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Beer like star Warsteiner Braumeister Edition

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 5-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 11 Rezensionen

#28146

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 16 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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63%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
83% Avatar von Baron-von-Gerstensaft
78% Avatar von Chris
73% Avatar von Bastus
73% Avatar von Daniel McSherman
68% Avatar von Wursti
68% Avatar von madscientist79
64% Avatar von Dunkelbier
63% Avatar von LordAltbier
63% Avatar von Florian
58% Avatar von Hobbytester
52% Avatar von Schluckspecht
50% Avatar von tonne
43% Avatar von Schmallo
42% Avatar von Meandmydemon
35% Avatar von Blueshawk
14% Avatar von denbar

35% Ein Massenzwickel und nicht mal ein Gutes !

Avatar von Blueshawk

- trübes bernstein mit guter, grobporiger Schaumbildung
- leichte Aromen nach Malz, Brot und Citrus
- gute, zurückhaltende Carbonisierung
- der Antrunk ist absolut flach und belanglos
- der süßliche Malzcharakter schwebt geschmacklich über allem
- irgendwelche Fruchtaromen: absolute Fehlanzeige
- im Abgang etwas mehr Säure und aus war's

Bewertet am

68% Rezension zum Warsteiner Braumeister Edition

Avatar von Wursti

Ein fröhlich wirkender Herr präsentiert sein Gebräu. Die Aufmachung des Braumeister soll historisch wirken, schafft es aber nicht ganz. Eine historischere Flaschenform als die kleine Longneck hätte sicher geholfen. Im Glas steht es ordentlich gold-orange, leicht opal und mit kurz haltbarer, feiner Blume.

In der Nase finde ich eine gewisse Würze, aber auch etwas das ich als überreife Früchte oder Honig bzw. Karamellsüße beschreiben würde. Da war ich mir nicht so ganz einig. Im Antrunk ist es malzig-würzig gepaart mit einer gewissen zuckrigen Süße. In der Summe recht leicht und süffig mit kurzem Abgang. Von einer großen Brauerei sicherlich ein guter Versuch von Abwechslung, allerdings kein herausragendes Bier seiner Art.

Bewertet am

83% Warsteiner kann auch anständig

Avatar von Baron-von-Gerstensaft

Wer meine Bewertungen hier vielleicht mal etwas verfolgt hat, der wird vermutlich schnell sehen, dass das Warsteiner Premium Pilsener bei mir in so ziemlich allen Kategorien durchgefallen ist. Ein für mich bis heute völlig ungenießbares Bier, was ich nicht einmal gerne trinken würde, wenn ich alleine auf einer einsamen Insel wäre.

Das Warsteiner Herb hingegen konnte mich damals bereits wesentlich mehr überzeugen und kommt, wenn auch seltener, auch heutzutage bei mir öfter mal auf den Tisch.

Mit der Warsteiner Braumeister Edition, die eingeführt wurde, um das 500 jährige Jubiläum des deutschen Reinheitsgebotes zu feiern, steigt Warsteiner nach anderen Fernseh-Brauereien wie Köstritzer oder auch Beck's ins Premium-Segment ein. Verglichen mit den beiden genannten Vertretern hier ist das Warsteiner Braumeister jedoch in der Preisspanne am attraktivsten.

Während Köstritzer mich mit ihren "Meisterwerken" (Craft-Bier) überzeugt hat, konnte Beck's mich, wenn überhaupt, nur mit seinem Pale Ale mäßig überzeugen.

Doch wie siehts beim Warsteiner aus? Auf dem Flaschenetikett gibt es mal wieder gehaltvolle Zitate. Unter anderem würde sich das Warsteiner Braumeister an ein Originalrezept halten. Was da dran ist und ob Warsteiners erster Braumeister Firtz Peters hier seinen Segen erteilen würde, interessiert mich relativ wenig. Die Hauptsache ist, dass mir das Endprodukt gut schmeckt. Und genau hier überzeugt das Warsteiner Braumeister. Das Endergebnis ist ein angenehm süffiges Kellerbier mit einer schönen Farbe, welches besonders gut gekühlt sich komplett entfalten kann. Für den Hopfen verwendete man hier unter anderem Hallertau und Cascade welche die relativ fruchtigen Zitrusnoten zur Geltung kommen lassen. Bei 5,2% Alkoholvolumen ist das Warsteiner außerdem noch relativ mild, im Abgang aber dennoch schön malzig und überraschend fruchtig.

Ich habe in meinem Leben eine menge Kellerbiere bereits konsumiert und die Warsteiner Braumeister Edition muss sich gewiss nicht verstecken. Hier steckt zwar Kommerz hinter, Warsteiners erstes wahres Premiumbier wusste jedoch, mich zu überzeugen. Ein mehr als solides Kellerbier mit einem geschmacklichen Twist. Gut so, Warsteiner, euch hätte ich so etwas am allerwenigsten zugetraut.

Bewertet am

73% Kalthopfung......so so

Avatar von Bastus

Kalthopfung schön und gut aber wenns nicht durchdringt.......na ja.
Allerdings muss man gleich erwähnen das dieses Bier ganz gut und schmackhaft gemacht ist, es schmeckt sehr angenehm malzig und nussig womit man nicht gleich rechnet, eben wegen der Kalthopfung welche sehr dezent ausfällt.Der Abgang ist ähnlich wie bei einem Pils, mit viel wohlwollen kommt Cascade ganz kurz durch, aber warscheinlich würde mans nicht merken wenn mans nicht wüsste.
Dennoch ein gutes Zwickel das einen Versuch wert ist, und bis jetzt das beste Warsteiner das ich getrunken hab.

Bewertet am

64% Nett, aber nichts besonderes.

Avatar von Dunkelbier

Farbe: ein herrliches Gold-Orange
Schaum: weiß, mittelporig und recht stabil
Nase: leichte Zitrus- und Hefenoten
Einstieg: malzig frisch
Körper: leider etwas flach
Abgang: etwas bitter und zopfig

Fazit: Nett, aber nichts besonderes.

Bewertet am

42% Ist irgendwie nichts

Avatar von Meandmydemon

Warsteiner hat versucht, auf den Craft-Bier-Zug aufzuspringen, hat es aber leider verpasst. Während das Etikett noch Hoffnung auf ein Bier-Erlebnis macht, und auch der erste Eindruck des hefetrübern Bieres durchaus angenehm ist, kann das Bier im Geschmack leider nicht überzeugen. Es ist nicht schlecht aber halt nicht das, was ich mir unter "Craft" vorstelle. Es wird doch auch bei Warsteiner irgendwo in der Ecke einen alten Braukessel geben, an dem sich ein altgedienter Braumeister oder ein hoffnungsvoller Lehrling mal austoben kann. Scheinbar doch nicht. Das Bier schmeckt gut. So gut wie zig andere die in einer Blindverkostung niemandem die Augen öffnen.

Bewertet am

73% Rezension zum Warsteiner Braumeister Edition

Avatar von Daniel McSherman

Tolle Bernsteinfarbe, leicht opal mit weißem Schaum.
Das warsteiner überrascht, denn von den Versuchen der großen Brauereien, besondere Biere abseits des Mainstreams anzubieten ist dieser hier durchaus gelungen. Das Bier ist malzbetont, kommt aber auch mit einer angenehmen Herbe und vor allem mir ausgepräter Bitternote daher. Dabei ist es erfrischen süffig. Gut!

Bewertet am

63% Geht in Ordnung

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk gestaltet sich hopfig-spritzig, etwas würzig, minimal säuerlich und ein wenig hefig. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig. Der Abgang ist so wie der Antrunk es kommt jedoch noch eine feine Bitternote hinzu. Fazit: Ein süffiges Bier aber auch nix besonders. Kann man trinken.

Bewertet am

43% Rezension zum Warsteiner Braumeister Edition

Avatar von Schmallo

Das neueste Bier aus der weltbekannten Brauerei Warsteiner aus dem Sauerland steht vor mir. Das Aussehen ist schon mal topp. Es glänzt wunderbar goldgelb, der Schaum darüber ist weiß, feinporig und er hält lange. In den ersten Sekunden überwiegt direkt ein trockener, würziger Geschmack. Man fühlt sich kurz an ein Jever erinnert. Wobei das Wasser hier besonders weich ist. Eine minimale Zitrusnote ist zu schmecken, man scheint wohl etwas Saphir-Hopfen verwandt haben. Die würzigen Aromen sind hier ganz klar tonangebend und das ist beim "normalen" Warsteiner ja nicht so der Fall. Nach ein paar Sekunden wird der Geschmack auf der Zunge etwas ruhiger, es wirkt minimal brotig und das Malz kommt so langsam mit seinen süffigen Aromen durch. Der lange Abgang profitiert noch eine ganze Zeit lang vom bitteren Antrunk, so dass man noch nach Minuten ein richtige Pils-Aroma auf der Zunge hat. Wem das Standard-Warsteiner zu laff ist, sollte dieses Mal ausprobieren. Mir schmeckt es, auch wenn der erste Schluck für einen Moment etwas unrund wirkt und wie ein Billigbier schmeckte. Das änderte sich dann doch ziemlich schnell.

Bewertet am

52% Nicht mein Fall...

Avatar von Schluckspecht

Das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes nimmt sich auch Warsteiner an, die ansonsten viel lieber traditions- und belanglose Massenware in die Flaschen abfüllen. Passend zu dieser Edition wurden Craft-Beer-typische Etiketten eingesetzt und das Flaschenformat von 0,33 Litern passt da auch ins Bild. Wir erhalten - abseits des bekannten Mainstreams - Informationen zu den Bittereinheiten (25 IBU), zu den verwendeten Malzsorten (helle & dunkle Spezialmalze) sowie zu den eingesetzten Hopfen (Hallertauer Tradition & Cascade). Um Hopfenextrakt kommt das Warsteiner Braumeister leider nicht herum, dafür betont man mit einer Kalthopfung und natürlich belassener Hefe den traditionellen Aspekt. Mit 5,2 % ABV und 12,4° Plato liegt das Kellerbier im üblichen Bereich.

Das helle Orange-Bernstein deutet auf die erwähnten Spezialmalze hin. Farblich hebt sich diese Edition vom Einheitsbrei ab. Die Schaumkrone besitzt teilweise eine ziemlich feste Konsistenz. Optisch könnte es sich hier auch um ein Pale Ale handeln. Nun gut, mit untergäriger Hefe definitiv schon mal kein Ale.

Die aus der frisch geöffneten Flasche vernommenen Hopfennoten (Grapefruit, Harz, Gras, Kräuter) verteilen sich im Glas unauffällig und ergänzen sich mit dem süßlich ausgeprägten Malz. Mir erscheint diese Süße schon zu sehr modrig überzeichnet. Der Duft erinnert mich an diesem Punkt an Karottensaft - aber eher weniger an Bier. Der Antrunk ändert an diesem Missstand auch nicht allzu viel, denn viel kommt da nicht. Es wirkt flach und belanglos. Hopfen, Malz, Hefe - wo seid ihr? Eine leicht vegtabile Note schwebt mit dabei - der bereits angesprochene Karottensaft. Der Aromahopfen bringt hier leider keine erfrischenden Impulse, die Kalthopfung zeigt keine Früchte. Zu guter Letzt erscheint der Abgang aufgrund des Hopfenextrakt leicht kantig, während der Malzcharakter immer noch süßlich ist. Ansonsten fehlt allerdings jeglicher Ausdruck, die Langeweile überwiegt.

Für die durchaus hochgesetzten Erwartungen ist das Warsteiner Braumeister eine überaus schwache Vorstellung. Es schmeckt wie ein eher unterdurchschnittliches Industriebier mit einem Hauch Aromahopfen und einer (wirklich nur) Idee Hefigkeit. Es verpasst es leider, ein packendes Malzgerüst aufzubauen, auf das der Hopfen das i-Tüpfelchen setzt. Gerade gegen Ende erscheint das Kellerbier auffallend schal und leer. Da kann ich ja gleich ein Beck's trinken...

Bewertet am

58% Rezension zum Warsteiner Braumeister Edition

Avatar von Hobbytester

Es ist ja nun wirklich nichts Neues, dass eine verdiente Traditionsbrauerei, die große Stückzahlen bedient, hin und wieder einen Sondersud herausbringt, vielleicht hat aber der Craftbeertrend katalysierend gewirkt. Ein Zwickel halt – Auch das ist nichts Neues. Sehr beliebt ist diese Variante bei den Großen, da man keinen neuen Weg geht, sondern einfach den Produktionsschritt des Filterns auslässt, damit lässt sich das Image des Bodenständig-Traditionellen gut verkaufen. Nun sorgt die Ankündigung auf dem Etikett, die auf Kalthopfung hinweist, allerdings für Neugierde. Ist das etwa ein außergewöhnliches Brauexperiment? - Wohl kaum, das zeigt der nicht schlechte, aber enorm mittelmäßige Abgang. Cascade ist angekündigt, Cascade ist hier aber nicht erkennbar. Das ist ungefähr so, wie wenn man gesalzene Tomaten auf einem Teller anbietet und dafür ganze zwei Salzkörner verwendet. Das ist doch angesichts einer Szene, die sich zurzeit um Hopfensorten wie Cascade geradezu reißt, sträflich naiv! Eine solche Kritik kann man doch ganz leicht vermeiden, indem man ordentlich hopft! Ansonsten behält man den Produktionsschritt der Kalthopfung für sich, dann wird sie in aromatischer Hinsicht nicht vermisst! Malz dominiert in so nussiger Form, dass man schon fast an ein dunkles Bier denkt. Der Körper ist nicht unharmonisch komponiert. – Nein, tatsächlich nicht, denn hier geht Tradition vor. Das meine ich jetzt auch in Bezug auf die Bitterhopfung, die tatsächlich im Abgang an ein Pils, Warsteiners Domäne, erinnert. Kräftiges Malz und ein leicht bitterer Hopfenabgang sind solide eingebraut. Ein recht vollmundiges Bier resultiert hieraus. Das ist aber angesichts der Ankündigung der Kalthopfung hier aber noch zu wenig. Das Bier ist bernsteinfarben, sein Schaum hält nicht allzu lang an. Es ist süffig. Die Bitterkeit ist moderat. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Kein schlechtes, aber auch kein außerordentliches Zwickel liegt hier vor, sogar Oettinger bekommt das noch besser hin. Schade, dass man die Kalthopfung hier verspielt hat.

Bewertet am