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Beer like star Vier Vogel Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 3 Rezensionen

#23952

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
90% Avatar von Bier-Klaus
87% Avatar von Tobieras
73% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von Chris
62% Avatar von dreizack
62% Avatar von maui
50% Avatar von chri0311

73% Keine schlechte Wahl für den Sommer

Avatar von Schluckspecht

Das gezwickelte Pils erstrahlt in einem hefetrüben, etwas blassen Gelbgold. Darüber baut sich ausgesprochen viel reinweißer, lockerer Schaum von mittlerer bis hoher Stabilität auf. Auffällig ist die besonders hohe Sprudelwirkung, die dem Pils eine hohe Frische attestiert.

Es riecht nach hellen Malzen und grasigem Hopfen, mit Fruchtnoten hält man sich sehr bedeckt. Dafür stellt man florale Noten heraus. Der frisch-herbe Antrunk präsentiert ein hohes Maß an Kohlensäure, wobei davon das süßliche Malz schnell ablenkt. Der Körper ist pilstypisch schlank, feinherb und grasig. Die im Duft erfassten floralen Noten finden sich auch im Trunk wieder, zusammen mit einem Hauch Vanille und Zitrone. Zielgerichtet, aber feinfühlig herb klingt das Pils getreidig aus. Bitterkeit, Süße und Säure erscheinen gut abgestimmt - alles drei ist nennenswert vorhanden, aber keines davon überzeichnet. Der Abgang ist dann auch so schnell weg, wie er gekommen ist.

Bei dieser Harmonie ist es dann auch nicht verwunderlich, dass das schlanke, kompakte Pils süffig die Kehle herunter rinnt.

Fazit:

Geschmacklich fehlen mir hier zwar herausragende Komponenten, aber das Pils liefert eine solide wie auch traditionelle Vorstellung. Das Duell mit einem beliebigen Massen-Pils hat dieses hier schon mal gewonnen. Aber ich sehe nur den zweiten Platz im Vergleich zu einem anderen Craft-Beer. Was natürlich gefällt, ist die leichte, umgängliche Art und die süffig-herb-erfrischende Auslegung. Ein Sommer-Pils!

Bewertet am

62% Ein gutes Pils

Avatar von dreizack

Naturtrüb und trotzdem leuchtend, geht das überhaupt? Es geht, das (Keller?-) Pils der Vier Vogel GbR, die übrigens nur dieses eine Bier im Sortiment haben, strahlt tatsächlich strohgelb und sommerlich frisch im Glas. Obenauf kann eine zunächst üppige und feinporige klassisch weiße Blume den Gesetzen der Natur nur mäßig lange widerstehen. Während die kleinen und kleinsten Schaumporen sich auflösen werden sie immer grobporiger; die Reste haften lange auf der Innenseite des Glases.

Der Geruch ist grasig und dezent floral, hopfenbetont und getreidig. Im Antrunk fällt zunächst die ungewöhnliche Spritzigkeit auf. Die Kohlensäure ist etwas "over the top"; einfach ein Tick zuviel des Guten. Leicht säuerlich, etwas hefig gar. Relativ rasch tritt der Hopfen nach vorne und sortiert die übrigen Aromen mit einigem Abstand hinter sich ein. Der Körper ist schlank; die Bittere ausgewogen. Hier hebt es sich angenehm von den meisten Industrie-Pilsnern ab. Subtil zitrale sowie heuartige Nuancen schimmern hintergründig durch. Nach einigen Schlucken verwässert der Gesamteindruck etwas, während die Kohlensäure die Prickelattacke dauerhaft aufrecht hält. Der Abgang wird dann ordentlich trocken mit weniger fein ausgearbeitetem Aroma, dafür mit einem Plus an Bitterkeit.

Fazit: das Vier Vogel Pils ist besser als die meisten 08/15-Standardbiere aus dem Supermarkt, aber letztlich noch nicht ganz in der ersten Liga angekommen.

Bewertet am

90% Rezension zum Vier Vogel Pils

Avatar von Bier-Klaus

Die Farbe ist sehr hellgelb aber trüb also ein Keller-Pils. Wie beim Weiherer Pils thront eine enorme Sahne-Krone auf dem Bier mit extrem feinporigem Schaum. Der Geruch, der durch den dicken Schaum dringt ist leicht zitronig und sehr blumig. Das Bier ist gleich stark rezent und hat eine enorme Schaumentwicklung im Mund.

Der Antrunk ist sehr weich und mittel vollmundig, der starke Sprudel trübt das Geschmacksempfinden etwas. Aber die Hopfung ist sehr angenehm, rund und blumig. Während manche Biere die Bittere wie mit dem Säbel vorbringen, ist das beim Vier-Vogel-Pils feinste Florett-Kunst. Es schmeckt ausnehmend gut, der schlanke Körper und die dezente Hopfung, die immer am Gaumen präsent bleibt, gefallen mir gut.

Das mögen bestimmt viele Frauen, weil es geschmacklich schon fast in Richtung Pale Ale geht. Aber auch ich finde die feine Geschmackskomposition zum Reinknien. Der einzige Störfaktor bleibt die zu starke Kohlensäure.

Bewertet am