Vùdù
Brauerei nicht in der Datenbank
- Typ
- Alkohol 6% vol.
- Stammwürze 16%
- Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
- Biobier nein
- Dieses Bier ist hefetrüb
- Lieblingsbier 2 Stimmen
Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:
Querverweise
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Redaktionsbewertungen für das Bier Vùdù
Wenn Deutsche versuchen, italienische Leihwörter in ihre Sprache aufzunehmen, kommt dabei meist Unsicherheit heraus. Heißt es nun „zwei Cappuccinos“ oder doch „zwei Cappuccini“? Ist es „eine Spaghetti“ oder doch „ein Spaghetto“?
Italiener haben da ähnlich kreative Probleme, wenn sie deutschen Abkürzungen gegenüberstehen. So findet sich auf deutschen Bieren hin und wieder die Abkürzung „W.Du.“, für „Weizen Dunkel“. Schnell hintereinander weg gesprochen kommt dabei etwas heraus, das nach „Voodoo“ klingt. Zack! Da hat man einen klangvollen, dem Artikel entsprungenen und doch mysteriösen Namen für sein Bier.
Die offizielle Schreibweise dieses dunklen Hefeweizens ist dennoch nicht zu 100% geklärt. Was für ein Akzent kommt da auf die beiden „Us“? Auf dem Etikett jedenfalls sind es waagerechte Balken, die uns so nicht geläufig sind. Akut oder Gravis? Die Prospekte des deutschen Vertreibers der italienischen Marke zeigen ein “ú“, beim Hersteller selbst steht aber dann doch „ù“, also halten wir an der Gravisversion fest.
Doch nun genug des linguistischen Gelabers und zum Bier. Das „Vùdù“ ist rehbraun (mit einem netten Farbverlauf) und verspricht Dichte, ohne brackig zu wirken. Es duftet nach überreifer Banane und bringt buttrige, süße Noten hervor, die an Eierkuchen, Vanille und Karamell erinnern. Hinzu kommen weitere Fruchtnoten (Zitrone, getrocknete Aprikose) und eine unterschwellige, trockene Röstnote wie bei Knäckebrot.
Der Einstieg ist erfrischend, zunächst süßlich mit den oben genannten Noten, die sich dann leider in der stärker aufkommenden Säure verlieren. Der malzbetonte Körper ist vollmundig und bestimmt, macht einen sämigen Eindruck. Im Abgang wird die Säure zunächst von einer überraschend stark ausgeprägten, röstigen Bitterkeit abgelöst, die später erneut von einer süßen Vanillenote balanciert wird.
Dieses Bier ist ein schönes Beispiel für eine echte geschmackliche Entwicklung, die bis auf die etwas zu starke Sauernote absolut harmonisch verläuft…und wenn die Sauernote notwendig war, um die anderen Aromen heraus zu kitzeln, nehmen wir sie gern in Kauf. Dieses Bier erzählt eine Geschichte des Geschmacks.Verfasst von der Redaktion
Italiener haben da ähnlich kreative Probleme, wenn sie deutschen Abkürzungen gegenüberstehen. So findet sich auf deutschen Bieren hin und wieder die Abkürzung „W.Du.“, für „Weizen Dunkel“. Schnell hintereinander weg gesprochen kommt dabei etwas heraus, das nach „Voodoo“ klingt. Zack! Da hat man einen klangvollen, dem Artikel entsprungenen und doch mysteriösen Namen für sein Bier.
Die offizielle Schreibweise dieses dunklen Hefeweizens ist dennoch nicht zu 100% geklärt. Was für ein Akzent kommt da auf die beiden „Us“? Auf dem Etikett jedenfalls sind es waagerechte Balken, die uns so nicht geläufig sind. Akut oder Gravis? Die Prospekte des deutschen Vertreibers der italienischen Marke zeigen ein “ú“, beim Hersteller selbst steht aber dann doch „ù“, also halten wir an der Gravisversion fest.
Doch nun genug des linguistischen Gelabers und zum Bier. Das „Vùdù“ ist rehbraun (mit einem netten Farbverlauf) und verspricht Dichte, ohne brackig zu wirken. Es duftet nach überreifer Banane und bringt buttrige, süße Noten hervor, die an Eierkuchen, Vanille und Karamell erinnern. Hinzu kommen weitere Fruchtnoten (Zitrone, getrocknete Aprikose) und eine unterschwellige, trockene Röstnote wie bei Knäckebrot.
Der Einstieg ist erfrischend, zunächst süßlich mit den oben genannten Noten, die sich dann leider in der stärker aufkommenden Säure verlieren. Der malzbetonte Körper ist vollmundig und bestimmt, macht einen sämigen Eindruck. Im Abgang wird die Säure zunächst von einer überraschend stark ausgeprägten, röstigen Bitterkeit abgelöst, die später erneut von einer süßen Vanillenote balanciert wird.
Dieses Bier ist ein schönes Beispiel für eine echte geschmackliche Entwicklung, die bis auf die etwas zu starke Sauernote absolut harmonisch verläuft…und wenn die Sauernote notwendig war, um die anderen Aromen heraus zu kitzeln, nehmen wir sie gern in Kauf. Dieses Bier erzählt eine Geschichte des Geschmacks.Verfasst von der Redaktion
A
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86%
C
D
E
F
G
H
I
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Benutzerkommentare und Bewertungen
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Das Weizenbier hat moderate 6% alc. und fließt in einer trüben, dunklen kastanienbraunen Farben in das Glas. Wird das Bier gegen eine Lichtquelle gehalten, schimmert es rötlich wie ein Granatapfel. Schon mal geile Farbspiele. Dazu liegt ein dichter, cremiger und leicht beiger Schaumkopf auf dem Bier der sich stark aufbaut und lang anhaltend bleibt.
Die Nase geht an das Glas und nimmt intensive und vielseitige Aromen wahr. Ich könnte allein vom Geruch satt werden. Ein wunderbarer Duft nach Banane, getrocknete Aprikose, Kandiszucker, etwas Schokolade, angebranntes Eichenholz und Sauerteigbrot. Wirklich ein unglaubliches Geruchsspektrum was sich in der Nase ausbreitet. Fantastisch! Die getrocknete Aprikose und der Kandiszucker sind dabei anfangs sehr dominant, danach kommen Röstaromen, Schokolade und das Sauerteigbrot. Ich könnte mich mit der Nase in diesem Bier absolut verlieren.
Aber ok, wir wollen ja auch schauen was das Vúdú am Gaumen kann, also genehmige ich mir ein paar Schlücke. Die Aromen aus der Nase kommen auch im Geschmack wieder, allerdings nicht ganz so intensiv. Zunächst ist das Vúdú überraschend frisch und spritzig, dazu leicht fruchtig nach Orange, Aprikose und Waldbeeren. Die Röstmalzaromen kommen ganz leicht hindurch, das Mundgefühl wird etwas trocken und der englische Hopfen macht sich bemerkbar. Sehr moderat und geschmeidig, hier hätte ich mir etwas mehr Wucht gewünscht und definitiv auch erwartet. Aber nichts desto trotz ist es sehr gut, ausgewogen und sehr harmonisch. Der Abgang ist einigermaßen kräftig, bitter und hält auch recht lang an.
Ein wunderbares Bier, welches ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Spannende Aromen, die sich sowohl in der Nase als auch im Mund breit machen. Das Vúdú könnt ihr direkt bei Braufactum bestellen. Die Flasche kostet da ohne Versand 11,99 Euro. Sicherlich ein stolzer Preis aber für diese Bierkreation absolut gerechtfertigt. Alternativ könnt ihr natürlich einen Abstecher direkt zur Brrificio Italiano machen, so weit ist es nach Mailand ja auch nicht.Verfasst von Bierblogger Felix
Die Nase geht an das Glas und nimmt intensive und vielseitige Aromen wahr. Ich könnte allein vom Geruch satt werden. Ein wunderbarer Duft nach Banane, getrocknete Aprikose, Kandiszucker, etwas Schokolade, angebranntes Eichenholz und Sauerteigbrot. Wirklich ein unglaubliches Geruchsspektrum was sich in der Nase ausbreitet. Fantastisch! Die getrocknete Aprikose und der Kandiszucker sind dabei anfangs sehr dominant, danach kommen Röstaromen, Schokolade und das Sauerteigbrot. Ich könnte mich mit der Nase in diesem Bier absolut verlieren.
Aber ok, wir wollen ja auch schauen was das Vúdú am Gaumen kann, also genehmige ich mir ein paar Schlücke. Die Aromen aus der Nase kommen auch im Geschmack wieder, allerdings nicht ganz so intensiv. Zunächst ist das Vúdú überraschend frisch und spritzig, dazu leicht fruchtig nach Orange, Aprikose und Waldbeeren. Die Röstmalzaromen kommen ganz leicht hindurch, das Mundgefühl wird etwas trocken und der englische Hopfen macht sich bemerkbar. Sehr moderat und geschmeidig, hier hätte ich mir etwas mehr Wucht gewünscht und definitiv auch erwartet. Aber nichts desto trotz ist es sehr gut, ausgewogen und sehr harmonisch. Der Abgang ist einigermaßen kräftig, bitter und hält auch recht lang an.
Ein wunderbares Bier, welches ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Spannende Aromen, die sich sowohl in der Nase als auch im Mund breit machen. Das Vúdú könnt ihr direkt bei Braufactum bestellen. Die Flasche kostet da ohne Versand 11,99 Euro. Sicherlich ein stolzer Preis aber für diese Bierkreation absolut gerechtfertigt. Alternativ könnt ihr natürlich einen Abstecher direkt zur Brrificio Italiano machen, so weit ist es nach Mailand ja auch nicht.Verfasst von Bierblogger Felix
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