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Beer like star Trappist Westvleteren 12

  • Typ
  • Alkohol 10.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12° C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 5 Rezensionen

#6009

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
100% Avatar von Männerabend - Die Serie @ Dennis
99% Avatar von Peter E.
97% Avatar von wavebush
95% Avatar von Craftbeerspezialist.de
93% Avatar von Bier-Klaus
90% Avatar von Daniel McSherman
66% Avatar von Robert
63% Avatar von Florian

95% Eines super Trappistenbier

Avatar von Craftbeerspezialist.de

Im Glas zeigt sich das Trappistenbier dunkelbraun, trüb mit sahnigem hellem sehr beständigem Schaum. Ein sehr reichhaltiges Bier. Wunderbarer Geschmack. Das ist der beste Quadrupel genau wie der ST. Bernardus abt 12.

Bewertet am

90% Rezension zum Trappist Westvleteren 12

Avatar von Daniel McSherman

Im Glas zeigt sich das Trappistenbier dunkelbraun, trüb mit sahnigem hellem sehr beständigem Schaum. Das Quadrupel hat einen tollen süßen Malzkörper mit Aromen von angebranntem Karamell, getrockneten Früchten, Pflaumen, Rosinen, etwas Kräuterprinten und Nüssen. Dabei hat es ein sehr weiches Mundgefühl. Sehr runde Sache und von mir eine klare Empfehlung!

Bewertet am

93% Das beste Bier der Welt?

Avatar von Bier-Klaus

Als eintausendstes Bier kommt eine schwer zu beschaffende Rarität und Spezialität in meine Datenbank. Vielen Dank an meinen Freund Martin, der mir unter anderen belgischen Bieren, die von Westvleteren beschafft hat, was ja nicht so einfach ist (siehe homepage der Abtei). Hier erkennt man den Profi-Einkäufer.

Das Bier soll laut den Usern von ratebeer.com nicht weniger als das beste Bier der Welt sein. Die Verkostungsgläser werden mindestens fünfmal gespült und meine Nervosität steigt als ich den goldenen Kronkorken mit der 12 drauf vorsichtig abhebe.

Dunkelbraun und sehr trüb liegt das Bier dickflüssig im Glas. An den Seiten des Glases sieht man kleinporige Schaumperlen, nach oben ist die Blume cremig dicht, enorm hoch und sehr sehr stabil. Die Farbe der Blume ist creme. In der Nase malzig, würzig und süßlich, durch den starken Alkohol riecht es wie ein Likör, retronasal kann man Cognac-Noten erkennen.

Im Antrunk ist das Twaalf sehr würzig und sehr alkoholisch. Der Körper ist ebenfalls stark alkoholisch, erinnert mich an Cognac oder Kräuterlikör bzw. diverse italienische Amari, ohne deren Süße, nur vom Geschmack her. Dazu kommen Getreide, Bitterorange (Bergamotte), Lebkuchen-Gewürze, nussige Aromen sowie Torf- und Whisky-Noten. Die Textur ist unglaublich cremig und samtig die Struktur ölig und dickflüssig. Trotz der alkoholischen Schärfe bildet sich ein schönes Mousseux auf der Zunge. Im Nachtrunk kommt die Süße des Bieres erst richtig zum Tragen, es verbleibt eine alkoholische Schärfe am Gaumen.

Das Westvleteren enthält sehr viele Geschmackskomponenten, alle Bestandteile sind sehr fein ausgewogen, die Komposition ist sehr spannend und tiefgründig.
Trotzdem würde ich hier nicht die höchste Punktzahl vergeben, weil mir die alkoholischen Bitternoten zu stark durchschlagen. Das ist aber bei dem sensationellen Bier Kritik auf höchstem Niveau.

Bewertet am

100% Das beste Bier der Welt

Avatar von Männerabend - Die Serie @ Dennis

Um an dieses Bier zu gelangen musste ich eine kleine Weltreise auf mich nehmen! Naja, fast!
Aber immerhin 2x 400km waren nötig um in den kleinen verschlafenen Ort Westvleteren in Belgien zu fahren und dort dieses Bier kaufen zu DÜRFEN!

Die Flasche kommt minimalst daher und hat lediglich einen Kronkorken mit allen notwendigen Informationen zum Bier.

Also in den dazu passenden Westvleteren Kelch eingeschüttet und los ging es!
Was mich besonders verwundert hat war der kleine fest Schaum! Ich habe dieses Bier blind gegen das St. Bernardus verköstigt und nachdem dort der Schaum sehr schnell fort war hielt er sich beim Westvleteren wird über die kompletten 30 Min. in denen in mir diese beiden Biere genehmigt habe. Super!

Geschmacklich ist es wirklich ein Wunderladen! Dieses Bier hat soviele verschiedene Eindrücke, dass man bei jedem trinken (inzwischen habe ich mir 3 Flaschen im Laufe der letzten Wochen gegönnt) noch wieder etwas anderes feststellt.
Alles von dunklen Früchten über Kaffee und Malz ist hier vertreten, der absolute Wahnsinn!

Die 10,2% sprechen natürlich dafür, dass man von diesem Bier eher nicht mehrere pro Abend trinken sollte ... aber als "Belohnung" nach einer stressigen Woche o.ä. kann man es sich wirklich ausgezeichnet gönnen!

Ich hätte nicht gedacht, dass auf einem so hohen Level (das St. Bernardus ist ja nun wirklich auch ein Schwergewicht) noch solch hohe qualitative Unterschiede möglich sind! Weltklasse Bier!

Bewertet am

99% Rezension zum Trappist Westvleteren 12

Avatar von Peter E.

Das rare und begehrte Trappistenbier aus dem westlichsten Winkel Belgiens. Häufig als das beste Bier der Welt bezeichnet, da sind die Erwartungen hoch. Womöglich kommt man in die dumme Situation, dass ein Bier, um das ein großer Hype gemacht wird, einem Selbst gar nicht schmeckt.

Auf bemerkenswerte Weise ist diese Sorge unbegründet. Das Westvleteren 12 ist ein sensorisches Chamäleon. Je nach Tagesform und Tageszeit und Stimmung entfaltet dieses Bier andere Aromen. Aber es sind immer komplexe und hochspannende. Was in den Vordergrund rückt und was sich dezent im Hintergrund hält, entscheidet jeder selbst. Heute ist ein sonniger Samstag, 14 Uhr, und der Gaumen ist wach und dürstet nach etwas Besonderem. Er bekommt es.

Ein undurchsichtiges sehr dunkles Braun entwickelt einen soliden, beinahe etwas cremigen Schaum. Die Nase verspricht Malz und eine beerige Fruchtigkeit von Kirschen und Johannisbeeren. Einigermaßen verstärkt von 10,2 % Vol. Alc. als Aromaträger.
Eine bemerkenswerte Frische begleitet dieses Bier zu jedem Zeitpunkt. Nie wirkt es dumpf oder erschlagen von megasüßen, schweren Röstmalznoten.
Der Auftakt im Mund ist eher spritzig, ergänzt durch Süßholznoten. Dann beginnt die aromatische Erkundung und fördert reichliche und komplexe Eindrücke zutage. Da ist Toast, Holz, Frucht, Butterscotch, Cappuccino und Creme catalan, umspielt von Röstnoten. Wer mag, findet sicher auch noch krautige und Gemüse Elemente, wie Bambus oder Zuckerschoten. Mein Gaumen fand heute eher eine Dessertaromatik.

Nach hinten heraus entwickelt das Westvleteren 12 etwas unerwartet Erfrischendes. Die Magie dieses Bieres verbirgt sich für mich in einer steten Spritzigkeit, die für Biere dieses Typs eher ungewöhnlich ist und das Bier sehr leicht trinkbar macht.
Schade, dass es so rar ist, dieses Bier mit seiner Komplexität, Süffigkeit und Genialität.

Bewertet am