erstaunlich zurückhaltenden Malz spielen. Es ist sehr wenig Kohlensäure vorhanden, aber das begünstigt die Süffigkeit und stört dem Frischeeindruck keineswegs. Auch hier glänzt die Brauerei mit einem herrlich weichen Brauwasser. Der Abgang ist sogleich rund und charakteristisch. Hier lauert abermals keine versteckte Süße, sondern das knackige Hopfenaroma. Brotige Getreidenoten lassen das Märzen ausklingen, begleitend mit einem herben Aroma. Wer sagt denn eigentlich dass ein Märzen nicht auch bitter sein darf? Süffig ist das Weiherer Märzen sondergleichen, der Typ bleibt also erfüllt.

Das Weiherer Märzen imponiert mir wirklich, denn so viel Aroma hatte ich gar nicht erwartet. Wo kriege ich so schnell Nachschub her? Es ist sowohl rund als auch komplex und damit eine exzellente Brauleistung - damit lässt sich das Jubiläum in der Tat festlich feiern. Wieder einmal gilt, dass die Weiherer-Biere in den Bügelflaschen mit ziemlich wenig Kohlensäure haushalten müssen, aber hier stimmt das Gesamtbild. Für mich ist das Märzen (neben dem Weizenbock) das bislang überzeugendste Bier aus Weiher.

Bewertet am

90% Rezension zum Weiherer Festbier

Avatar von Bier-Klaus

Goldgelbe glanzfeine Farbe mit einer extremen und sahnig dichten Blume, wie bei einem Guinness.

Es beginnt mit einem extrem runden Geschmack, sehr vollmundig, noch voller als beim Kellerbier. Vordergründig dominiert die Malzsüße, im Nachtrunk wird es spannend, da kommt die Bittere vom Saphir- und vom Spalter Select-Hopfen zum Tragen. Weniger blumig und fruchtig als bei einem kaltgehopften Bier aber es geht in die Richtung.

Wie alle Biere vom Kundmüller extrem rund und süffig. Eine Halbe ist da gar nichts, die ist sofort weg.

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