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Beer like star Weiherer Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

#7885

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
87% Avatar von Schluckspecht
86% Avatar von Hobbytester
81% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von remus456
72% Avatar von Chris
69% Avatar von mysland
62% Avatar von JimiDo

62% Rezension zum Weiherer Bock

Avatar von JimiDo

Auf dem heute zur Verkostung anstehenden Weiherer Bock bin ich schon ganz gespannt. Das Bier ist mehrfach preisgekrönt und auch auf diesem Portal durchweg hoch bewertet. Bei mir ist es in einer 0,5 Liter Bügelverschlussflasche abgefüllt und beinhaltet 6,6 % Alkohol. Die Flasche ist überwiegend in rotbraunen Tönen gestaltet und wirkt edel.

Im Glas liegt der Weiherer Bock blank filtriert. Die dunkelgoldene Farbe hat einen leichten rötlichen Glanz. Da kaum CO² Bläschen zu sehen sind und die Schaumdecke sehr flach ausfällt gehe ich mal von einem ungespundeten Bier aus, wie es in Franken sehr beliebt ist. Es duftet etwas süßlich. Geschmacklich ist das Bier sehr malzig und honigüß. Nach hinten raus wird die Süße durch eine deutliche, feinherbe Hopfung schön abgemildert und von einer milden Säure begleitet. Im Abgang zeigt sich dann noch eine Bockbier typische alkoholische Note. Leider wirkt dieses Bockbier wegen der fast gänzlich fehlenden Kohlensäure ziemlich schal. Dadurch leidet natürlich auch die Süffigkeit und der eigentlich gute Gesamteindruck.

Bewertet am

87% Weicher und aromatischer Bock in typischer Weiherer-Qualität

Avatar von Schluckspecht

Weiherer Biere, Nr. 7 von 12 auf meiner Liste: Das Bockbier. Wie viele andere Biere der Brauerei Kundmüller kommt es aus der Bügelflasche. Europeen Beer Star-Auszeichnungen von 2007, 2009 (jeweils Silber) und 2011 (Bronze) künden von einem Bier mit Format.

Optisch gefällt mir das Bockbier schon mal gut: Ein leuchtendes, duinkles Gold mit Tendenz zu Orange präsentiert sich mit cremiger, altweißer Schaumkrone. So oder so ähnlich hat man sich ein helles Bock vorzustellen. Punkt.

Der Duft lässt auch gleich den Spalter Select als Haushopfen erkennbar machen. Es duftet dezent alkoholisch nach saftigen Orangen, Äpfeln und Zitronen. Die Malzbasis bringt Würzigkeit und eine ausgewogene Süße. Ich bin wirklich gespannt. Weich und malzig gelingt ein runder Einstieg, der feinfühlig mit Süße und Säure umgeht. Feinherb und dem Alkoholgehalt von 6,6 % wirklich angemessen alkoholisch legt sich ein harmonischer Geschmack mit cremigem Mundgefühl frei. Das Aroma bleibt angenehm dicht und das Alkoholvolumen bleibt definitiv nicht unbemerkt - und das muss es auch nicht. Der Körper begeistert (mich) durch ausgeprägte Orangennoten und findet ein sehr gelungenes, feinherbes Finale mit süßlichem Malz und nur dezent nachglühendem Alkohol. Nicht zu erwähnen braucht man eigentlich, dass das Brauwasser außerordentlich weich ist und dieses mächtige Bockbier trotz allem ziemlich süffig ist.

Fazit:

Fakt ist schon mal: Das ist ein sehr gelungenes Bockbier, das sich hervorragend in das Weiherer-Sortiment einreiht. Wer ein helles Bockbier erwartet, bekommt hier eine Bilderbuchvorlage. Oder was muss ein Bockbier anders können? Die Balance aus Hopfen, Malz und Alkohol passt, Süße und Frucht sind galant dazu abgestimmt und Fehlnoten (Metall, Seifigkeit, überzeichnete Säure) sucht man auch vergeblich. Dieser Franken-Bock gedeiht zu einer echten Empfehlung. Es stört lediglich der Fakt, dass es ein wenig schal auftritt - doch das geht im Geschmacksrausch schnell unter.

Bewertet am

81% Rezension zum Weiherer Bock

Avatar von Bier-Klaus

Die sehr hohe Bewertungen vom Hobbytester macht mich neugierig auf das Bier. Die Farbe ist wie dunkles Gold und blank, bedeckt von sehr wenig feinem Schaum. In der Nase getreidig, malzig und würzig wie Löwenzahnhonig, das heißt auch ein wenig herb.

Der Andruck beginnt sehr vollmundig und sehr wenig rezent bis lack (schade, das kommt bei den Bügelflaschen immer wieder vor). Im Mittelteil haben wir einen vollen Malzkörper mit ordentlich Restsüße. Dann kommt eine deutliche Portion Hopfen auf die Malzsüße, das schmeckt geil. Die Hopfen und Malzaromen sind sehr ausgewogen. Das schmeckt wie ein Löffel Waldhonig mit einer Prise Hopfen darauf. Es kommen noch getreidige Aromen dazu, wie bei allen Kundmüller Bieren, da schmeckt man neben Malz und Hopfen noch so etwas wie Brotkruste raus.

Eigentlich nur schade, dass alle Kundmüller Biere mit dem Bügel Verschluss ziemlich schal sind. Trotzdem bin ich begeistert, das Bier hat seine European Beer Stars verdient.

Bewertet am

86% Frankens Biere IX

Avatar von Hobbytester

Dieses Weiherer liegt ungefähr gleich auf mit dem IPA, was den Alkoholgehalt betrifft. Auch sonst erinnert es ein wenig an ein IPA und das finde ich unglaublich, so etwas habe ich noch nie bei einem hellen Bock festgestellt. All diese Ausführungen beziehen sich vorerst nur auf den Geruch, der über den Dingen schwebt: Ich rieche hier neben süßen, vom Alkohol herbeigeführten Eindrücken, fruchtige und leicht estrige Hopfennoten, das verzückt mich über die Maßen. Alleinstellungsmerkmal, ich hör dir trapsen!
Der Antrunk ist herrlich scharf und pikant. Dabei baut sich schon gefühlte Wärme auf, die sich im Abgang deutlich entlädt, hinzu kommt ein angenehmes Brennen, das ist ungewöhnlich bei lediglich 6,6 Umdrehungen, aber ein weiterer Glücksgriff! Die Aromen, die hier transportiert werden, zeigen einen virtuos komponierten Körper. Ich schmecke die grandiosen, zuvor bereits angesprochenen Hopfennoten heraus, der Nachgeschmack ist auch ungewöhnlich bitter, dabei fängt alles mit einer alkoholinduzierten Süße und einer hopfigen Fruchtigkeit an. Das Schöne an diesem Bier ist, dass man es als vielseitig und lebendig bezeichnen kann. Hier werden keine vorgefertigten Konzepte verwendet, dieser Körper lässt den Genießer Zeugen einer Entwicklung werden. Selbst das Malzige kommt heraus, von einem leicht getreidehaften Geschmack kann die Rede sein und ich meine auch, einen Hauch Rauchiges zu verspüren, wodurch das Bier an das Weiherer Rauch erinnert. Dieser Körper könnte für Braustil nicht besser ausfallen, Perfektion ist erreicht. Honiggelbe Farbe trifft auf nicht bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit hat einen langen, recht aromatischen Auftritt. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses helle Bockbier setzt nun für mich die Maßstäbe, wie ein Vertreter dieses Braustils beschaffen sein sollte. Ich kann es nur dringend empfehlen!

Bewertet am

72% Rezension zum Weiherer Bock

Avatar von Chris

Ein goldfarbener Bock aus Franken, mit einer kraäftigen und lang anhaltenden Schaumstruktur. Im Geschmack karamellig und süßlich. Im Antrunk malzaromatisch, mit einer weichen Süße. Der Körper ist weich und harmonisch. Eine feine Herbe begleitet einen kräftig betonten, leicht süßlich betonten Abgang. Das Bier macht Bock!

Bewertet am