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Beer like star The Porterhouse Oyster Stout

  • Typ Obergärig, Oyster Stout
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

Dieses Bier wurde mit folgenden Tags versehen:

  • East-Kent-Goldings-Hopfen
  • Galena-Hopfen
  • Gerstenflocken
  • Nugget-Hopfen
  • Pale-Ale-Malz
  • Röstmalz
  • Schwarzmalz
    #6904

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    Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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    Bewertungsdetails
    Basierend auf 2 Bewertungen
    83% Avatar von deadparrot
    71% Avatar von goldblumpen

    83% Rezension zum The Porterhouse Oyster Stout

    Avatar von deadparrot

    Immer mal wieder etwas Neues. Ein unter Zugabe von Austern gebrautes Bier habe ich bislang noch nicht kosten dürfen. Das ändert sich heute! Vor mir steht das Porterhouse Oyster Stout. "Brewed in Ireland", macht es in großen Lettern deutlich, und: "Brewed by men - not machines". Ja, das soll ein Craft-Beer sein. Auf der Zutatenliste steht neben Malzen auch Gerstenflocken. An Hopfen wurde Galena, Nugget und East Kent Golding benutzt.

    Rötlichbraun schimmert das Stout im Glas und duftet süßlich wie ein Kaffeebonbon, aber auch erdig wie mancher Whiskey. Zu alldem gesellt sich eine salzige Note, die wohl von den Austern herrührt. Im Antrunk setzt sich diese weite Bandbreite an Aromen fort: Da ist einerseits gezuckerter Espresso mit einem Blättchen Bitterschokolade, dahinter aber leicht torfiger Single Malt und salziges Lakritz. Wohl vom Hopfen rührt eine eigenwillig frische Note wie von Pfefferminze her. Ich denke an mit Menthol versetzte Lakritzstückchen. Das ist wirklich eine ganz eigenwillige Zusammenstellung von Aromen. Spannend! Das Bier wirkt auf jeden Fall ziemlich abenteuerlich und aufregend, aber keinesfalls unausgewogen. Es verfällt jedenfalls nicht in klischeehafte Röstaromen, die ich zwar sehr mag, die aber auch hinreichend bekannt sind. Ich bin geneigt, mehr als 8/10 Punkten für den Körper zu vergeben, aber "im Einklang" befindet sich diese Zusammenstellung von Geschmacksaspekten nun wirklich nicht. Das mag aber durchaus beabsichtigt sein.

    Es wird im Abgang stouttypisch trocken, zudem stellt sich merkliche Säure ein. Der Abgang ist salzig, röstig und vor allem langanhaltend. Das Bier ist alles in allem nicht gerade einfach zu trinken, hat aber auf jeden Fall Charakter und Seltenheitswert - nicht nur wegen der eigenwilligen Zutatenliste. Seit 1938 wurden Austern beim Brauen einiger Stouts dem Sud hinzugegeben: Porterhouse belebt diese zwischenzeitlich wohl etwas in Vergessenheit geratene Tradition nun wieder - das einzige seiner Art ist dieses Bier jedoch mitnichten. Ich habe Lust darauf bekommen, mir einige andere andere Oyster Stouts vorzunehmen. Die Messlatte liegt mit dem Porterhouse jedenfalls schon recht hoch.

    Bewertet am