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Beer like star Warsteiner Herb

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 32 Bewertungen und 22 Rezensionen

#9688

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 32 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
94% Avatar von Hobbytester
89% Avatar von Wodo
86% Avatar von deadparrot
79% Avatar von Felix
78% Avatar von Daniel McSherman
76% Avatar von beagleralf
70% Avatar von woerdey
69% Avatar von Crafter
68% Avatar von bleppo
66% Avatar von madscientist79
66% Avatar von Mariendorfer
65% Avatar von daddy_o
63% Avatar von Dunkel-Fhyrst
63% Avatar von denbar
63% Avatar von Jeuni
62% Avatar von LordAltbier
61% Avatar von Blueshawk
60% Avatar von tonne
58% Avatar von bjbol
53% Avatar von Bastus
53% Avatar von Schluckspecht
53% Avatar von Tobieras
52% Avatar von Hendrik
46% Avatar von Florian
45% Avatar von Kaddy
45% Avatar von Robert
41% Avatar von fraba
37% Avatar von Weinnase
33% Avatar von Bier-Klaus
25% Avatar von Klaus P
17% Avatar von Bierschwamm
15% Avatar von mysland

61% Nach Jever, das derzeit beste deutsche Industrie-Pils !

Avatar von Blueshawk

- helles durchsichtiges Gelb mit guter Schaumbildung
- angenehmes hopfiges Aroma mit einem leicht grasigen Touch
- gute Carbonisierung
- angenehme Bitternis mit einem klaren Körper
- im Abgang kommt etwas leicht metallisches zum Vorschein, welches den Gesamteindruck dann doch schmälert

Bewertet am

17% Schlimmste Fabrik-"Bierkreation" seit langem

Avatar von Bierschwamm

Seit einiger Zeit werben die Hersteller mit "herb" und "extra herb" auf ihrem Bier - und wollen dem Getränk das zurückgeben, was sie seit Mitte der 80er Jahren aus allen industriell gefertigten Bieren erfolgreich eliminiert haben: Charakter, Eigenständigkeit, Würze, Intensität. Dass das so ad hoc nicht gelingt, beweist "Warsteiner Herb" - ein Kandidat, der schon länger auf dem Markt ist, den ich mir jetzt aber erstmals gegönnt habe. Leider! Anekdote am Rande: Unser kleiner Getränkehändler hat zur EM davon 50 Sixpacks eingekauft. Zwei Wochen nach der EM sind immer noch 45 da. Danach Preissenkung um 40 Prozent (vor einer Woche): Heute sind immer noch 40 Packungen da. Jedenfalls hier findet diese "Kreation" keinen reißenden Absatz.

Grundsätzlich muss ich voranschicken, mag ich herbe Biere sehr, trinke regelmäßig Jever und Flens, mag auch die besseren Pale Ales wegen ihrer Bitterkeit - und ich bin auch nicht grundsätzlich gegen die Industrialisierung des Craft Beers (auch Maisel's Pale Ale ist wirklich trinkbar). Dieses Bier (also Warsteiner Herb) ist allerdings eine echte Beleidigung für jede Geschmacksnerven. Ich finde das Bier so schlecht, dass ich mich extra für eine Bewertung hier angemeldet habe. Die Punkte
1) Bitterkeit: Also, das normale Warsteiner ist zumindest etwas bitterer im Industrie-Pils-Segment, "Warsteiner Herb" fügt da meines Wissens nicht viel IBUs hinzu. Klar ist es mega bitter im Vergleich zu Beck's, aber es ist Meilen von Jever und noch Kilometer von Flens entfernt. Warum zu diesem Bier greifen, wenn die guten Etablierten doch noch bitterer und intensiver sind?
2) Körper: Was ich zumindest am normalen Warsteiner mag, ist seine Ausgewogenheit: Es ist ein bisschen bitter, ein bisschen süffig und im kalten Zustand ziemlich prickelnd und frisch und gut zu trinken. Dies geht hier total flöten: Wie auch andere schon geschrieben haben: Es schmeckt wie Abwaschwasser mit Bitter, Bitter und nochmals Bitter. Kein Gehalt, kein Körper, keine Süffigkeit. Da kann ich mir die Hopfentropfen aus der Hausapotheke (bewährtes Einschlafmittel) auch in kaltem Wasser auflösen.
3) Geschmack: Am schlimmsten jedoch finde ich den Eigengeschmack des Bieres. Der erinnert leicht an alkoholfreie Biere (musste an Clausthaler oder Beck's Alkoholfrei denken) mit seiner starken Pappnote. Es gibt gar keinen Eigengeschmack. Dass Bier ein Lebensmittel ist, dass aus vergorenem Getreide und Malz gewonnen wird, kann man nicht einmal erahnen. Wiegesagt: Zehn Hopfentropfen in warmen Wasser haben mehr Aroma und sind genauso bitter.
Dass Schaum, Farbe und Geruch auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind, haben andere schon geschrieben.
Ich finde dieses Bier ist echt eine Beleidigung für den mündigen Käufer, der ein höherpreisiges bitteres Pils möchte. Und ich hoffe, dass mein Getränkelieferant, am Ende nicht 35 Sixpacks alleine trinken darf ;-)

Bewertet am

76% Das Warsteiner herb ist wirklich herb

Avatar von beagleralf

Um es kurz und knapp zu formulieren, meiner Meinung nach (klar ist die eben subjektiv) ist dies ein herbes Bier, welches es verdient hat einfach mal probiert zu werden. Für diejenigen, die nun Jever auch eher als lasches Bier nach der Anpassung an den Einheitsgeschmack empfinden, könnte das Warsteiner herb eine echte Alternative bedeuten. Mir hat es so gut gefallen, dass ich gleich mehrere 5 Liter Fäßchen fast ganz allein auf einander folgenden Wochenenden in kürzester Zeit zu Hause mal eben so geleert habe. Herb, aber für mich ohne Ende süffig. Süßliche Biere haben bei mir eher den Effekt, dass ich nach kleinen Mengen schnell genug davon habe und es mir eher widerstrebt weiter zu trinken. Wer also das "alte" Jever vermisst, einfach mal probieren! Viel Spaß.

Bewertet am

53% pfui bääh.....

Avatar von Bastus

Ich mag stark gehopfte Biere aber das....
Der schwächliche Malzkörper wird von vorne bis hinten von einem kratzigen,harzigen,metalischen, penetranten Bitterhopfen platt gemacht.Bitterhopfen ja, Aroma null.Hier wurde Hopfenextrakt reingeknallt ohne Rücksicht auf Verluste.Ich Das Ganze ist zu platt und unausgewogen.
Ich finde nicht das man Warsteiner dafür den Kopf tätscheln muss.Nicht gut.

Bewertet am

33% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Bier-Klaus

Ja, ich war auch so doof zu glauben, dass die Pfuscher bei Warsteiner auf einmal auf den rechten Weg zurückgefunden haben und voller Reue ein gutes Pils brauen. Wie naiv kann man sein? Auf dem Etikett lese ich doppelt gehopft mit Hallertauer Aromahopfen. Aber dann wird doch noch Extrakt zur Bitterung verwendet. Welche Verarschung der Biertrinker soll das denn sein?

Die Farbe ist lichtgelb und glanzfein, bedeckt von viel feinem und stabilem Schaum.
Der Geruch ist getreidig, der Antrunk beginnt wenig vollmundig und angenehm rezent. Der schlanke Körper wird sofort von einer kratzigen Bittere begleitet. Die Herbe ist stärker als beim Premium Verum aber könnte noch stärker sein. Die Art der Bittere erinnert mich an das italienische Forst Bier und verhindert den Trinkfluss. Es verbleibt eine unangenehme Herbe auf der Zunge. Nach dem Schlucken ist ein Hopfennachhall vorhanden aber mit metallischem Beigeschmack.

Weit weg von zu stark gehopft (sorry Jungs mit dem jugendlichen Gaumen) und meilenweit weg von guter Hopfung. Der Rest darf die Regenwürmer in der Wiese vertreiben.

Bewertet am

53% Netter Versuch...

Avatar von Schluckspecht

Hellgolden und klar filtriert, wie man ein Pils kennt, liebt und schätzt, steht das Herb aus Warstein sprudelnd im Glas. Es baut sich eine üppige weiße Schaumkrone auf, die jedoch sehr schnell an Volumen wieder einbüßt. Etwas fester Schaum bleibt jedoch bestehen, mit der Zeit wird die Kohlensäure auch feiner und ästhetischer. Insgesamt kann die Optik wirklich überzeugen, auch wenn das Gold gern noch leuchtender und farbintensiver daherkommen könnte.

Im ersten Moment fliegt nur reinster Hopfengeruch der Nase entgegen, es riecht fast schon ein wenig streng. Erst einmal im Glas eingeschenkt, entfaltet sich dagegen milder, beinahe süßlicher Malz. Verwirrend. Der Einstieg gerät sehr spritzig dank dominierender Kohlensäure, Malz und Hopfen bereiten ihre Aufgaben vor, ohne sich hier schon direkt in Szene zu setzen. Erst im Körper baut sich relativ flach ein sprunghaftes Aroma zwischen grasigem und herben Hopfen sowie würzig-süffigem Malz auf. Mit einer lieblichen Fruchtigkeit hat man es hier nicht zu tun. Dagegen stoßen eine gewisse Seifigkeit und Metalligkeit dazu, die bis in den Abgang hinein den Genuss empfindlich stören. Trotz einer vorhandenen Herbe entfaltet sich keine angenehme Frische. Einfach nur mehr Hopfenbeigabe verhilft dem Warsteiner hier nicht zu einem fabelhaften Ergebnis.

Beim Nachgeschmack versucht das Warsteiner Herb wahrscheinlich, alle Geschmäcker zufrieden zu stimmen: Mit süßlichem Unterton sind vor allem herbwürzige Hopfigkeit und eine fast an ein Helles erinnernde Säure heraus zu schmecken. Ein wirklich gelungener Abschluss ist das nicht, zumal hier die Seifigkeit ganz besonders auffällt.

Bei der Süffigkeit blamiert sich dieses in seiner Bitterkeit zeitweilig an Grapefruit erinnernde Pils wahrlich nicht. Ist der Einstieg noch ausgesprochen spritzig, so verliert sich die Spritzigkeit bis hin zum Abgang und schafft damit die richtige Dosis an Kohlensäure. Die einsetzende Herbe wirkt ein wenig künstlich, doch bei schnellem Genuss fällt eher der würzige Malz positiv auf. Der Körper ist insgesamt recht flach und wenig komplex, was den schnellen Umtrunk vereinfacht.

Trotz aller bitterwürzigen Herbe: Hier steckt noch sehr viel Potenzial, allerdings auch zuviel Wässrigkeit und Seifigkeit drin. Zwischendrein stolpert das Bier über eine fast schon klebrig anmutende Süße, beim Abgang fehlt jeder Feinschliff und Entschlossenheit. So ergibt sich aus diesem hopfenstarken Warsteiner eben einfach nur ein durchschnittliches Feierabend-Fernseh-Bier, welches in der Kategorie „trinkbar“ angemessen seinen Platz findet. Wie man ein Pils mit herben Profil besser gestaltet, zeigen Holsten und Flensburger.

Bewertet am

62% Ist okay, aber nicht mein Ding!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-herb und recht spritziger. Der Mittelteil ist sehr spritzig. Der Abgang ist dann wirklich sehr herb und so mit auch ziemlich bitter. Fazit: Wer auf herbes Bier steht wird dieses Bier sicherlich gerne trinken - mir persönlich ist es etwas zu herb obwohl man sich mit der Zeit daran gewöhnt und das Bier süffiger wird. Ich bevorzuge trotzdem das "normale" Pils (Premium Verum) aus dem Hause Warsteiner.

Bewertet am

65% Warsteiner Herb Kiste gekauft

Avatar von daddy_o

Nachdem ich nach vielleicht fünfzehn Jahren mal wieder das Warsteiner Pils gekauft hatte und es gar nicht so schlaff fand wie in meiner Erinnerung ( wahrscheinlich haben die elf Jahre Köln ihre Spuren hinterlassen ) war danach das Warsteiner Herb dran.

Als eingefleischter Herbbiertrinker auf jeden Fall ein Versuch. Und?

Es ist interessant, mal was anderes als typisches Flensburger oder Jever. Aber irgendwie springt der Funke nicht über. Es riecht und schmeckt schön hopfig. Nur ist es nicht wirklich herb. Herber als das normale Pils, ja. Ich werd's nicht nochmal kaufen, bereue den Kauf aber nicht.

Bewertet am

68% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von bleppo

Der Geruch des Warsteiner herb ist wirklich schön würzig fast würd ich ihn als "waldig" bezeichnen, da er mich an einen solchen Waldspaziergang erinnert. Im Antrunk ist noch eine leichte Süße wahrzunehmen, welche schnell einer angenehmen Herbe weicht. Das Bier hält, was es verspricht und ist meiner Meinung nach weitaus besser gelungen als das langweilige Original.

Bewertet am

86% Grasig-frisch

Avatar von deadparrot

Das Standard-Warsteiner habe ich noch gar nicht verkostet, insofern fehlt mir hier die Vergleichsbasis, aber wir wollen ja sowieso jedes Bier für sich bewerten. Dieses hier sieht goldgelb, wenngleich ein bisschen blass aus und riecht stark hopfig, grasig und nach leichten Zitrusnoten. Schon der Einstieg ist hopfenbetont und sehr frisch. Da tun sich frühlingshafte Assoziationen nach einer frisch gemähten grünen Wiese auf. Der Körper ist insgesamt bestimmt von der ziemlich sprudeligen, aber gut eingebundenen Kohlensäure: Er geht aromatisch nicht über die bereits vorhandenen herb-zitralen Aromen hinaus, aber das muss er auch gar nicht: Schlank und spritzig, wie dieses Pils daherkommt, auf der Basis einiger Getreidenoten, ist weniger tatsächlich mehr.

Richtig kräftig bitter, wie versprochen, wird es dann im Abgang. An das Jever kommt das Warsteiner herb vielleicht vom Ausmaß der Bitterkeit nicht heran, aber das ist trotzdem ein Abgang, wie man ihn sich von einem schönen Pils wünscht: Die Bitterkeit packt so richtig kräftig an den hinteren Zungenrändern zu, und schöne Zitrusaromen klingen lange am Gaumen nach.

Das Warsteiner herb, das ich – wie viele andere Rezensenten hier auch – als Supermarktbier abgestempelt hatte, hat mich wirklich positiv überrascht und ich empfehle es gerne weiter.

Bewertet am

89% Warsteiner traut sich was

Avatar von Wodo

Eigentlich lehne ich die Produkte von Warsteiner ab. Besonders deren Standard Pils ist total langweilig. Die Brauerei scheint sich dieser Skepsis gegenüber ihren Produkten unter den Biertrinkern bewusst; so wurde in meinem Netto die Kiste für 10€ Aktionspreis angeboten. Weil es aktuell von Warsteiner auch noch eine Kronkorken Gewinnaktion gibt, schlug ich zu und erstand eine.

Gut gekühlt schmeckt das Bier schön herb. Gerade die ersten Schlücke bestätigen die doppelte Hopfung. Für jemanden der, wie ich, Beck´s und Pilsener Urquell mag, kann ich Warsteiner Herb nur empfehlen. Im Gegensatz zu Beck´s riecht das nach dem Öffnen der Flasche entweichende Gas nicht nach Erbrochenem. Das ist ein klarer Pluspunkt. Ein weiterer Vorteil ist die gute Bekömmlichkeit auch größerer Mengen des Bieres. Ich trinke gerne mal einen über den Durst und hatte auch nach mehreren Litern Warsteiner Herb keinen Kopfschmerz am nächsten Tag. Gerade bei Beck´s kenne ich das ganz anders. Vermutlich hat Warsteiner bei diesem Bier mal nicht an der Qualität der Zutaten gespart. Nach längerem Überlegen muss ich aber leider sagen, dass Pilsener Urquell doch noch ein bisschen besser schmeckt als Warsteiner Herb; aber wirklich nur ein bisschen.

In der Hofffnung, dass Warsteiner dieses Bier in seinem Sortiment behält verbleibe ich mit einem Prosit!

Bewertet am

37% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Weinnase

helles goldgelb; vorwiegend grobporiger Schaum der sehr flott verschwindet;
gewisse Kräuternote; nasse Pappe; (die beim einschenken wahrgenommene Hopfenwürze war sofort verschwunden);
zunächst weicher Ansatz; sehr wenig Rezenz; mittlere Fülle; leichte Malznote, welche von einer unangenehmen Bitterkeit überrollt wird (wohl keine Hopfenbittere - eher medizinisch); ansonsten schal mit langanhaltender unangenehmer Bitterkeit im Gaumen (Mundspülung erforderlich!).

Bewertet am

70% Gar nicht mal schlecht

Avatar von woerdey

Im Glas zeigt sich ein ansprechendes kräftiges Gold mit einer ordentlichen Schaumkrone. In der Nase vor allem Zitrusfrüchte, aber auch etwas Apfel. Die gleichen Eindrücke sind auch im Einstieg zu finden, dazu noch eine leichte Kräuternote. Der Abgang dann schön herb, aber relativ kurz.

Fazit: Sicherlich besser als das Standard-Warsteiner. Sagen wir mal: Ein Schritt in die richtige Richtung.

Bewertet am

53% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Tobieras

Und weil es glaube ich jeder bisher bewertet hat, nun hier auch mein kurzer und schmerzloser Senf dazu.
Die Sonne brennt, man hat Urlaub, es wird gegrillt und was wünscht man sich da nicht mehr als ein richtig knackiges, herbfrisches Blondes. Da fiel mein Blick doch sofort auf die appetitlich grüne Flasche des neuen Warsteiner Extra Herb.
Nunja, farblich sieht es schonmal aus wie das Verum und alle anderen Fernsehbiere, also nix von Bedeutung. Und geruchlich mag sich bei mir auch kein wirkliches Aha-Erlebnis einstellen. Riecht wie Beck`s, Krombacher oder Bitburger, also irgendwie “normal”, leicht hopfig aber ohne Definition.
Anfangs kommt es ja schon recht frisch daher und ist genau was ich in dem Moment wollte, grasig, etwas heuig, aber der Mittelteil ist mir persönlich dann doch etwas zu seifig und spröde. Der Abgang dann kurz und schmerzlos, wobei man schon sagen muss, dass es durchaus etwas aromatischer schmeckt als das normale Supermarkt-Pils. Herb genug ist es in meinen Augen aber lange noch nicht, es ist nach wie vor Massengeschmack.
Im Grunde schließt es die Lücke vom ambitionierten Biertrinker und den absoluten Freaks ganz gut. Es ist irgendwie beides, kommt aber leider aus seinem Industriebier-Feeling nicht so ganz raus. Sorry Warsteiner, nice try ;)
Ein trinkbares Bier, aber kein weiter Wurf. Also wenn im Supermarkt sonst nur Bit da ist, schnappt euch das mal...

Bewertet am

15% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von mysland

Schlimm. Wirklich. Es schmeckt, als wäre den Leuten beim "Brauen" eine Metalldose mit etwas Bitterextrakt in den Sudkessel gefallen. Total synthetisch und unnatürlich.

Bewertet am

66% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Mariendorfer

Das Warsteiner Herb klingt schon vom Namen her weniger nach meinem Geschmack, da ich eher die süffigen Biere schätze. Dennoch habe ich die Probier-Flasche, die mir die Warsteiner-Promoterin im Kaufland angeboten hat, ganz nach dem Motto "einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" selbstverständlich mitgenommen und pünktlich zur zweiten Halbzeit des Champions League-Endspiels am Samstag geöffnet. Ich muss sagen, der erste Eindruck war erstaunlich positiv, eher erfrischend und süffig, allerdings machte sich im zweiten Moment die fehlende Kohlensäure etwas negativ bemerkbar. Im Abgang machte sich dann die bittere Note bemerkbar, die mir persönlich nicht so wirklich zusagte. Ich würde mir zwar keinen ganzen Kasten von dem Bier kaufen, aber hin und wieder kann ich es mir als sehr erfrischend vorstellen - gerade im Sommer bei höheren Temperaturen.

Bewertet am

52% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Hendrik

Das ist eben ein Warsteiner, nichts besonderes nur etwas herber und seifiger im Geschmack.

Bewertet am

66% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von madscientist79

Deutliche Verbesserung zum Standard-Warsteiner. Mehr aber auch nicht.

Bewertet am

94% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Hobbytester

Das Pils riecht sehr intensiv nach Kräutern und Zitrusfrüchten, herrlich bitter, grasig und seifig ist der Einstieg, besser kann man ihn bei einem Pils nicht hinbekommen. Im Abgang intensiviert sich die Bitterkeit auf grandiose Weise, der Nachgeschmack ist sehr lang anhaltend und er hat ein hervorragend würziges Kräuteraroma. Der Körper ist absolut harmonisch komponiert. Hopfen und Malz sind so gewichtet, dass ein sehr bitterer, grasig intensiver Pilsgeschmack entsteht. Ich mag die Kombination aus Zitrusnoten und Wiese unheimlich gern. Das Bier kann in einem Atemzug mit dem Jever genannt werden, auch das Wernesgrüner fällt mir hier wieder ein. Die Kräuter dagegen stellen etwas Individuelles dar. Das Bier ist gelb, sein Schaum hält nicht allzu lang an. Es ist sehr, sehr süffig, vorausgesetzt, man mag Bitterkeit in ihrer extremsten Ausprägung, sie verleiht dem Bier ihre besondere Charakteristik, für die man es lieben muss. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit: Mit diesem Bier schafft es Warsteiner, das bisher neben dem Alkoholfreien und Biermixgetränken ausschließlich einen recht fruchtigen, eher süßen Ansatz mit dem Premium Verum im Programm hatte, zu den großartigen Pilsenern Deutschlands aufzuschließen. Hier wird eben gerade eindrucksvoll gezeigt, dass extrem erfolgreiche Großbrauereibetriebe sehr gutes, charakterlich starkes und individuelles Bier brauen können, das ist nicht per se eine Domäne der Hersteller, deren nicht stark ausgeprägter Bekanntheitsgrad ein Qualitätsausweis für das Insidertum eines Bierkenners sein soll.

Bewertet am

45% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Kaddy

Stell Dir vor du backst eine Torte nur aus Margarine und gibst, damit sie besser schmeckt noch eine Portion Sahne drauf. Der Geschmack der Torte wird nicht besser werden. In diesem Fall schmeckt die Torte sogar nach Spülmittel...

Bewertet am

79% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Felix

Dieses Bier ist der Beweis dafür, dass die Craft-Beer-Bewegung langsam so wesentlich in den Massenbier-Alltag eingreift, dass auch Mainstream-Produzenten sich gezwungen fühlen, Bier mit Qualität zu brauen, um nicht ihre Kunden zu verlieren. Wie schon von Crafter beschrieben, der Aromahopfen wird auf der Flasche erwähnt und zeigt somit deutlich: Auch den Billig-Bier-Herstellern ist inzwischen aufgegangen, dass die Menschen wieder Qualität für ihr Geld wollen.
Ich erwarte kein geniales Bier, aber ich möchte schon an dieser Stelle freudig loben, dass sich Brauereien wie Warsteiner scheinbar am Riemen zu reißen versuchen. Nun aber weg von der Politik, endlich zum Bier.
Das "Herb" von Warsteiner riecht wirklich interessant, der Aromahopfen kommt merklich durch und dennoch wird klar, dass die Bitterhopfenanteile hier noch überwiegen. Das stört mich aber nicht wirklich (Bitterhopfen ist eine leckere Angelegenheit), der Geruch gefällt mir außerordentlich: Das Bier riecht nach Limette, Seife und frischgeschnittenem Gras und hat noch hintergründig süßliche Noten von Getreide und Melone. Obwohl im ersten Moment noch der typische Massenbiergeruch hervorkam, macht das Bier schon nach wenigen Sekunden mit erstaunlich frisch-grünen Aromen auf.
Im Mund haben wir es dann erneut mit einer krassen Form von Limette zu tun - meine Güte, was ist denn hier los? (aber ich find´s toll!) -, diesmal aber unterstrichen von getreidiger Bitterkeit und der grasigen Hopfennote. Mir ist hier die Gerste noch etwas zu deutlich, sie gibt dem Bier eine unangebrachte Bittere und zu kantige Noten. Allein die Hopfenaromen sind wirklich schön gearbeitet, die frische Limette ist deutlich fruchtig, herb und leicht säuerlich, aber stört nicht als penetrante Zitrone, sie ist weich und harmoniert toll mit dem grasigen Hopfen, vom Geschmack her ist das Bier schon leicht cremig (Geschmack bitte nicht mit Mundgefühl verwechseln). Dieses Bier kommt vom Aroma her geradezu norddeutsch rüber. Ich bin sehr positiv überrascht.
Der Körper ist auch nicht gerade schwächlich, er ist zwar auch nicht sonderlich bemerkenswert, aber als zu dünn würde ich das Bier nicht beschreiben, wenn es auch zum Wässrigen hin tendiert, das mag sein. Die Kohlensäure ist deutlich, aber nicht störend. Also ist auch Körper zwar nicht alles glatt, aber trotzdem ist das Bier von solider Textur.
Der Nachtrunk ist dann zwar etwas herber als bei vielen anderen Pilsenerbieren, als wirklich hervorhebenswert herb würde ich ihn aber nicht beschreiben. Auch hier dominiert die Limette, der Hopfen kommt gut durch mit leicht grünknospiger Note, könnte für meinen Geschmack aber doch noch ein Stück weit intensiver sein. Das Bier hat leider insgesamt einen zu kurzen Abgang. Geschmacklich orientiert er sich aber an den Grundnoten aus dem Geruch.
Insgesamt urteile ich überrascht: Das Warsteiner Herb ist sehr viel besser als ich es erwartet hätte. Ich habe mit einer leichten Verbesserung zum gewöhnlichen Massenpils gerechnet und wurde beim Kauf mit einem hervorhebenswertem Bier belohnt. Vom Stil her norddeutsch sprengt es alle Erwartungen. Ich finde die Harmonie von frisch-herber Limette und grasig-feuchtem Hopfen wirklich schön gelungen, sie trifft meinen Geschmack sehr, lediglich die Überreste der klassischen "Massen-Pils-Aromen" stören die Liason, die der Aromahopfen mit den Malzen eingeht. Aber trotzdem bin ich über so nuanciertes Aroma erstaunt! Ich muss sogar sagen, ich bin regelrecht verwundert. Das Bier schmeckt unheimlich gut, es eckt nicht an, ich tendiere dazu, es in meine Liste aufzunehmen, es scheint sogar eines der besten Pilsener zu sein, die ich bislang getrunken habe... Bei dem Markennamen irritiert das sehr, bei einer Blindverkostung hätte ich niemals gedacht, dass dieses Bier nicht aus einer Microbrewery stammt...
Da sieht man doch mal, was ein bisschen wertigerer Hopfen ausrichten kann. Außerdem wird endlich klar: Auch die Brauer von Massenproduzenten können brauen, warum tun sie es denn nicht viel öfter? Dieses Bier ist vielleicht der erste Schritt in ein neues Bier-Bewusstsein in Deutschland, hoffen wir, dass sich einige andere an diesem hier ein Vorbild nehmen und es ihm nachtun, da geht noch was, aber der Ansatz ist schon sehr gelungen. Ich meine, ich würde an dieser Stelle sogar behaupten, das Warsteiner Herb ist derzeit das Beste im Supermarkt erhältliche Bier.
Empfehlung!

Bewertet am

69% Rezension zum Warsteiner Herb

Avatar von Crafter

interessant das jetzt auch die Massen mit Aromhopfen daher kommen und es explizit erwähnen.
Es besitzt einen schönen herben Geschmack der auch im Abgang bestehen bleibt.
Leider wirkt er etwas rostig bzw. mineralisch was mir nicht so gut gefällt.
Trotzdem ist dieses Bier schön hopfig und das gefällt.

Bewertet am