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Beer like star Velkopopovický Kozel Černý (Dark)

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 3.8% vol.
  • Stammwürze 9.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 16 Bewertungen und 11 Rezensionen

Das Bier Velkopopovický Kozel Černý (Dark) wird hier als Produktbild gezeigt.

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • Karamell
  • Malzkaffee
  • Zuckerwatte
    #233

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 16 Bewertungen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    88% Avatar von ren1529
    86% Avatar von Florian
    74% Avatar von Bastus
    74% Avatar von Tarfeqz
    74% Avatar von Bayern
    72% Avatar von Dirk
    70% Avatar von Christoph Weber
    70% Avatar von goldblumpen
    70% Avatar von deadparrot
    70% Avatar von MichaelF
    68% Avatar von Schluckspecht
    64% Avatar von Massingasetta
    63% Avatar von pit3108
    53% Avatar von Bier-Klaus
    47% Avatar von Schwarzer Kater
    45% Avatar von Robert

    68% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Ein hierzulande (leider) nur eingeschränkt erhältliches Schwarzbier ist das „Kozel Černý“ aus dem mittelböhmischen Bergland. Mit nur 3,8 Prozent ist das rotbraun gefärbte „Kozel“ zudem recht leicht, aber dennoch geschmacklich sehr interessant.

    Hat man sich an dem zungenbrecherischen Namen vorbei und ans Glas gearbeitet, versprechen cremig-sanfte Malznoten von Karamell, Zuckerwatte und frisch geläutertem Treber ein aufregendes Biererlebnis.

    Dies kann das dunkle „Kozel“ zumindest teilweise einhalten, wenngleich im Geschmack erdige Noten von Malzkaffee die auch hier zu findende Süße überdecken. Leider schlägt sich der geringe Alkoholgehalt in einem für so vielfältige Aromen zu leichten Körper wieder, auch abgewertet durch die prickelnde Kohlensäure, die sich nicht so recht einfügen will.
    Der Abgang schmeckt wiederum süßlich nach Karamellbonbons.

    Freunde von Schwarzbier sollten sich dieses Bier nicht entgehen lassen, so sich die Möglichkeit bietet. Wer darüber hinwegsehen kann, dass das dunkle „Kozel“ für deutsche Schwarzbierverhältnisse ziemlich leicht ist, den erwartet ein lohnendes Geschmackserlebnis.

    Bewertet am

    70% Rezension zum Velkopopovický Kozel Černý (Dark)

    Avatar von deadparrot

    Auch im Gegenlicht noch sehr dunkel steht das Kozel im Glas; es bildet sehr wenig Schaum, der auch recht bald zusammenfällt. Aber schon beim Öffnen der Flasche offenbart es einen wunderbar satten, malzigen Geruch; der Vergleich mit Malzkaffee trifft meines Erachtens voll ins Schwarze.

    Im Antrunk überrascht mich das Bier, das ich angesichts von nur 3,8% ABV für sehr leicht gehalten hatte, mit einer ganz dicht gewebten Aromenpalette aus Röstmalz, Roggenbrot und schwarzem Kaffee. Am Gaumen merkt man dem Kozel dann doch seinen geringen Alkoholgehalt an, hier geht es deutlich seichter - ich möchte wirklich nicht sagen wässriger - zu als bei so manchem bayerischen Dunklen. Die satte Malzigkeit der präsentierten Aromen schreit aber in der Tat geradezu nach einem vollmundigeren, reicheren Körper. Der hohe Gehalt an Kohlensäure steht der Süffigkeit dann doch entgegen, er widerspricht auch meinen Erwartungen an diesen Braustil. Abgang und Nachgeschmack halten einen wunderbaren Röstgeschmack, der Noten von Milchschokolade mit sich führt, parat. Von Bitterkeit oder von Säure kann bei diesem Bier nicht die Rede sein.

    Ich tue mich schwer, mich von meiner Erwartungshaltung zu befreien, dass ein Bier, das mit solch dunklen Aromen aufwartet, erstens einfach etwas mehr Alkohols bedarf, um diese zu transportieren, und zweitens deutlich weniger spritzig auftreten sollte. Irgendwie lässt das Kozel in dieser Hinsicht einfach zu wünschen übrig. Sähe ich von diesen beiden Punkten ab, würde ich dieses Bier angesichts seiner überzeugenden, kernigen Aromen deutlich besser bewerten.

    Bewertet am

    68% Das etwas andere Schwarzbier

    Avatar von Schluckspecht

    Der Bock als Wappensymbol prägt jedes Bier der Brauerei Kozel, die selbst für tschechische Verhältnisse sehr mildes Bier braut. Man darf sich also nicht in die Irre leiten lassen und von einem herrlichen Bockbier ausgehen.

    Klar filtriert, aber erwartungsgemäß dunkel steht das „Černý“ (=dunkel) im Glas. Im Gegenlicht sind feine Bläschen zu sehen, aber viel wichtiger ist die leuchtende, kräftige rote Farbe. Die karamellfarben angebräunte Schaumkrone steht gut im Glas und ist einigermaßen stabil. Ein ordentlicher Schaumfilm hält sich wacker.

    Es riecht sehr malzig in der Nase, nach frischem Weißbrot, nach Karamell, nach Gewürzen und Kräutern, aber auch ein wenig käsig. Der sehr leichte Antrunk steigt mit viel Kohlensäure und nur verhalten malzig ein. Es entwickelt sich eine ausgeprägte Süße, die mit einer beerigen Fruchtigkeit einhergeht. Geschmacklich erinnert der Körper problemlos an Rote Grütze, der Alkohol spielt erwartungsgemäß nur leise Töne. Der Abgang gewinnt durch eine seichte Würzigkeit leicht an Fahrt, die beerige Fruchtigkeit liegt jedoch immer noch vor. Der Hopfen ist gut abgestimmt. Im Nachgeschmack hängen sich getreidige, malzige Aromen fest, etwas Frucht rettet sich noch, während sich die Süße bereits verflogen ist. Am anderen Ende der Zunge verhält sich der Bitterhopfen angenehm subtil.

    Das Dunkle von Kozel ist durch viel Kohlensäure geprägt. An das hohe Maß an Süße muss man sich gewöhnen, aber eine hohe Süffigkeit kann man nicht abstreiten. Das mit Zucker gesüßte Bier trinkt sich von vorn bis hinten sehr flüssig und harmonisch.

    Fazit:

    Geruch und Geschmack sind gewöhnungsbedürftig, aber ist schon beeindruckend, wieviel das Dunkle von Velkopopovický Kozel aus nur 3,8 % Alkoholgehalt herausholt. Die beerige Fruchtigkeit, allen voran eingelegte Erdbeeren und Himbeeren, gefällt und lassen einen leicht muffigen Geruch schnell vergessen machen. Der Zuckerzusatz ist an dieser Stelle passend. Ein Böhmisches Schwarzbier mit dem süß-fruchtigen Akzent – das dunkle Kozel ist schon etwas Besonderes, aber sicherlich nicht Jedermann's Geschmack.

    Bewertet am

    47% Enttäuschend!

    Avatar von Schwarzer Kater

    Habe mich sehr gefreut dieses Bier zu finden und probieren zu dürfen. Schon die Etikett hat leider mit dem Inhalt nicht viel gemein. Vergleichen mit einem Bock, kann dieses Bier in keiner Weise standhalten. Den üppigen Schaum konnte es auch nicht entwickeln. Biere brauchen keinen starken Alkohol um Aromen zu transportieren, aber hier fehlt tatsächlich die Kraft. Die Süße überwiegt, allerdings nicht so überlagernd wie bei manchem Porter dem Zucker hinzugefügt wurde. Da würde dann wenigstens ein volles Mundgefühl beeindrucken, aber das Kozel empfinde ich als zu dünn.
    Eine weitere Chance würde ich diesem Bier bei Gelegenheit dennoch einräumen.

    Bewertet am

    64% Das leichte Schwarze

    Avatar von Massingasetta

    Kozel steht für Gemütlichkeit und runde sanfte Biere. So ist es auch bei dem Kozel Cerny (Dark). Die Farbe, Optik und Geruch sind stimmig und angenehm. Leicht Röstgerüche sind zu riechen. Der Einstieg ist so sanft man merkt kaum es handele sich hier um ein Bier. Der Körper ist schon ein wenig dominanter, es könnte sich hierbei aber auch um ein Malzbierhandeln. Insgesamt ein sehr leichtes Schwarzbier, was nur etwas überzeugt aber sicherlich in der richtigen Ambiente munden könnte.

    Bewertet am

    74% Dat schmeckt !

    Avatar von Bastus

    Ein leichtes Schwarzbier das ein unkomplieziertes Trinkvergnügen bereitet.Quasi Malzbier für erwachsene.
    Ruhig mal probieren. Mich hat es positiv überrascht.

    Bewertet am

    70% Gutes, süffiges Dunkles, ein wenig zu süsslich

    Avatar von Christoph Weber

    Mit dem hervorragend-süffigen Hellen ist das Dunkle aus Velke Popovice nicht ganz mithalten. Es ist durchaus ähnlich, also sehr gefällig, nicht zu sprudelig, aber doch ein wenig zu süss auf Dauer.

    Bewertet am

    53% Rezension zum Velkopopovický Kozel Černý (Dark)

    Avatar von Bier-Klaus

    Ein rötliches Schwarz glänzt im Glas. Das Bier hat eine weisse, mittel haltbare und gemischtporige Schaumkrone. Der Geruch ist dezent röstig und rauchig. Im Antrunk ist das Bier wässrig, wobei der dünne Körper durch die schöne Malzsüße gut aufgefangen wird. Das ist ganz gut gelungen aber es ist halt ein Dünnbier. Der Bock auf dem Etikett ließ mich auf etwas Stärkeres hoffen. Die Rezenz ist gering, der Geschmack ist dezent röstig und dezent süßlich, er geht in Richtung mit Wasser verdünntes Karamalz. Schwer zu bewerten aber für ein leichtes Bier ganz ordentlich.

    Bewertet am

    88% Rezension zum Velkopopovický Kozel Černý (Dark)

    Avatar von ren1529

    Dieses Bier hat einen prägnanten Charakter und hebt sich von anderen böhmischen Schwarzbieren ab. Der Geruch ist recht ausgeprägt. Alles in allem wirkt es recht ursprünglich, nicht für den Massengeschmack rundgeschliffen.

    Bewertet am

    74% Rezension zum Velkopopovický Kozel Černý (Dark)

    Avatar von Tarfeqz

    Es hat einen schönen, milden Geruch nach Malz und ein wenig Kaffee. Macht auch den Anschein als wäre es ein Bier mit rauchigem und rustikalen Charakter. Der Einstieg ist wunderschön mild. Die Süße vom Malz ist sehr harmonisch und nicht zu dominant so das auch eine leichte Bitterkeit im Hintergrund bleibt. Der Abgang ist ähnlich mit nur kleinen Unterschieden. Die Süße weicht ein wenig der Bitterkeit und die Kaffeenote kommt ein Müh mehr hervor. Das rauchige hat im Geruch nur getäuscht aber es bleibt ein milder, leicht rustikaler, samtiger und bodenständiger Körper. Schade nur das es im Nachgeschmack leicht zu trocken wird. Aber es ist trotzdem ein wirklich leckeres Bier. Prost.

    Bewertet am

    45% Rezension zum Velkopopovický Kozel Černý (Dark)

    Avatar von Robert

    Wieder einmal ein Bier, das zumindest in der Redaktion polarisierte. Von meinen Bewertungskollegen durchaus als angenehm empfunden schmeckte dieses Bier für mich zu sehr nach einer einstmals selbst produzierten unvergorenen Bierwuerze.
    Der Geschmack ist an sich natuerlich nicht unbedingt schlecht, mir persoenlich aber fuer ein fertiges Bier etwas zu unstimmig.

    Bewertet am