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Beer like star Trappistes Rochefort 10°

  • Typ
  • Alkohol 11.3% vol.
  • Stammwürze 24.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 12 Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 19 Bewertungen und 11 Rezensionen

#3582

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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89%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 19 Bewertungen
99% Avatar von Hobbytester
99% Avatar von Bier-Klaus
99% Avatar von Schluckspecht
99% Avatar von hightower
97% Avatar von maui
97% Avatar von Peter E.
97% Avatar von Wilston Oreo
96% Avatar von Bierkules
96% Avatar von Daniel McSherman
90% Avatar von Jens
89% Avatar von Bastus
89% Avatar von Tobieras
88% Avatar von Christoph Weber
88% Avatar von Weinnase
85% Avatar von LordAltbier
81% Avatar von tonne
81% Avatar von remus456
80% Avatar von Felix
38% Avatar von M4rV

99% Mehr! Mehr!! Mehr!!!

Avatar von Schluckspecht

Schlanke 11,3 % hat das Trappistes Rochefort 10° zu bieten. Wie so üblich bei den Belgiern liest sich die Zutatenliste etwas kreativer als beim reinheitsgebottreuen deutschen Bier: Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Rohgetreide, Hefe, Hopfen. Ja, der Hopfen wird sich hier der belgischen Hefe unterordnen müssen. Zucker scheint mir zudem ziemlich ratsam zu sein, damit der Alkohol unter Kontrolle bleibt.

Es zeigt sich ein dunkles, hefetrübes Kastanienbraun, die Kohlensäure sprudelt sehr angeregt. Der recht zügig schwindende Schaum lässt das Rohgetreide in Form kleiner dunkler Punkte erkennen. Der Duft ist eine Wucht: Sehr aromatisch, sehr fruchtig. Mein erster Gedanke war angetrocknete Orange sowie etwas Pfirsich und eine Idee Kirsche. Später etwas Kakao und Holz. Hier hält man gern den Riechkolben rein. Der Alkohol zeigt sich indes völlig charmant und inkognito in abwartender Haltung. Klasse!

Egal, Bier ist zum Trinken gedacht. Der Antrunk lebt mit stark fruchtigen Noten die Wesenszüge eines Rumtopfes aus, der Zucker dient als Gegenpol zum hier dann doch gegenwärtigen Alkohol und den zarten Röstmalzaromen. Der immer noch äußerst charmante Körper nimmt sich in der Fruchtigkeit nur geringfügig zurück, spielt dafür ein wenig mit Mandel- und Toffeenoten. Sehr komplett, sehr voll. Ganz zart schimmert blumig der Hopfen durch, die Assistenzfunktion erfüllt er in genügsamer Weise. Der eigentliche Charakter des Rochefort 10 ist jedoch absolut belgisch: Starke Hefe, viel Alkohol, hervorragend abgerundet durch ebenso viel Zucker. Lang und wärmend klingt das belgische Pfund aus - ziemlich süß zwar, aber dafür harmonisch und wunderbar.

Das Trappistes Rochefort 10° ist im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend. So viel Frucht hatte ich gar nicht erwartet, wie sie hier auf der Zunge tanzt. Und gefährlicherweise ist das Bier auch noch ziemlich süffig, dank Süßung geht es runter wie nix. Irgendwie - es ist ja gerade wieder Saison - erinnert es mich an so manch superleckeren Glühwein vom Lieblingsstand, in dem man am liebsten versinken würde. Bis man nicht mehr weiß, wieviel man schon hatte...

Bewertet am

85% Geht fit!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-alkoholisch, fein-säuerlich und ordentlich malzig mit kräftigen Röstnoten man schmeckt intensive Kakao- und Kaffee-Noten, hinzu kommt durch das Röstmalz eine angenehme Bittere. Der Mittelteil ist fein-säuerlich und schön malzig, leicht süßlich mit einem sehr schönen Kakao-Aroma, im Hintergrund erkennt man eine feine Alkohol-Note. Der Abgang ist schön malzig-süßlich und hat auch ein sehr schönes, intensives Kakao-Aroma, eine feine Säure erkennt man im Hintergrund. Fazit: Ein sehr gutes Bier! Der Gaumen muss sich zwar erst an dieses Bier gewöhnen aber nach den ersten 5 Schlücken wird's zum Genuss. Gerne Wieder!

Bewertet am

99% Rezension zum Trappistes Rochefort 10°

Avatar von hightower

Optik: Kastanienbraun mit einer hellbraunen, langsam fallenden Schaumkrone.

Duft: Süßlich malzige Aromen von Toffee und Toast ziehen durch die Nase. Im Schlepptau befinden sich allerhand Früchte in Form von Pflaumen, Rosinen, Kirschen. Ich fühle mich schon fast an einen Rumtopf erinnert.

Geschmack: Nahezu sämtliche Aromen welche in der Nase schon mehr wie zu beeindrucken wussten spiegeln sich auch im Gaumen wieder. Mild süßliches Toffee schmeichelt zu Beginn den Gaumen, auch gute Schokolade sowie Karamell weiß den Gaumen mehr als zu beeindrucken. Aber auch hier stehen Aromen von Pflaumen, Kirschen dem malzigen Körper in nichts nach.

Körper: Vollmundiger Körper mit weinähnlichem Charakter. Die Kohlensäure hält sich dezent zurück. Der Alkohol, stolze 11,3 %, ist zwar nur sanft wahrzunehmen, wirkt aber dennoch angenehm wärmend.

Bewertet am

96% Rezension zum Trappistes Rochefort 10°

Avatar von Daniel McSherman

Fast schwarz, im Licht dunkelbraune und rote Akzente. Hellbrauner sahniger Schaum.
In der Nase malzige Aromen, Karamell, Likör. Im Mund sehr weich. Tolle Aromen von getrockneten Früchten, Honigkuchen, Karamell, Kirschen.

Perfektes Bier!

Bewertet am

99% Rezension zum Trappistes Rochefort 10°

Avatar von Bier-Klaus

Nach dem 8° mit immerhin 9,2% Alkohol kommt jetzt das Rochefort 10° mit schlappen 11,3% Alkohol zur Verkostung. Ebenfalls standesgemäß aus dem großen belgischen Pokal. Die Farbe ist einen Tick dunkler und undurchsichtiger als bei 8°, ich würde sie als dunkelbraun und sehr trüb bezeichnen. eine feine Schicht hellbrauner, sehr feiner Schaum bedeckt das Bier. In der Nase nur ein leicht alkoholischer Geruch, weniger als beim 8°, was mich verwundert und dezente Röstaromen. Wo beim 8° die in Rum eingelegten Kirschen ihren Geruch entfalten, da sind beim 10° Dörrobst, Rosinen, süßer Bourbon und Vanille.

Der Antrunk beginnt wenig rezent und fruchtig. Im Geschmack finden sich wieder eingelegte Kirschen und Rumtopf aber im Gegensatz zum 8° kommen noch stark röstige Aromen hinzu. Die machen das Bier trotz der unglaublichen 11,3% sehr süffig und eingängig. Das ist doch unglaublich! Wie machen die bei Rochefort das? Auch in der Textur legt das 10° noch eine Schippe drauf, rund ölig und weich ist schon nicht mehr ausreichend, ich würde es als samtig bezeichnen. Im Nachtrunk treten die röstigen Noten höflich zurück und lassen den säuerlichen Geschmäckern den Vortritt, was die Süffigkeit nochmal verstärkt.

Meine Sensorik ist zu beschränkt als dass ich alle Aromen genau beschreiben könnte, die auf meinen Gaumen einstürmen. Das ist ein sehr eindrucksvolles und wunderbar komponiertes Kaminbier. Hier wurden die wenigen Schwächen, die das 8° noch hatte, beseitigt. Am meisten beeindruckt mich die gute Süffigkeit, die sich das Bier bei aller Schwere bewahrt.

Unheimlich vielschichtig, tief strukturiert, fruchtig und röstig, besser geht es nicht!

Bewertet am

89% Rezension zum Trappistes Rochefort 10°

Avatar von Bastus

Mit 11.3% eine echte Wuchtbrume dieser Trappist ! Also Optisch ist es eine braune trübe Suppe mit groben Hefestückchen. Der Geruch ist wunderbar malzig, lieblich, blumig, süsslich und delikat. Geschmacklich gerade zu zurückhaltend, umschmeichelnd.Es wirkt im Mund locker fluffig und samtig ölig. Man mag meinen das man von so einem Schwergewicht geschmacklich erschlagen wird.Dem ist überhaupt nicht so.
Es ist nicht sonderlich komplex sondern eher gerdlienig und elegant.Der Alk. ist da aber drängt sich zu keiner Zeit auf und spielt zu jeder Zeit gut mit.Die Süffigkeit ist überraschend hoch, also immer langsam !

Bewertet am

88% Wow! Wow! Wow!

Avatar von Christoph Weber

Wow! Wow! Wow!

Das Bier kommt vielversprechend daher, ein belgisches Strong Ale mit satten 11,3% Alkohol. Da heisst es mit Vorsicht geniessen. Es ist dunkelst, mehr kann man da zur Farbe nicht mehr sagen.
Es schmeckt heftig, man merkt, dass es Alkohol hat, aber nicht so am Geschmack eher schon an der Instantwirkung. Malzig, süß, stark, geil.
Da hätte man gerne mehr - aber vielleicht an einem anderen Tag ;)

Bewertet am

99% Das Winternachtsbier

Avatar von Hobbytester

Das Trappistenbier riecht nach alkoholisierten Pflaumen und Karamell, die Süße ist bonbonartig, unglaublich gut gelungen und das schon im Antrunk! Im Abgang intensivieren sich diese Geschmacksimpressionen, das Bier bekommt unglaublich Schmackes, wobei das an der einsetzenden Wirkung des Alkohols liegt, geschmacklich kann er sich aber zum Glück nicht durchsetzen, ach was, das ist kein Glück, das ist wahres Können! Ein solcher Körper kann nur Bestnoten einheimsen. Ich habe bisher noch kein einziges Bier mit so viel Volumenprozent getrunken, das so komplex aromatisch ist. Diese besondere malzige Süße habe ich schon bei mehreren Belgiern festgestellt, das ist absolut mein Fall. Ich mag diesen Candygeschmack, der überhaupt nicht kitschig ist, sondern auch herbe Momente kennt. Cognacnoten sind hier auch dabei und veredeln den Gesamtauftritt, der so wunderbar brennt! Das Mundgefühl ist samtig weich. Die rotbraune Farbe und der karamellartige Schaum sind originell. Das Bier ist unglaublich süffig. Bitterkeit ist keine passende Kategorie für dieses Bier, das macht aber nichts. Das Bier verfügt über genügend Kohlensäure, da es angenehm sprudelt, was gut zu den Aromen passt.

Fazit: Mir gefällt dieses Bier sehr gut, als ich mit dem Biertesten angefangen habe, habe ich das Trappistes Rochefort 8 getestet, damals wusste ich den Körper solcher Biere noch nicht so recht zu schätzen. Allerdings muss ich auch sagen, dass dieses Bier wesentlich besser als die Nummer 8 ist, wie gemacht für kalte Winterabende am Kaminfeuer. Schade, dass es nicht noch ein zweites im Kühlschrank gibt!

Bewertet am

88% anl. "Leading Beers" in Amberg 11/2013

Avatar von Weinnase

tiefdunkles, undurchdringliches braun; sehr schöner Schaum;
reiche, üppige Nase, saftig, komplex; Aromen von Lakritze, Rauch und Trockenpflaumen;
feinrassiger Ansatz; viel Schmelz, saftig, enorme Fruchtfülle - dennoch elegant und finessenreich; viel Spiel, auch im langen Nachhall - klasse!

Bewertet am

80% Rezension zum Trappistes Rochefort 10°

Avatar von Felix

Der größte der drei Rochefort-Brüder kommt sehr dunkelbraun mit weichcremiger Schaumkrone daher, ein sehr ausgewogenes Bild von einem Bier, dass den Eindruck tiefer Ruhe und Geschlossenheit vermittelt.
Der Duft ist süß-malzig, Kaugummignoten, untermalt von weicher, dunkler Sahne, vielleicht etwas cremige Schokolade oder dunkle, gedarrte Früchte, das ist nicht genau zu erkennen. Die Aromen verschwimmen miteinander, es macht aber den Eindruck eines sehr ausgewogenen, süßen Bieres mit nicht so viel Kohlensäure, dennoch aber genug, um eine flache, sahnige Krone zu bilden. Schöner Anblick, schöner Duft!
Der Geschmack ist im Antrunk überwältigend voll und süß. Wie Sirup verhällt sich das Bier im Mund, sofort erscheinen Aromen von Rosinen und leichter Schokolade, über allem liegt eine satte Pflaume, die den Antrunk dominiert, ich würde sogar soweit gehen, es als Ersatz für einen chinesischen Pflaumenwein zu nehmen, gerade auch weil das Rochefort 10 von seinem übermäßigen ABV-Gehalt von 11,3%ABV beinahe nichts merken lässt. Es ist butterweich und nur sehr, sehr dezenz lässt sich der Alkohol ganz zuletzt erahnen, wenn die Aromen des Nachtrunks bereits verflogen sind. Gegen Ende des Antrunks kommt noch eine leichte Apfel bsw. Birnennote durch, wie ich sie bei allen Rochefort-Bieren beobachten konnte, das scheint der Brauerei-Charakter zu sein. Hier wirkt er aber wesentlich weniger penetrant, vor allem wegen des nicht durchscheinenden Alkohols und bindet sich sehr gekonnt zwischen die Trockenfrüchte und die Süßigkeitenaromen. Im Antrunk ist dieses Bier wie eine Zuckerstange. Schönes Digestiv-Bier!
Der Körper ist, wie bereits erwähnt extrem satt und ölig, gleichzeitig aber auch seidig und weich, da stört nichts die Weichheit. Tolle Komposition!
Der Nachtrunk lässt ein wenig nach, auch das ließ sich bei allen anderen Rochefort-Bieren beobachten, hier kommt erstmalig der ALkohol hervor, wenn auch nur leicht. Er schmiegt sich schön an die Pflaumennote, die noch immer im Vordergrund liegt, die Rosinen und Trockenfrüchte gewinnen mit leichter Bitterkeit an Kraft und lassen das Bier etwas herber ausklingen. Der Alkohol wirkt hier als Geschmacksträger und tut so einen guten Job. Dennoch wäre mir etwas weniger davon und dafür etwas mehr Herbe bzw. Hopfen oder auch schlichtweg Komplexität lieber gewesen. Das ROchefort 10 bleibt auf dem Boden, verstellt sich nicht und verliert auch nicht seinen Charakter.
Insgesamt ein tolles Bier, das von den Drei definitiv das beste ist, sich wie ich finde, sogar deutlich von der Qualität abhebt. Genial ist diese unheimliche Pflaumennote, die von allen anderen Aromen nur umschmeichelt wird. Die Süße macht es zu einem Nachtisch, der auch durch den leichten Alkohol nicht verdorben wird, sondern welcher eher durch das leichte Erwärmen des Kehlkopfes den Genuss bereichert. Trotz der ziemlichen Süße im Antrunk wird das Bier nach und immer herber und gewinnt an Vielseitigkeit, etwas zu kosten der Aromenfülle. Dennoch: Ein wunderbares belgisches Bier, dessen Komposition WEIT gelungener ist, als die des 8er bzw. des 6er. Überzeugen tut es weniger durch Komplexität als vielmehr durch intensität und Besonderheit, vor allem aber durch seine ölige Weichheit! Sollte man sich gegönnt haben!

Bewertet am

90% Rezension zum Trappistes Rochefort 10°

Avatar von Jens

Die hohe Kunst des Bierbrauens, unter der Aufsicht von Frere Pierre entstehen wunderbar himmlische Biere!
Satte Farbe, samtig weicher Geschmack, Töne von Roggen und Rosmarin.
Besteht neben jeder noch so deftigen Mahlzeit auch perfekt für ganz dunkle Schokoladen!!!

Bewertet am