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Beer like star Victory Storm King Imperial Stout

  • Typ Stout
  • Alkohol 9.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 2 Rezensionen

#5457

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
95% Avatar von Kaddy
89% Avatar von Felix
86% Avatar von Florian
83% Avatar von Robert

89% Rezension zum Victory Storm King Imperial Stout

Avatar von Felix

Sobald man die Flasche geöffnet hat entsteigt dieser ein intensiver Duft nach süßer, fruchtiger Saftorange, ganz, ganz weichem Röstmalz, einem Hauch Schokolade und dezentem Lakritz. Alles gut erkennbar und doch fein gearbeitet, sodass sich nichts vom anderen abhebt. Der Duft ist erstaunlich frisch. Farblich ist es natürlich sattschwarz, Imperial-Stout-typisch.
Der Antrunk ist weich und samtig, aber kräftig-voll zugleich. Sofort treten die Orangennoten zurück, die Schokolade steigt auf, zu Anfang als Vollmilch gedeutet entwickelt sie sich in rasantem Tempo zu extremdunkler Bitterschokolade und nimmt im selben Atemzug noch die Lakritznote mit, die sich mit dem heftig herben Röstmalz vermischt. Schon im Mund wird das Bier immer bitterer und es ist faszinierend mitzuerleben wie sich die süße Schokolade so zielstrebig verwandelt, das Imperial Stout mutiert praktisch im Mund, und da die Aromen immer dunkler werden, könnte man von einer "Dämonenbeschwörung auf der Zunge" sprechen. Nun, nach wenigen Minuten im Glas, verliert das Bier immer mehr Frucht und gewinnt in atemberaubendem Tempo an Herbe und Röstigkeit, wobei die weiche Schokoladensahne immer bleibt. Der Alkohol kommt nicht hervor. Nur sehr hintergründig stützt er den Bierkörper.
Dieser ist extrem voll und sowohl weich wie auch kantig. Das Storm King bringt einiges an Volumen mit, sodass der Körper schwergewichtig bleibt.
Der Nachtrunk ist interessant. Hier kulminiert das Stout in seiner angestrebten Röstmalzapotheose. Lakritz kommt erneut auf, nun hat sich auch diese in Salmiak verwandelt, dunkle, pfeffrige Gewürze kommen hinzu und alles wird von der weichen Schokolade im Röstmantel eingehüllt. Die Bitterkeit flutet den gesamten Gaumen. Zum Ende hin wird das Storm King deutlich kräftiger und aggressiver, war es doch am Anfang noch so verhalten und schüchtern. Nur eine Kleinigkeit erinnert noch an das Aussehen des Bieres zu Beginn bei der Geruchsprobe, eine zurückhaltende Blutorangennote bleibt am Gaumen zurück, sie scheint das Produkt von Saftorange und Röstmalz zu sein. Eine Reminiszenz an den Anfang.
Ich kann abschließend zusammenfassen und urteilen: Das Vicktory Storm King Imperial Stout ist ein geniales Bier! Es überzeugt durch absolute Harmonie und Geradlinigkeit. Dabei ist es aber nicht einseitig sondern entwickelt sich mit unheimlicher Geschwindigkeit und Intensität, es ist schwer dieser Verwandlung zu folgen. Im Geruch wirkt es noch frisch und leicht, im Antrunk macht sich erst eine unheimliche Süße breit, die dann zum Nachtrunk hin eine tänzerische Röstmalzmetamorphose durchmacht, bei der alle zuvor als süß und weich gedeuteten Noten plötzlich aufmachen und sich aufbäumen und zu brüllen beginnen. Dieses Bier ist eine flüssige Verwandlung, absolut harmonisch, nicht überladen und dennoch kräftig und fett. Große Braukunst, bei deren Genuss sich mir Bilder vor dem inneren Auge erheben; zuerst ein heller, warmer Schein, fruchtig, orange, ein Nebel, wie eine Gardine, dann eine sich zerdrehende Spirale, die hell beginnt und immer dunkler wird, von Süße zu Herbe. Dieses Bier ist ein "Sich-Aufbäumen", ein "Sich-Erheben", ein Aufschrei, eine Revolution, und dennoch wahrt es seine weiche, harmonische Ästhetik.

Bewertet am

95% Rezension zum Victory Storm King Imperial Stout

Avatar von Kaddy

Ein richtig toller Geruch nach Traube Nuss Schokolade. Geschmacklich tief röstig, herb und im Abgang salzig. Insgesamt nicht zu überladen und schwer, was ich an einem Stout sehr schätze. Die 9,1 % vol. sind dem Geschmack durch die dominante Bitterkeit nicht zu entnehmen.

Bewertet am