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Beer like star Weiherer Cervejaria Bamberg Rauchbock

  • Typ Untergärig, Rauchbock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 98% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#24280

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
100% Avatar von Schluckspecht
97% Avatar von Bier-Klaus

100% Sondersud, sondergleichen

Avatar von Schluckspecht

Zum Glück gibt es den Rauchbock noch, der fehlte noch auf meiner langen Liste. Den Gemeinschaftssud "36 Kreisla Märzen" hatte ich gerade erst bewertet, nun ist die Kollaborationsarbeit mit der brasilianischen Brauerei "Cervejaria Bamberg" dran. Für die Region Bamberg typisch: Rauchmalz. Gebraut wurde also mit Rauchmalz, dazu kamen Pilsner Malz, Melanoidin und Carared. Für die Hopfung fungierte Hallertauer Gold, Saphir, der typischerweise von der Brauerei Kundmüller verwendete Spalter Select sowie - aus dem eigenen Garten als Doldenzugabe - den Spalt Spalter. Flugs die 0,33-Liter-Bügelflasche lauthals ploppend geöffnet, die Spannung steigt.

Bei der Farbe haben sich die Brauer vermutlich selbst übertroffen: Ein leuchtendes, farbintensives Orange-Bernstein-Rot erfreut die Blicke, darüber gibt es gemischtporigen, bräunlichen Schaum. Leider fehlt es der Blume an Beständigkeit, sie sackt recht schnell in sich zusammen. Für die Nase gibt es eine elegante Rauchmalznote, die mit Karamell- und Hopfennoten abgerundet wird. Dass es ein Bock ist, verrät der Geruch noch nicht, denn der Alkohol - wir reden hier immerhin von 7,0 % ABV - verhält sich auffallend unauffällig. Der Einstieg frohlockt gleich mit den charmanten Rauchmalznoten, die in ein passendes Malz-Hopfen-Gerüst harmonisiert wurden. Der Hopfen baut feine Fruchtnoten (z.B. Kirsche) auf, die exzellent zum feinfühligen Raucharoma passen. Der cremig-weiche Körper ist herrlich ausgewogen. Doch beim Abgang passiert noch mehr: Hopfen- und Malzaromen formieren sich in Gesellschaft des distiguiert auftretenden Alkohols zu einem wahren Feuerwerk der Sinne - tolles Raucharoma, harmonisch einsetzende Hopfenherbe, geballte Malzkraft mit final getreidigem Einschlag. Wow, das sitzt! Jeder weitere Antrunk wird dann sogar noch besser, als er es zuvor eh schon war.

Perfekte Brauleistung: Vollaromatisch, dabei unglaublich süffig und irgendwie - auch wenn das mit Sicherheit nicht das Ziel war - erfrischend. Dabei lohnt sich es sich hier wirklich, das Bier in Ruhe zu genießen. Die Rauchmalzigkeit zieht sich von Anfang bis Ende und hat ein wohl optimales Maß erreicht. Die eingesetzten Hopfensorten sorgen für ein wahrhaftiges Feuerwerk im Mundraum, die Harmonie ist vorzüglich. Ich werde mich hier wohl ebenfalls nicht vor einer "vollen" Bewertung drücken können, denn das Ergebnis stimmt einfach. Bezüglich Kohlensäuregehalt habe ich übrigens gar keine Probleme, diese ist bei meinem Bier im idealen Maße vorhanden.

Bewertet am

97% Ein Traum von Bier

Avatar von Bier-Klaus

Der Rauchbock hat eine dunkle Bernsteinfarbe, ist blank filtriert und wird bedeckt von einer kleinen gemischtporigen Blume. In der Nase habe ich leicht rauchige und etwas karamellige Aromen.

Der Bock beginnt sehr ruhig, der läuft schon zu Beginn ohne Ende. Dann schmeckt man die karamelligen Aromen vom Geruch wieder heraus. Ergänzt werden diese süße Noten von einem ganz dezenten Raucharoma. Ist das geil!!! Malz, Karamell und Rauch in harmonischer Kombination vereint. Und alle Aromen sehr dezent, nichts sticht hervor, nichts ist zu intensiv. Das ist der absolute Gegenentwurf zu den extremen Westcoast-IPA's.

Besser als beim Rauchbock geht es nicht, das ist ein Traum von Bier.

Bewertet am