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Beer like star Veldensteiner Saphir Bock

  • Typ Obergärig, Doppelbock
  • Alkohol 7.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#27227

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
80% Avatar von CaptainFriendly
74% Avatar von Daniel McSherman
72% Avatar von deadparrot
65% Avatar von Schmallo

65% Rezension zum Veldensteiner Saphir Bock

Avatar von Schmallo

Ein dunkler und wuchtiger Doppelbock mit einem kräftigen Körper, der vor allem zur kälteren Jahreszeit passt. Vollmundig und samtig-weich im Geschmack. Die dezent wahrnehmbaren, blumig-fruchtigen Aromen des Saphir-Hopfens ergänzen sich harmonisch mit den an Karamell, Vanille und Honig erinnernden Noten der verwendeten Spezialmalze. So wirbt die Brauerei ihren Doppelbock und es trifft auch fast genauso zu. Typisch für Bock das rauchig röstige Aroma in Verbindung mit der rubinroten Farbe und eine doch stabilen Blume. Ebenso beim Antrunk, malzig,rauchig leichte Vanille und Karamellnote, zum ende auch ein wenig süffig das ganze. Ein idealer Bock für die kalte Jahreszeit

Bewertet am

80% Erstaunlich gut

Avatar von CaptainFriendly

Nachdem die Kaiser-Bräu aus Neuhaus a.d. Pegnitz im Süden des Landkreises Bayreuth und im nördlichen Teil des Landkreises Nürnberger Land die Brauereilandschaft krakengleich im Griff hat (man stellt halt auch Biergarnituren und Schankwägen für die Kirchweihen zur Verfügung, die mich daher nie sehen...) und ich sie mit ihren Standardsorten, einem schnell schal werdenden Dunklen, einem eher unterklassigen Pils und einem austauschbaren Weizen, assoziiere, ließ ich mich im Getränkemarkt Steger in Ottenberg (Gemeinde Betzenstein) von der sehr engagierten Chefin davon überzeugen, in einem Sechser-Tragerl zum Probieren der Herbst- und Winterkollektion auch eine Flasche des Verschiedentlich hoch gelobten Saphir-Bocks mitzunehmen, da die Veldensteiner Brauerei im Ruf steht, in der Kür eine bessere Vorstellung abzuliefern als in der Pflicht (worin ich mich nach Verkostung des "California Common" - Besprechung an anderer Stelle - bestärkt sehe).
Farblich mit einem eher schmutzig aussehenden Schaum auf dem dunkelbraunen Bier eher weniger vertrauenerweckend erscheinend, konnte ich bereits beim Einstieg die typische Malzsüße schmecken, die den auch für einen Bock nicht gerade niedrigen Alkoholgehalt erfolgreich kaschierte. Das Malz setzt sich sofort am Gaumen fest. Der Bock schmeckt von Schluck zu Schluck besser, zum Glück hatte ich wirklich nur eine Flasche mitgenommen, was mich daran hinderte, mir an Ort und Stelle die Lichter auszuschießen.
Allein, die Suche nach dem Saphirhopfen verlief erfolglos, wahrscheinlich hat ihn bereits der schwere Malzkörper verschnabuliert.

Bewertet am

74% Rezension zum Veldensteiner Saphir Bock

Avatar von Daniel McSherman

Dunkelbraun, rötlich schimmernd mit weißem Schaum. Der Bock ist erwartungsgemäß malzig süß. Die dominierenden Aromen: Brot, getrocknete rote Früchte, Karamell und Holz. Der Saphir Hopfen ist kaum präsent.
Ordentliches Bock.

Bewertet am

72% Rezension zum Veldensteiner Saphir Bock

Avatar von deadparrot

Die Kombination von Saphir-Aromahopfen und dem Thema dunkler Doppelbock wirkt ja auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig. Das Bavarian Amber Ale aus Veldenstein war ein Musterbeispiel für ein Bier, das auf Aromahopfen setzt, aber im Resultat trotzdem nicht überzeugen kann.

Der kirschrot glänzende Saphir-Bock riecht, wie nicht anders zu erwarten, malzig, auch nach Weingummi und dabei sehr sanft. Es liegt auch ein Hauch von Vanille im Aroma. Im Antrunk intensiviert sich das Malzaroma deutlich und gewinnt an Tiefe, wenn auch nicht an Facettenreichtum. Das transportierte Aroma erinnert wirklich an ein altes Eichenfass. Das Bier wirkt ölig, schwer, aber auf angenehme Weise ruhig - es macht keine großen Veränderungen durch, sondern zeichnet ein durchgängig statisches, aber sehr überzeugendes Bild. Etwas Bitterkeit geht mit kräftigem Malz einher. Das versprochene Hopfenaroma geht, wie ich befürchtet hatte, zwar völlig unter, aber das ist angesichts des überzeugenden Gesamteindrucks auch gar nicht weiter schlimm. Es gibt angenehm wenig Kohlensäure. 7,8% Alkohol sind perfekt verpackt. Nach einer Weile stellt sich ein subtil röstiger Nachgeschmack ein.

Dieser Bock ist nicht der aromatisch komplexeste, aber das will er wohl auch gar nicht sein. Sein unprätentiöser, aber sicherer Auftritt lässt nichts zu wünschen übrig. Vollmundig, rund, sanft, und eine friedliche Ruhe ausstrahlend, ist das hier ein sehr leckerer dunkler Doppelbock, den ich gerne weiterempfehle.

Bewertet am