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Beer like star Von Freude Ale Primeur

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 6 Rezensionen

#21873

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Robert und Dirk
83% Avatar von Tobieras
81% Avatar von madscientist79
78% Avatar von Dirk
78% Avatar von dreizack
77% Avatar von remus456
71% Avatar von Hobbytester
70% Avatar von Bier-Sven
63% Avatar von Bier-Klaus
55% Avatar von Robert
53% Avatar von Blueshawk

53% Doch schon sehr süß-frucht-lastig !

Avatar von Blueshawk

- bernsteinfarben mit leichter Schaumbildung
- Aromen nach Mango, Maracuja, Pfirsich, Lakritz, Honig und etwas Koriander
- schöne zurückhaltende Carbonisierung
- der Antrunk überrascht etwas mit einem sehr fruchtig-süßen Malzbett
- dies ist mir im weiteren Verlauf dann doch eine Idee zu penetrant
- will heißen, dass ich mir etwas mehr Hopfenbitternis wünschen würde
- zumindest so viel, dass eine ausgeglichene Balance zur Süße entsteht
- im Abgang kommt dann zusätzlich noch der Geschmack einer leicht überreifen Banane hinzu

Bewertet am

71% Unverständlich beschrieben, gut im Glas

Avatar von Hobbytester

Leute, zum Glück könnt ihr besser brauen als schreiben! Was ist ansonsten unter dem grammatisch unkorrekten und wohl auch sinnfreien Satz „Bier kann jetzt auch Freude.“ zu verstehen? Das ist ja fast so unerträglich wie „Soo muss Technik.“! Das sei nur nebenbei gesagt, es geht mir nicht nur um die Pflege der Bierkultur, sondern auch um die der Sprache. Das belgische Pale Ale, wie die Brauerei es bezeichnet, riecht deutlich malzig, da sind rauchigere Noten dabei, als man es sonst von Pale Ales gewohnt ist. Hinzu kommt eine fruchtige Kalthopfungsnote, subtiler allerdings als der Malzgeruch. Der Abgang setzt auf Grapefruitgeschmack, was mich angesichts der Brauart nicht überrascht, dieser Ansatz trifft sich ganz harmonisch mit dem Malz, eine bestimmt agierende Bitterkeit äußert sich gerade angemessen und nicht übertrieben, sie transportiert sowohl Malz- als auch Hopfenaromen, die sich in einem schönen Gleichgewicht befinden. Hier wirkt nichts aufgesetzt, die Aromen werden gut aufeinander bezogen, sie gehen organisch ineinander über, das zeugt von einer sehr weisen und produktiven Beschäftigung mit der Brauart Pale Ale. Wo jetzt hier allerdings der belgische Ansatz sein soll, weiß ich nicht. Säure und Süße verbinden sich wunderbar harmonisch zu einem vollmundigen Körper. Bernsteinfarbig liegt das Bier im Glas und könnte noch schaumiger sein. Es ist recht süffig.

Fazit: Ein recht schönes Pale Ale ist den Hamburgern hiermit gelungen, ein Alleinstellungsmerkmal, das eine herausragende Stellung gegenüber anderen kaltgehopften Obergärigen rechtfertigen könnte, ist indes nicht zu ergründen.

Bewertet am

63% Rezension zum Von Freude Ale Primeur

Avatar von Bier-Klaus

Der Name gibt mir Rätsel auf. Ich kenne bis jetzt nur Beaujolais Primeur und das ist ein schnell vergorener Wein, der ohne ausreichende Lagerzeit ausgeliefert wird und deshalb für mindere Qualität bekannt ist.

Was will man mit dieser Assoziation erreichen?

Unter der großen und dichten Krone verbirgt sich ein bernsteinfarbenes und recht trübes Ale. Der Geruch ist fruchtig nach süßer überreifer banane. Gehopft ist es mit Spalter Select und Amarillo, deshalb verwundert mich der Geruch etwas.

Das Bier beginnt sehr vollmundig mit einem süßen Malzapparat, der nach überreifer Banane schmeckt wie bei einem Weißbier. Zum Bananengeschmack kommt eine hopfige Bittere im Hintergrund. Der Malzkörper ist ok, der Bananengeschmack etwas neues bei einem Pale Ale. An der Hopfung könnte man noch arbeiten. Der Amarillo fruchtet zu wenig, ich glaube auch nicht, dass der Bananengeschmack vom Hopfen kommt sondern von den Gärnebenstoffen der Hefe.

Bewertet am

78% Guter Grenzgänger

Avatar von dreizack

Ein stilistischer Grenzgänger ist das Ale Primeur der Hamburger Microbrewery Von Freude. Als Belgisches Pale Ale wird es auf der Firmenwebsite ausgewiesen, andernorts ist meist von einem American Pale Ale die Rede.

Bernsteinfarbenes Bier. In der Optik verfügt es zudem über eine grandiose, feinporige Schaumkrone von guter Haltbarkeit, die auf der Innenseite des Glases eine schöne belgische Spitze hinterlässt. In der Nase dominiert das Malzaroma, das hier gekonnt durch einen fruchtigen Cocktail aus Pfirsich, Orange, Grapefruit und Melone ergänzt wird. Sehr harmonisch. Außerdem nehme ich eine schlanke Hopfennote wahr. Der Geschmack ist geprägt von der typischen Fruchtigkeit amerikanischer Pale Ales, etwas säuerlich und sicherlich eine gewollt augenzwinkernde Anspielung auf den Namensteil "Primeur", der ja der Welt der Weine entlehnt ist. Außerdem war dieses Bier die erste Kreation der Von Freudes; ein feines, cleveres und doppeldeutiges Wortspiel mithin. Die Karamelltöne vom Malz halten eine feines Gegengewicht aufrecht, das zudem von einer dunkelherben Brotigkeit unterstützt wird. Das Bier ist recht schlank und trocken, die Bitterkeit nimmt zum Ende hin merklich Fahrt auf und hält lange an.

Das Ale Primeur punktet durch das harmonische Zusammenspiel der Zutaten und die hohe Süffigkeit. Etwas nicht stichhaltig erklärbares verwehrt dem Ale dennoch die Aufnahme in den Bier-Olymp. Trotz guter Balance hätte ich mir die einzelnen Düfte und Geschmäcker etwas tiefer und signifikanter gewünscht. Dennoch: ein gutes Bier, das (von) Freude macht.

Bewertet am

78% Von Freude für Freunde mit Freude?

Avatar von Dirk

Freude soll es bereiten, das Ale Primeur von den Hamburgern Natalie und Martin, Quereinsteigern in unserer schönen, neuen Bierwelt. Wie fügt es sich ein? Tut es das überhaupt? Ich bin gespannt:

Das nur leicht trübe Bier ist hellbraun, mit deutlichem Kupferrotstich. In der Nase überzeugt ein Zusammenspiel süßer und fruchtiger Noten. Dabei erinnert es an englische Biere wie z.B. das Fuller's ESB, fällt aber säuerlicher und frischer aus. Früchtebrot oder -kuchen, Honig, Keks, Weingummis, etwas schwarzer Tee und eine leicht holzige Trockenheit zeigen sich. Die Fruchtigkeit erinnert weiterhin an Blutorange oder Grapefruit und an Aprikose.

Im Einstieg kommt die Säure deutlicher zum Tragen, hier findet man die Parallele zum jungen Wein. Die Komplexität des Geruchs erreicht das Bier geschmacklich nicht. Die immer noch honiglich-brotigen Malznoten halten sich mehr zurück, das schlanke Bier bietet Frische und Trinkbarkeit, ohne dünn zu wirken. Die Bitterkeit bleibt lange am Gaumen haften, ist jedoch keinesfalls übertrieben, sondern sehr gut und passend zum Bier gesetzt. Sie geht Hand in Hand mit einer deutlich spürbaren Trockenheit, die den nächsten Schluck fordert.

Ist es ein Craft-Alt? Oder ein säuerlich-frisches Special Bitter? Oder ein malziges Pale Ale? Wer weiß...
Und lohnt es sich? Nun, zumindest die Fruchtfliege, die vom Birnbaum im Garten durchs geöffnete Fenster hineingesurrt kam, fand das Bier zum Sterben gut.

Bewertet am

55% Premiere für von Freude

Avatar von Robert

Im Wein bezeichnet man als „Primeur“ einen ganz jungen, leichten Wein, der nur kurz gegoren ist.

Diese Inspiration vor Augen, verstehe ich wohin von Freude mit dem Ale Primeur wollte, auch wenn es in meinen Augen nicht ganz gelungen ist.
Das Bier weist einen deutlichen Himbeerton im hellen Nußbraun auf. Der Geruch ist grasig-zitral, leicht karamellig zuckrig weist aber auch etwas störende Hopfenpellets auf.
Die Kohlensäure ist recht zart, das Bier ist hauptsächlich süß-zuckrig, sehr süffig und zeigt nur einen Ansatz von Bitterkeit und Karamell.

Damit ist es insgesamt leider zu seicht und nichtssagend. Abner es ist ja der erste Anlauf und ich hoffe von Freude verfolgt dieses Idee des leichten Bieres weiter und baut es vielleicht etwas beerig aus.

Bewertet am