Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner
Krostitzer Brauerei, Krostitz, Sachsen
- Typ Untergärig, Pils
- Alkohol 5% vol.
- Stammwürze 11.7%
- Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Lieblingsbier 4 Stimmen
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Redaktionsbewertungen für das Bier Ur-Krostitzer Feinherbes Pilsner
Das Ur-Krostitzer aus Sachsen besticht zunächst durch seine sehr klare, goldige Farbe.
Im Geruch bietet es süßliche Noten mit einem metallischen Einschlag, würzig-heuartige Hopfenaromen und eine trockene Brotigkeit.
Die Süße tritt im Einstieg deutlich hervor, tendiert dabei in Richtung reifer Apfel, im Abgang ist sie eher blumig. Insgesamt hält sich durchweg ein starkes Aroma von Heu und Stroh. Der Körper ist frisch, saftig und hat eine weiche, seidige Textur. Insgesamt fällt er aber etwas zu zart aus, um alle Noten ohne Verluste zu tragen. Zum Ende hin wird das Ur-Krostitzer holzig-trocken, wiederum deutlich unterlegt durch die heuartige Würze des Hopfens am Gaumen. Später im Abgang tritt dann die Süße hervor, zusammen mit brotigen Malznoten und den nicht immer angenehmen Metallnoten.
Spannend ist am Ur-Krostitzer, dass es eine an sich geradlinige Zusammenstellung von typischen Pilsaromen aufweist: Heu/Stroh, fruchtig-blumige Süße, trockene Holzigkeit. Diese wechseln sich aber im Geschmacksverlauf mehrmals ab und bieten so ein variables Trinkerlebnis. Der etwas zu schwache Körper und die nicht immer angenehmen Metallnoten trüben das Vergnügen jedoch etwas.Verfasst von der Redaktion
Im Geruch bietet es süßliche Noten mit einem metallischen Einschlag, würzig-heuartige Hopfenaromen und eine trockene Brotigkeit.
Die Süße tritt im Einstieg deutlich hervor, tendiert dabei in Richtung reifer Apfel, im Abgang ist sie eher blumig. Insgesamt hält sich durchweg ein starkes Aroma von Heu und Stroh. Der Körper ist frisch, saftig und hat eine weiche, seidige Textur. Insgesamt fällt er aber etwas zu zart aus, um alle Noten ohne Verluste zu tragen. Zum Ende hin wird das Ur-Krostitzer holzig-trocken, wiederum deutlich unterlegt durch die heuartige Würze des Hopfens am Gaumen. Später im Abgang tritt dann die Süße hervor, zusammen mit brotigen Malznoten und den nicht immer angenehmen Metallnoten.
Spannend ist am Ur-Krostitzer, dass es eine an sich geradlinige Zusammenstellung von typischen Pilsaromen aufweist: Heu/Stroh, fruchtig-blumige Süße, trockene Holzigkeit. Diese wechseln sich aber im Geschmacksverlauf mehrmals ab und bieten so ein variables Trinkerlebnis. Der etwas zu schwache Körper und die nicht immer angenehmen Metallnoten trüben das Vergnügen jedoch etwas.Verfasst von der Redaktion
Das klare Bernsteingelb des Ur-Krostizer Pilseners wirkt bereits beim Eingießen appetitanregend.
Die leicht grasigen, süßlich metallischen Geruchsnuancen versprechen ein frisches Trinkerlebnis, das im sehr aromatischen Einstieg mit einer erstaunlichen Tiefe erfüllt wird.
Die feine Bitterkeit wird von ausgewogenen Geschmacksnoten unterstützt, die an den Geruch von Heu oder heißem Holz in der Sauna erinnern.
Leider verfliegen die Aromen im Abgang etwas zu schnell und machen einer leichten Süße Platz. Diese erinnert ein wenig an Rosen, schwebt aber etwas verloren im Mund.
Zum Schluss kommen dann noch etwas stärkere Bitternoten hervor, die zusammen mit der nun fester wirkenden Malzsüße einen sehr ordentlichen Nachgeschmack hinterlassen.
Wäre der Körper trotz seiner angenehm seidigen Textur nicht etwas zu zart geraten, würde er die herrlichen Noten aus dem Einstieg wohl besser in den Abgang transportieren und das gesamten Bier etwas mehr ausdefinieren.
Insgesamt präsentiert sich das feinherbe Pilsner von Ur-Krostizer als sehr interessantes aber leichtes und unkompliziertes Bier. Man kann es durchaus auch trinken ohne sich allzu sehr darauf zu konzentrieren, investiert man allerdings ein wenig Zeit wird man mit einem spannenden Biererlebnis belohnt.Verfasst von Robert
Die leicht grasigen, süßlich metallischen Geruchsnuancen versprechen ein frisches Trinkerlebnis, das im sehr aromatischen Einstieg mit einer erstaunlichen Tiefe erfüllt wird.
Die feine Bitterkeit wird von ausgewogenen Geschmacksnoten unterstützt, die an den Geruch von Heu oder heißem Holz in der Sauna erinnern.
Leider verfliegen die Aromen im Abgang etwas zu schnell und machen einer leichten Süße Platz. Diese erinnert ein wenig an Rosen, schwebt aber etwas verloren im Mund.
Zum Schluss kommen dann noch etwas stärkere Bitternoten hervor, die zusammen mit der nun fester wirkenden Malzsüße einen sehr ordentlichen Nachgeschmack hinterlassen.
Wäre der Körper trotz seiner angenehm seidigen Textur nicht etwas zu zart geraten, würde er die herrlichen Noten aus dem Einstieg wohl besser in den Abgang transportieren und das gesamten Bier etwas mehr ausdefinieren.
Insgesamt präsentiert sich das feinherbe Pilsner von Ur-Krostizer als sehr interessantes aber leichtes und unkompliziertes Bier. Man kann es durchaus auch trinken ohne sich allzu sehr darauf zu konzentrieren, investiert man allerdings ein wenig Zeit wird man mit einem spannenden Biererlebnis belohnt.Verfasst von Robert
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Benutzerkommentare und Bewertungen
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Der Geruch ist wunderbar frisch-hopfig mit einer leichten Süße versehen. Malz hingegen ist da kaum zu reichen. Aber das ist nicht schlimm. Der Einstieg ist samtig frisch, und leicht. Im Abgang hingegen kommt der herbe Charme durch. Es wird bitterer und etwas trockener. Aber auch schön feinwürzig. Die Süße ist nur am Anfang zuerkennen. Also es ist für jeden was dabei. Ein leckeres Pils.Verfasst von Tarfeqz
Ein frisches und leckeres Bier mit einer leichten Süße. Im Einstieg frisch und der Rest feinwürzig. Alles in Allem ein Bier für jeden Tag.Verfasst von Hendrik
Wow. Also dieser Gerstensaft hat mich überzeugt!
Schon nach dem erotischen Ploppen des Kronkorkens weht einem eine süßliche Note umgeben von Hopfenaroma entgegen. Bei 7° grad gekühlt rollt ein nicht überraschend weicher Geschmack über den Gaumen bis hinter in die Kehle, wo das Bier dann seinen Charakter zeigt: sehr charismatischen Abgang - Ausgezeichnet und eindeutig nicht zu bitter!!!
Der Geschmack ist durch die Balance des Kohlensäureanteils abgerundet. Es ist damit eines meiner Lieblingsbiere und ich bin froh zu sagen zu können, dass es aus Deutschland kommt. Für einen besonderen Abend kann ich Gustav II. Adolf von Schwedens Traditionsgebräu (seit 1534) nur empfehlen.
PS: Der König gab als Zeichen seiner Anerkennung seinen Ring für eine Kanne Ur-Krostitzer ;)Verfasst von BierGourmet
Schon nach dem erotischen Ploppen des Kronkorkens weht einem eine süßliche Note umgeben von Hopfenaroma entgegen. Bei 7° grad gekühlt rollt ein nicht überraschend weicher Geschmack über den Gaumen bis hinter in die Kehle, wo das Bier dann seinen Charakter zeigt: sehr charismatischen Abgang - Ausgezeichnet und eindeutig nicht zu bitter!!!
Der Geschmack ist durch die Balance des Kohlensäureanteils abgerundet. Es ist damit eines meiner Lieblingsbiere und ich bin froh zu sagen zu können, dass es aus Deutschland kommt. Für einen besonderen Abend kann ich Gustav II. Adolf von Schwedens Traditionsgebräu (seit 1534) nur empfehlen.
PS: Der König gab als Zeichen seiner Anerkennung seinen Ring für eine Kanne Ur-Krostitzer ;)Verfasst von BierGourmet
"[...trockene Brotigkeit ...holzig-trocken...trockene Holzigkeit ...Metallnoten]"???
Hier ist bereits alles gesagt. Ich schliesse mich den qualifizierten Kommentaren meiner Vorredner an.Verfasst von Echterbierkenner
Hier ist bereits alles gesagt. Ich schliesse mich den qualifizierten Kommentaren meiner Vorredner an.Verfasst von Echterbierkenner
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