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Beer like star Bierfabrik Wedding Pale Ale

  • Typ Obergärig, India Pale Ale
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9-13°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 8 Rezensionen

Das Bier Bierfabrik Wedding Pale Ale wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Basmatireis
  • Carapils-Malz
  • Hallertauer-Tradition-Hopfen
  • helles Weizenmalz
  • Herkules-Hopfen
  • Melanoidinmalz
  • Münchner-Malz
  • Nelson-Sauvin-Hopfen
  • Pilsner-Malz
  • Rauchmalz
  • Smaragd-Hopfen
  • Spalter-Select-Hopfen
  • Styrian-Goldings-Hopfen
  • Willamette-Hopfen
    #7237

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 16 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    92% Avatar von Hobbytester
    83% Avatar von Kaddy
    79% Avatar von Alerio Mediaparte
    78% Avatar von Biervana
    78% Avatar von Keighley
    76% Avatar von Robert
    75% Avatar von Dr.Weizen
    73% Avatar von tonne
    73% Avatar von Tobieras
    71% Avatar von Dirk
    65% Avatar von Florian
    59% Avatar von remus456
    58% Avatar von gerdez
    55% Avatar von dreizack
    49% Avatar von Ernesto
    38% Avatar von Stefan1203

    71% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Den Jungs von beer4Wedding begegneten wir erstmals auf dem studentischen Brauwettbewerb der Campusperle im Rahmen des 1st European Congress of Applied Biotechnology auf dem Berliner Messegelände ICC.

    Falls ihr den Bericht dazu damals verpasst habt, könnt ihr ihn auf Lieblingsbier.de unter dem Thema „Innovative Brauer-Power zu Gast in Berlin“ finden.

    Dort konnten sie mit ihrem IPA, Projektname Halt die Fresse, das muss so schmecken!, sofort nicht nur uns zu überzeugen, sondern auch die Jury: Platz 2 war der verdiente Lohn für ein charakterstarkes Bier!

    Seitdem haben die drei Studenten natürlich nicht nur auf der faulen Haut gelegen und sich im Glanze ihres Ruhmes gesonnt. Neben Experimenten mit richtigen Austern im Oyster Stout feilten sie vor allem am Rezept ihres IPAs, sicherten sich mit Michael Schwab, auch bekannt als BrewBaker, die Unterstützung eines erfahrenen Craft Brewers, und unternehmen nun mit dem Wedding Pale Ale (oder kurz WPA) erste Gehversuche in der harten Welt der Bars und Kneipen.

    Wie schlägt es sich?

    Im Glas ist es bräunlich-trüb, mit dunklem Kern, grün-grauen Schattierungen und geringer Schaumbildung.
    Es duftet honiglich-süß und fruchtig, nach Mandarinen, Pfirsich, hellen Trauben, Pampelmusenschalen und ein wenig Vanille. Eine breite, sauerteigartige Getreidenote liegt darunter, in die auch etwas Reis einfließt.
    Tatsächlich pendelt das Bier immer wieder zwischen diesen breiten Getreidenoten und sanfter, beschwingt-säuerlicher Fruchtigkeit. Das klappt teils gut, teils wirkt es unstet. So hat man beim Körper das Gefühl, er möchte süffig, saftig, prickelnd und leicht sein, gleichzeitig aber malzig, dumpf und dicht. Am Gaumen schlägt eine massiv trockene Bitterkeit zu. Sie wird kurz nochmal von der Süße verdrängt, kehrt dann aber umso intensiver zurück.

    Aromatisch ein sehr interessantes Bier, dem ein wenig die klare Linie fehlt. Es unterscheidet sich deutlich von IPAs amerikanischer oder traditionell englischer Machart, dennoch braucht es in sich mehr geschmackliche Geschlossenheit.

    Für das erste Bier im Verkauf ist uns das WPA immer noch hundertmal lieber als das nächste, durchgefilterte Einheitspils. Wir wissen aber, dass bei beer4Wedding Potential nach Oben vorhanden ist. Füße auf den Boden, Augen gen Himmel. Weiter so!

    Bewertet am

    92% Reanimierend!

    Avatar von Hobbytester

    Man hört immer noch viel vom India Pale Ale, staunt aber mittlerweile, dass es selbst denen, denen man diese Erkenntnisse nicht unbedingt zugetraut hätte, mittlerweile geläufig ist. Das IPA ist so etwas wie die Metapher für die gesellschaftlich längst angekommene Craftbeerbewegung. Ich distanzierte mich in letzter Zeit etwas davon, mir wurde der Hype der letzten Jahre zu viel. Heute landet aber nach sehr langer Zeit wieder einmal ein solches Bier hier auf dem Tisch, es hat den weiten Weg von Berlin nach München genommen und sein Elefant auf dem Etikett erinnert mich an den Riedenburger Doldensud. Der Geruch offenbart einen intensiven, fast schon salzigen Geruch heller Malze, das steht in Verbindung mit Melone, Mango und Limette. Der Antrunk offenbart eine sehr schöne Fruchtigkeit, Säure und Süße ergänzen sich gut. Im Abgang verlegt man sich bei dieserm IPA nicht darauf, neue Hopfenbitterkeitsrekorde aufzustellen, nein, der Abgang ist das harmonische Resultat aus beeindruckender Fruchtigkeit und wunderbar zupackenden getoasteten hellen Malzen. Das Nussig-Salzige ist ein schöner Kontrapunkt zur hopfigen Bitterkeit, die sich nachvollziehbar und nicht zu extrem aus dem Geschmacksarrangement entwickelt. Ein IPA muss für mich eigentlich genau so schmecken. Dieses Bier setzt einen schönen Erinnerungsprozess in mir in Gang, der mir darüber Rede und Antwort steht, warum ich einst so fasziniert von diesem neuentdeckten Braustil war. Abermals ist es die Harmonie der Geschmacksmomente, die alles zum Besten wendet. Hier will man nichts Extremes bieten und dennoch auf Eigenständigkeit setzen. Diese Ansprüche lassen sich widerspruchsfrei verwirklichen. Viel wichtiger ist der Einklang aus Hopfen und Malz und ein weiches sowie vor Vollmundigkeit nur so strotzendes Mundgefühl. Dunkelorange Farbe trifft auf sehr lang haltenden Schaum. Süffig ist dieses Bier! Bitterkeit reiht sich wunderbar ins Gesamtkonzept ein, besonders gefällt mir die enorm lange Nachwirkung. Es gibt genug Kohlensäure.

    Fazit: Dieses IPA berichtet von der Faszination, die vom Braustil ausgehen kann. Formidabel und reanimierend!

    Bewertet am

    78% Rezension zum Bierfabrik Wedding Pale Ale

    Avatar von Biervana

    "Drei Köpfe, ein Gedanke - Bier" kann man auf der Homepage lesen. Aufgefallen sind mir die drei aufstrebenden Jungbrauer bei meinen zahlreichen Recherchen zum besten Thema der Welt...Bier natürlich. Als ich dann den langersehnten Besuch bei "Hopfen&Malz" angetreten habe musste ich natürlich auch dieses Schmuckstück in mein Körbchen wandern lassen. Wie der Name schon vermuten lässt ist der Entstehungsort in Berlin Wedding und soweit mir noch bekannt ist, stellt Thorsten Schoppe von "Schoppe Bräu" die Örtlichkeiten seiner Brauerei zur verfügung, was ich persönlich ein super Angebot finde, denn junge Helden sollten unterstützt werden. Angefangen mit Balkonexperimenten sind die 3 Jungs doch schon einen sehr guten Schritt weiter gekommen. Nach so viel Text wird man durstig also ab gehts zum öffnen und verkosten. Wie man an den Zutaten erkennt ist hier nicht 0815 angesagt sondern ich erwarte ein Aromenfeuerwerk. Aber alles der Reihe nach. Im Glas zeigt es sich in einem leicht trüben Orangeton mit kräftiger Schaumkrone welche sich aber nur mittelmäßig hält. Könnte man in Geruch baden würd ich mir sofort eine Wanne einlassen. Man o mann hier wird das Riechorgan ordentlich versorgt und es ist so viel dabei das ich glaube eh vieles nicht benennen könnte. Zitrone, Mango, Grapefruit und was ziemlich stark hervortritt ist ein Aroma von Weintrauben. Das alles zusammen gepaart mit einer sehr guten süßlichen Malznote ergibt für mich fast einen süßfruchtigen Geruchsorgasmus. Da fällt mir gerade ein das man Bier ja auch trinken kann...:-). Als erstes zu "bemängeln" wäre die etwas zu kurz gekommene Kohlensäure, welche ich mir hier etwas lebendiger gewünscht hätte. Die süßen Fruchtaromen kommen am Anfang gut zur geltung müssen sich aber recht geschwind der übermächtigen Hopfenbittere geschlagen geben. Trocken und konsequent geht diese vor und hält die Geschmacksknospen bis zum Ende auf trap. Und dieses trocken herbe Ende ist recht lang was mir persönlich unheimlich gut gefällt. Aber nicht das man jetzt denkt es ist die Bitterkanone schlechthin und viele die Nase rümpfen. Ein durchschnittlicher Pilsliebhaber könnte evtl. Probleme haben mit der ausgeprägten herbe aber zur beruhigung sei gesagt das alles in einer fruchtig süßen Hülle steckt, wenn auch nur leicht wahrnehmbar, aber passend. Mir gefällt es super und wer mal ab vom Mainstream was sehr gutes probieren möchte sollte hier auf jeden Fall mal zugreifen. Ich geniesse noch wehmütig meinen letzten Schluck, denn die kleine Flasche ist viel zu schnell leer. :-(

    Bewertet am

    75% Rezension zum Bierfabrik Wedding Pale Ale

    Avatar von Dr.Weizen

    Was zuerst auffällt, ist der blumige Duft, der auf jeden Fall zum Trinken einlädt. Der Einstieg wirkt nicht enttäuschend, sondern spiegelt die enorme Hopfenartenvielfalt in diesem Bier wieder - zusammen mit der angenehmen Rezenz und den hopfen- sowie weizenbedingten säuerlichen Fruchtnoten ein abgerundetes Bild, welches zum Weitertrinken animiert. Die Bittere im Abgang verschwindet stetig, doch das blumige Aroma bleibt auch danach noch im Mund vorhanden und hinterlässt einen positiven Eindruck hinsichtlich Geschmack und Mundgefühl.

    Bewertet am

    49% Rezension zum Bierfabrik Wedding Pale Ale

    Avatar von Ernesto

    Sieht ein wenig brackig aus, und der eigentlich angenehm erfrischende Duft schläft allerdings beim Trinken dann stark in Säure-Bitterkeit um. Wer den Geschmack von Grapefruit mag ist bestimmt eher für sowas zu haben...

    Bewertet am

    78% Rezension zum Bierfabrik Wedding Pale Ale

    Avatar von Keighley

    Noten von Trauben/Rosinen, Karamell. Bitter und Süß balanziert. Sehr einzigartig, kein typisches IPA.

    Bewertet am

    79% Rezension zum Bierfabrik Wedding Pale Ale

    Avatar von Alerio Mediaparte

    Gutes Design, gutes Bier ... für 08/15-Bier-Konsumenten vielleicht etwas zu exotisch.

    Bewertet am

    83% Rezension zum Bierfabrik Wedding Pale Ale

    Avatar von Kaddy

    Ganz interessant an diesem IPA ist neben der typischen, stark ausgeprägten Grapefruitbitterkeit, das Weinaroma, das beim Trinken durch die Nase steigt. Es ist schwer zu fassen, eher süßlich und traubig (grün), und spielt nur im Hintergrund mit. Aber genau das macht das IPA erst richtig gut.

    Bewertet am