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Beer like star Watzke Märzen

  • Typ Untergärig, Märzen
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze 13.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#27992

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
82% Avatar von Schluckspecht

82% Süüüüüfffig!

Avatar von Schluckspecht

Das Monatsbier im März ist - passenderweise - ein Märzen. Mit 5,3 % Alkoholgehalt ist es nur unwesentlich kräftiger als die anderen Sorten, jedoch fällt die Stammwürze stilgerecht relativ hoch aus. Im Glas ist ein opal trübes Kupfer bis Karamellbraun zu sehen. Es gibt reichlich Schaum, wenn auch nicht so viel wie man es bei den anderen Sorten der Brauerei zu sehen bekommt. Allerdings fällt diesmal auf, dass die Schaumkrone ziemlich schnell zusammenbricht, was für ein Watzke-Bier ziemlich ungewöhnlich ist. Final ist sie entschwunden wie bei jedem x-beliebigen Massenbier.

Die Nase legt karamellbetontes Malz und dezente Fruchtnoten (Orange) frei. Der Stil wurde getroffen.Und für den Einstieg erst: Mit sehr fein prickelnder, leicht unterdosierter Kohlensäure und ausgefeilter Karamellmalznote steigt das Märzen äußerst weich und süffig ein. Nichts anderes hatte ich erwartet. Die märzentypische Süße ist definitiv vorhanden, doch der Hopfen hält sie im Zaum - so gefällt mir das. Der Körper eint in sich Frische und Vollmundigkeit, ohne dabei aber auch nur ansatzweise schwerfällig zu wirken. Der Hopfen hinterlässt immer mal wieder kernige Noten, die Gewichtung liegt hier auf dem Bitterhopfen. Das Märzen spielt harmonisch mit diesen zwei Seiten (Karamell und Hopfenherbe) und verzichtet im Sinne der Süffigkeit auf Komplexität.

In Sachen Süffigkeit dürfte hier das Ende der Skala erreicht sein, süffiger kann ein Bier eigentlich nicht sein. Oder ich falle vom Glauben ab. Normalerweise würde ich es auf die Raumtemperatur schieben, dass mein Bier so schnell verdunstet, aber wenn ich ehrlich sein soll, ist das natürlich gelogen und das Bier selbst ist schuld. Die Karamellnote hat das Märzen ebenfalls gut drauf, ohne dabei allerdings neue Horizonte zu eröffnen. Etwas intensiver dürfte dieses leckere Bier im Körper aber gern noch auftreten - die Brauerei hat mir schon oft genug gezeigt, dass sie kräftige Sude kreieren können. Meckern auf hohem Niveau. Vergleichen möchte ich das Watzke Märzen etwa mit dem kongenialen Specht Spezial. Und wer dieses kennt, muss keinen Fehlgriff befürchten.

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