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Beer like star Waldhaus Diplom Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 15 Bewertungen und 8 Rezensionen

#2231

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 15 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
97% Avatar von juesch
93% Avatar von Peter E.
88% Avatar von pit3108
85% Avatar von Er..
84% Avatar von Dirk
83% Avatar von Bier-Klaus
82% Avatar von Tobieras
78% Avatar von fraba
75% Avatar von Robert
68% Avatar von WeinArte
61% Avatar von madscientist79
61% Avatar von Kaddy
59% Avatar von Felix
59% Avatar von Florian
34% Avatar von Ernesto

85% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von Er..

Ein angenehmer Pilsduft steigt direkt nach dem Öffnen aus der Flasche heraus - herrlich!
Die Farbe ist etwas schwach und der Schaum ist leider nicht von überragender Qualität.
Der erste Schluck macht Lust auf mehr. Der Körper entfaltet sich wunderbar und der Abgang ist erfrischend herb.
Ein traumhaftes Bier, das man sich nicht schöntrinken muss, denn es schmeckt von Anfang an.

Bewertet am

83% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von Bier-Klaus

Lichtgelbe Farbe mit gemischtporigem Schaum.
Es folgt ein schlanker Körper, der sehr angenehm gehopft ist, schon pilstypisch aber eher wenig.
Der Hopfen gibt einen grasigen Geschmack der Nachtrunk ist leicht säuerlich.
Wie alle Waldhaus Biere sehr rund und ausgewogen.
Ein sehr schönes Pils.

Bewertet am

59% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von Felix

Das Waldhaus Diplom Pils aus dem Südschwarzwald ist klar und macht einen eher dünnen Eindruck. Es ist blass und sehr hell, baut auch keine besonders gute Krone aus.

Im Geruch zeigt es in erster Linie apfelige und strohig-zitronige Noten, fährt damit die eher typische Schiene. Während zuerst der Apfel stark aufgeht, machen nach gewisser Zeit die Getreidenoten deutlicher auf. Das Bier lässt einen blumig-fruchtigen Aromahopfen durchschimmern, der aber nur abrundend agiert. Ungewöhnlicher ist eher die etwas röstige Note (wie von gerösteten Nüssen oder Ähnlichem), die ab und an mit den Strohnoten mitschwingt und dem Bier eine kernige Würze gibt.
Bislang wirkt es gutmütig, aber nicht aufregend.

Im Mund bessert sich dieses Urteil. Das Pils ist unerwartet süß und blumig mit Aromen von klebrig-harzigem Honig, transportiert auch hier wieder die nussigen Röstaromen, die den Charakter dieses Pilseners formen. Das führt zu einer angespannten Kontrastwirkung, die leider nicht zugunsten der Süße aufgelöst wird. Die helle, holzige Röstigkeit gibt punktuell Würze ab und reißt damit die süße Blumigkeit auf.

Der Körper ist dichter als bei anderen Pilsenern, in der Rezenz auch etwas ärmer, dafür aber passend in Bezug auf die dunkle Aromatik. Ich habe gegen die Textur wenig einzuwenden, finde aber auch, dass sie schwierig zu erfassen ist. Die herben Aromen funken der Süffigkeit teilweise dazwischen, reichern das Portrait dieses Bieres aber auch charaktervoll an.

Im Nachtrunk zeigt es eine ungewöhnliche Mischung aus Walnuss oder Kastanie, Harz und recht pflanzlich-bitterem Hopfen, die übrig bleibende Süße bewirkt, dass kurz vor der Vegetabilität die Kurve gekriegt wird, ein vegetabiler, hanfiger Charakter schimmert aber merklich durch. Der Abgang ist lang und trocken, dabei aber trotzdem mild geworden, nur zeitweise ist mir die Bittere zu platt. Dieses Bier wandelt sich an der Luft.

An diesem Pils ist vor allem ungewöhnlich wie verschieden es zu den einzelnen Bewertungsphasen ist und wie plötzlich sich diese trennen. Selten habe ich so definiert sagen können, wo der Antrunk endet und der Abgang beginnt. Auch ist die gesamte Aromatik interessant, solch eine Schwerpunktsetzung habe ich bislang noch nicht in einem Pils gefunden - zumindest nicht gelungen! Hier wird aber ganz bewusst mit wurzelig-kräuterigen Noten gespielt, mit einer hanfigen Bittere, einem reißerischen Hopfen und einer selten so röstig erlebten, aber hellen Getreidewürze, die deutlich nussige Noten abgibt. So erhält das Bier für mich im Geiste einen herbstlichen Charakter, ich stelle es mir angenehm ergänzend zu Salat mit Röstkastanien, Honigmarinade und Pinienkernen vor.
Ich denke, die Aromatik des Pilseners ist in jedem Fall geschmackssache, es macht klar, dass es über solide Wurzeln verfügt, die aromatische Hopfung kommt merklich durch, ist mir aber vielleicht noch ein bisschen zu zurückhaltend. Das Bier wagt nicht alles, sodass sein Charakter weit spannender erscheint als die Konstruktion außen herum, die ihn vertritt.
Insbesondere den Duft finde ich noch befremdlich. Denn das Bier schafft es dabei nicht, seine Spezialitäten zu präsentieren, ganz im Gegenteil wird eher plump mit trockenen Getreidenoten gearbeitet, die mir einfach zu vordergründig sind.
Das Diplom Pils aus dem Schwarzwald scheint mir ein Liebhaberbier zu sein. Es wird sicherlich über eine ganze Reihe von eingefleischten Fans verfügen, hat es aber bestimmt auch nicht immer leicht, sich neue Anhänger dazuzugewinnen. Ich finde zumindest großartig, dass dem Bier zutatentechnische und ideelle Rafinesse anzusehen ist, wenn man weiß, wonach man suchen muss, kann mir aber auch vorstellen, dass viele dieses Bier für sehr durchschnittlich halten.
Durchschnittlich finde ich es auf jeden Fall nicht, es hat Eigenheiten, die es besonders machen und an die ich mich erinnern werde. Auch der Geschmack hat mir eigentlich gefallen, die Würze finde ich interessant, mit der starken Getreidigkeit kann ich allerdings weniger etwas anfangen.
Ich denke, an diesem Bier ließe sich noch einiges werkeln, auf dem richtigen Weg ist es aber schon.

Bewertet am

34% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von Ernesto

Soso, ein "Diplom Pils" - da macht man sich doch Hoffnungen. Wenns dann auch noch schön appetitlich im Glas liegt freut man sich auch schon richtig auf ein leckeres Pils. Leider wird diese Vorfreude dann ziemlich radikal ernüchtert, der Einstieg hat schon eine leicht moosige Geschmacksnote und im Abgang hats einen schon richtig gehend modrigen Beigeschmack. Man glaubt noch an einen Zufall und prüft das Etikett, nein nicht abgelaufen. Soll wohl tatsächlich so sein, und damit wirds definitiv nicht mein Freund.

Bewertet am

68% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von WeinArte

Das Waldhaus Diplom Pils ist im Glas blass-golden mit einer Krone aus dichtem feinporigem Schaum, der auch einige Zeit im Glas verbleibt. Für ein Pils hat dieses Bier an der Nase ein untypisches Aroma: Zitrus- und ein fruchtig-süsses Hopfenaroma.

Am Gaumen selbst ist das Bier sehr fruchtig und herb, beides aber schön ausgewogen. Eine Spur von Süsse macht das Pils fast exotisch.

Im Abgang zeigt sich das Pils rund alle Aromen rinnen im Gleichklang die Kehle hinunter. Im Nachgang zeigt sich der pilstypische, hier nicht zu starke Bittergeschmack.

Bewertet am

61% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von madscientist79

Ich hab ja meist ein Problem mit süddeutschen Bieren pilsener Brauart. So auch hier.
Der Einstieg ist noch ok, aber dann zeigt sich ein unangenehmer, muffiger Beigeschmack, der nach hinten immer mehr dominiert. Klar, es gibt Ausnahmen, aber insgesamt gefallen mir die norddeutschen (aus der Mitte des Landes kommen ja nur die 08-15-Supermarktbiere, die zähl ich mal nicht mit) Pilsener besser. Und natürlich die aus der Stadt im Nachbarland, die nach dem Pils benannt wurde. Oder war's umgekehrt...ich weiss es nicht mehr.

Bewertet am

61% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von Kaddy

Schöne einzelne Geschmacksnuancen, die sich für mich leider nicht zu einem Ganzen zusammenfügen. Die frische zitronige Säure wird schnell von der tranigen Bitterkeit bekämpft und von Anfang bis Ende bleibt ein trockener Mund, sowie das Gefühl, ein Pils mit mehr als 6 % vol. zu trinken.

Bewertet am

97% Rezension zum Waldhaus Diplom Pils

Avatar von juesch

Endlich habe ich ein Bier gefunden, welches nur mit Naturhopfen gebraut wird. Wo gibt es das heute noch? Die meisten Brauereien verwenden nur noch Hopfenextrakt. Ein unvergleichlicher Geschmack! Zu Recht hat dieses Bier den zweiten Platz beim World Beer Cup bekommen. Respekt! Habe 9 Flaschen dieses edlen Gebräus für knapp 15 € inkl. Versand direkt bei der Brauerei bestellt (info@waldhaus-bier.de). Die Lieferung erfolgte nach Voraus-Überweisung prompt und zuverlässig im sicheren 9er Karton. Kann es jedem Bierkenner ans Herz legen, sich dieses Bier zuzulegen!

Bewertet am