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Beer like star Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 11.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 24 Bewertungen und 13 Rezensionen

Das Bier Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner wird hier als Produktbild gezeigt.
  • Bier des Monats 05/2011
    #57

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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 24 Bewertungen
    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
    94% Avatar von Echterbierkenner
    89% Avatar von BierGourmet
    84% Avatar von Freiberger
    74% Avatar von fraba
    74% Avatar von Jeuni
    74% Avatar von madscientist79
    73% Avatar von Robert
    71% Avatar von TheIgel69
    70% Avatar von Hendrik
    70% Avatar von Dirk
    68% Avatar von Tarfeqz
    68% Avatar von tonne
    68% Avatar von bleppo
    68% Avatar von Florian
    67% Avatar von Dusty
    64% Avatar von MichaelF
    64% Avatar von pit3108
    62% Avatar von Schluckspecht
    60% Avatar von Felix
    59% Avatar von mysland
    56% Avatar von deadparrot
    54% Avatar von Dunkel-Fhyrst
    40% Avatar von Bert
    39% Avatar von beerfriend

    70% Redaktionsbewertung

    Avatar von der Redaktion

    Das Ur-Krostitzer aus Sachsen besticht zunächst durch seine sehr klare, goldige Farbe.

    Im Geruch bietet es süßliche Noten mit einem metallischen Einschlag, würzig-heuartige Hopfenaromen und eine trockene Brotigkeit.

    Die Süße tritt im Einstieg deutlich hervor, tendiert dabei in Richtung reifer Apfel, im Abgang ist sie eher blumig. Insgesamt hält sich durchweg ein starkes Aroma von Heu und Stroh. Der Körper ist frisch, saftig und hat eine weiche, seidige Textur. Insgesamt fällt er aber etwas zu zart aus, um alle Noten ohne Verluste zu tragen. Zum Ende hin wird das Ur-Krostitzer holzig-trocken, wiederum deutlich unterlegt durch die heuartige Würze des Hopfens am Gaumen. Später im Abgang tritt dann die Süße hervor, zusammen mit brotigen Malznoten und den nicht immer angenehmen Metallnoten.

    Spannend ist am Ur-Krostitzer, dass es eine an sich geradlinige Zusammenstellung von typischen Pilsaromen aufweist: Heu/Stroh, fruchtig-blumige Süße, trockene Holzigkeit. Diese wechseln sich aber im Geschmacksverlauf mehrmals ab und bieten so ein variables Trinkerlebnis. Der etwas zu schwache Körper und die nicht immer angenehmen Metallnoten trüben das Vergnügen jedoch etwas.

    Bewertet am

    56% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von deadparrot

    Das Ur-Krostitzer (warum eigentlich "ur"?) liegt ansehnlich goldgelb im Glas; sein Geruch ist sanft, aber fruchtig mit Noten von grünem Apfel und sogar - untypisch für ein Pils - von Vanille. Darunter liegt ein getreidiges Aroma, das sich im Laufe des Körpers zunehmend Präsenz verschafft. Insgesamt jedoch ist das Bier äußerst schlank und leicht. Die Kohlensäure ist perfekt dosiert und drängt sich nicht allzusehr in den Vordergrund. Eine trockene Bitterkeit verbleibt im Nachklang. Diese würde ich nicht unbedingt als "feinherb" bezeichnen - wirklich authentisch pflanzlich schmeckt das, was hier aus dem Hopfenextrakt herausgeholt wurde, nicht.

    Das Bier dürfte nach meinem Dafürhalten ruhig etwas mehr Gesicht zeigen - sei es durch volleres Malz, sei es durch authentischere Hopfenbitterkeit. Doch schlecht ist das, was das Krostitzer präsentiert, keineswegs: Ich kann mich mit diesem geradlinigen, unkomplizierten und süffigen Pils, das sich nicht vornimmt, das Rad neu zu erfinden, durchaus anfreunden, wenngleich es nicht zu den charakterstärksten Vertretern seines Braustils gehört.

    Bewertet am

    64% Nomen est omen

    Avatar von MichaelF

    Mit dem Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner steht ein weiteres Bier aus Sachsen vor mir. Alle Leute aus meiner Gruppe hatten noch nie von dieser Brauerei gehört und oblagen bei der Aussprache des Öfteren einer Verwechslung mit der Köstritzer Brauerei. Dieses Pils präsentiert sich in einer klaren, goldenen Farbe mit passender, wenn auch nicht lang verweilender Schaumkrone. Der Geruch bietet einen mäßig malzigen Eindruck nebst grasigem Hopfen, wobei sich das Pils auf die weniger geruchsintensive Seite schlägt und erstmal verhalten startet. Geschmacklich orientiert es sich an einer Mischung aus süßen, heuigen, grasigen Aromen mit einem leicht metallischen Einschlag und einer erkennbaren trockenen Note. Um noch eine Ebene tiefer zu gehen, würde ich sagen, getreidige, süße Noten bilden wie im Geruch das Grundgerüst und werden von grasigen, hopfigen, mir nicht immer gänzlich passend erscheinenden Aromen begleitet. Auch dem Abgang gelingt es nicht, schlüssig auf mich zu wirken, da die vorhanden süßen, leicht an Äpfel erinnernden Aromen nur ein kurzes Feuerwerk setzen und ich mir eine stimmigere Bitterkeit wünschen würde.

    Prinzipiell wird das Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner seinem Namen gerecht und ist ein süffiges, einfach zu trinkendes Bier, bei dem es durchaus einiges zu entdecken gibt. Restlos überzeugt hat es mich jedoch nicht.

    Bewertet am

    84% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Freiberger

    Da ist mir doch neulich der "Schwedenquell" dieser Brauerei untergekommen, den ich nicht so prickelnd fand (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Spontan entscheid ich, mal wieder das Stammgebräu zu versuchen, und siehe, es war gut!
    Es besticht schon zu Anfang durch eine absolut brillante und glasklare Optik mit einer sehr ansehnlichen Schaumkrone, auch wenn diese nicht all zu lange vorhält.
    Der Geruch erschließt sich nicht auf Anhieb, entpuppt sich aber dann als sehr reichhaltig und aromatisch.
    Entscheidend ist allemal der Geschmack, hier kann der Ringbesitzer ;-) mit einem sehr ausgewogenen Körper und einer deutlichen feinherben Hofenbitterkeit aufwarten, die aber keinesfalls aufdringlich wirkt und im Abgang lange präsent bleibt.
    Lobenswert auch, dass es sehr frisch und angenehm würzig, aber keinesfalls vordergründig malzig oder süßlich daher kommt.
    Ein rundum gelungenes Gebräu, welches keine Schwächen aufweist.
    Man würde ihm noch eine pointierte Spur mehr an Aromahopfen wünschen, die ihm vielleicht die eine oder andere Fruchtigkeit verleihen würde.
    Aber das wäre dann des Guten wohl doch zu viel in Richtung Perfektion...

    Bewertet am

    62% Feinherb? Jawohl!

    Avatar von Schluckspecht

    Ein glanzfeines, feinperlig sprudelndes Pils in recht intensiver, gelbgoldener Farbe baut sich hier auf. Die kompakte, gemischtporige Schaumkrone dazu sieht gut aus und hält sich einigermaßen wacker. Optisch ähnelt es stark einem Hellen.

    Und auch beim Geruch vermag die Pilsnote noch nicht in Erscheinung zu treten. Es riecht verhalten malzig und nach Karamell - und auch etwas nach Metall. Süffig und süß steigt das Pilsener ein mit dezenten Fruchtnoten von Zitronen, die den Zenit wohl schon überschritten haben. Und das soll also wirklich ein Pils sein? Im gar nicht mal so schlanken Körper indes mogelt sich eine pilsgerechte, trockene Note hinein, es schmeckt aber auch leicht rostig. Das süße, heuige Aroma prägt den Geschmack weiterhin. Mit harmonischen Fruchtnoten nach reifem Apfel und einer wirklich feinherben Note - von Bitterkeit kann kaum die Rede sein - klingt das Ur-Krostitzer getreidig und hopfengrasig aus. Im Abgang entwickelt sich leider eine leichte Disharmonie - was unter anderem wahrscheinlich am (alleinig verwendeten) Hopfenextrakt liegt.

    Die hohe Süße macht dieses milde Pilschen recht süffig, wobei mir ein paar packende, leckere Aromen fehlen. Die sich im Abgang entwickelnde Würzigkeit entschädigt dafür. Das Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner ist kein Bier, das in mir Glücksgefühle auslöst. Es ist bei vergleichsweise kräftigem Geschmack ziemlich mild, süffig und sicherlich ein guter Begleiter beim Grillen. Für Soloauftritte bevorzuge ich jedoch andere Pilse...

    Zusammenfassend könnte ich schreiben: Es ist ein Pils, das ein Helles sein will. Oder ein Helles, das ein Pils sein will?
    Für ein Helles gefällt mir der Geschmack sehr gut, ein Pils darf allerdings gern herber und weniger süß auftreten. Es gibt genug schlechtere Biere, von daher...

    Bewertet am

    67% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Dusty

    ich spar mir diese blöden Beschreibungen von blumig bis brotigen Malz. Einen Abgang hab ich dabei zwar nicht bemerkt, aber es schmeckt mir, weil es etwas würzig und nicht zu lasch schmeckt. Prost. Empfehlenswert !

    Bewertet am

    74% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Jeuni

    Ich kann mich nur anschließen, gutes Bier.

    Bewertet am

    60% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Felix

    Pilsenertypische Optik, glasklar und gelblich, scheint mir noch einen Tick heller als viele seiner Stilkumpanen. Die Schaumkrone ist nicht ganz so bombastisch wie bei anderen aber ausgeprägt.
    Im Geruch zeigen sich sofort die typischen Apfel,- Zitrus- und Hopfennoten. Ein sehr angenehmer Geruch mit noch einem kräftigen Schuss Malz drin, unter der pflanzlich-herben Frische liegt noch das dicke Getreide. Sehr ausgewogen wirkt es schon einmal.
    Im Mund kribbelt es sofort an der Zunge, das Bier hat frische Kohlensäure und direkt dahinter liegt eine schon fruchtig-saure Zitrone. Selten habe ich bei einem Pils so eine präsente Fruchtigkeit gespürt. In die Zitrone mischt sich sofort der grüne, saure Apfel, im ersten Augenblick übertrumpfen diese Noten sogar den bitteren Hopfen, sie liegen auch fortan immerwährend unter dem Aromageflecht. Im Mund entfalten sich während des Antrunks nach und nach die Bieraromen, wobei meinem Empfinden nach das getreidige Malz dominanter wird als der pflanzliche Hopfen. Umgekehrt hätte es mir besser gefallen.
    Der Körper des Ur-Krostritzer ist leicht, ein wirklich angenehm zu trinkendes Bier, das niemandem vom Gewicht her Probleme bereiten sollte.
    Im Nachtrunk kommt eine für mein Empfinden nicht ganz stimmige Bitterkeit hervor. Mir ist das noch zu viel Malz, zu kräftig-würziges Getreide, die typischen Noten von Heu/Stroh, wie sie auch die Redaktion beschreibt sind mir hier eindeutig zu kräftig, der Hopfen wird verdrängt, er zeigt sich auch nicht ganz trocken, wie ich es lieber hab. Die Zitrusnote macht zwar schon ordentlich was wett, mir wird es aber auch hier etwas zu sauer.
    Vielleicht bin ich einfach nur sehr pingelig, aber meinem Geschmack nach ist das Ur-Krostritzer nicht ganz abgestimmt. WIrklich toll ist die kräftige frische Frucht, grüner Apfel und Zitrone (hier keine Schale, sondern wirklich Fruchtfleisch) sind sehr dominant und stehen beim Antrunk im Vordergrund, immer mehr nach hinten hin gewinnt jedoch das Getreide überhand. Das Bier wird zunehmend bitter, leider nicht ganz fein-herb, so wie es eigentlich auf der Flasche steht. Mehr Pflanzlichkeit, etwas weniger Malz und eine etwas trockenere Hopfung hätten dem Pilsener sehr gut getan. Interessanterweise empfinde ich auch die tolle Frucht nach einiger Zeit als zu stark, weil sie wirklich die ganze Zeit über im Hintergrund verbleibt und einem das Gefühl gibt, irgendein Schelm hätte einem ein paar Tropfen Zitrussäure ins Bier gemacht. Ein merkwürdiges Pils, das noch ein wenig Schliff benötigt, aber grundsächlich nicht zu den Schlechten gehört.

    Bewertet am

    70% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Hendrik

    Ein frisches und leckeres Bier mit einer leichten Süße. Im Einstieg frisch und der Rest feinwürzig. Alles in Allem ein Bier für jeden Tag.

    Bewertet am

    94% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Echterbierkenner

    "[...trockene Brotigkeit ...holzig-trocken...trockene Holzigkeit ...Metallnoten]"???

    Hier ist bereits alles gesagt. Ich schliesse mich den qualifizierten Kommentaren meiner Vorredner an.

    Bewertet am

    73% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Robert

    Das klare Bernsteingelb des Ur-Krostizer Pilseners wirkt bereits beim Eingießen appetitanregend.

    Die leicht grasigen, süßlich metallischen Geruchsnuancen versprechen ein frisches Trinkerlebnis, das im sehr aromatischen Einstieg mit einer erstaunlichen Tiefe erfüllt wird.
    Die feine Bitterkeit wird von ausgewogenen Geschmacksnoten unterstützt, die an den Geruch von Heu oder heißem Holz in der Sauna erinnern.
    Leider verfliegen die Aromen im Abgang etwas zu schnell und machen einer leichten Süße Platz. Diese erinnert ein wenig an Rosen, schwebt aber etwas verloren im Mund.
    Zum Schluss kommen dann noch etwas stärkere Bitternoten hervor, die zusammen mit der nun fester wirkenden Malzsüße einen sehr ordentlichen Nachgeschmack hinterlassen.

    Wäre der Körper trotz seiner angenehm seidigen Textur nicht etwas zu zart geraten, würde er die herrlichen Noten aus dem Einstieg wohl besser in den Abgang transportieren und das gesamten Bier etwas mehr ausdefinieren.

    Insgesamt präsentiert sich das feinherbe Pilsner von Ur-Krostizer als sehr interessantes aber leichtes und unkompliziertes Bier. Man kann es durchaus auch trinken ohne sich allzu sehr darauf zu konzentrieren, investiert man allerdings ein wenig Zeit wird man mit einem spannenden Biererlebnis belohnt.

    Bewertet am

    89% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von BierGourmet

    Wow. Also dieser Gerstensaft hat mich überzeugt!
    Schon nach dem erotischen Ploppen des Kronkorkens weht einem eine süßliche Note umgeben von Hopfenaroma entgegen. Bei 7° grad gekühlt rollt ein nicht überraschend weicher Geschmack über den Gaumen bis hinter in die Kehle, wo das Bier dann seinen Charakter zeigt: sehr charismatischen Abgang - Ausgezeichnet und eindeutig nicht zu bitter!!!
    Der Geschmack ist durch die Balance des Kohlensäureanteils abgerundet. Es ist damit eines meiner Lieblingsbiere und ich bin froh zu sagen zu können, dass es aus Deutschland kommt. Für einen besonderen Abend kann ich Gustav II. Adolf von Schwedens Traditionsgebräu (seit 1534) nur empfehlen.

    PS: Der König gab als Zeichen seiner Anerkennung seinen Ring für eine Kanne Ur-Krostitzer ;)

    Bewertet am

    68% Rezension zum Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner

    Avatar von Tarfeqz

    Der Geruch ist wunderbar frisch-hopfig mit einer leichten Süße versehen. Malz hingegen ist da kaum zu reichen. Aber das ist nicht schlimm. Der Einstieg ist samtig frisch, und leicht. Im Abgang hingegen kommt der herbe Charme durch. Es wird bitterer und etwas trockener. Aber auch schön feinwürzig. Die Süße ist nur am Anfang zuerkennen. Also es ist für jeden was dabei. Ein leckeres Pils.

    Bewertet am