Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Tegernseer Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 61% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 5 Rezensionen

#9873

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
61%
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
73% Avatar von Bier-Klaus
61% Avatar von Schluckspecht
60% Avatar von Ernesto
55% Avatar von hightower
54% Avatar von Hobbytester

61% Nicht das Wahre...

Avatar von Schluckspecht

Von den Eckdaten her ein typisches Pils: 5 % Alkoholgehalt und 11° Plato. Herzhaft kernig soll es sein, feinherb und wahrhaft edel. Ausgesuchter Tegernseer Aromahopfen ist im Sud gelandet. Optisch bin ich etwas enttäuscht, denn zunächst gibt es nur wenig, dann auch noch sehr instabilen Schaum. Das Gelbgold ist jedoch schön getroffen. In der Nase gibt es viel Malz- und Hopfenwürze sowie Kräuter und eine unterschwellige Süße. Es riecht ausgesprochen vegetabil, so intensiv kenne ich das sonst von kaum einem Bier.

Ein frischer, weicher Antrunk mit ausgewogener Hopfen-Malz-Balance empfängt mich mit einem stimmigen Mix aus Würze, Süße und Hopfenherbe. Ziemlich schlank tritt das Tegernseer Pils auf, die Kohlensäure perlt feinfühlig. Auch hier kann die vegetabile Note festgestellt werden, wenn auch nicht so stark ausgeprägt. Das Finale ist in der Tat angenehm kernig und aus meiner Sicht der Höhepunkt des Tegernseer Pils. Die Säure hält sich wohltuend zurück. Der Grad der Hopfenherbe passt zum Malz und zur Region. Es ist ein typisch bayerisches Pils, dass es sich nicht mit zu herben Noten verscherzen will und eine Spur weit immer an ein Helles erinnert.

Gegenüber dem Augustiner Bräu Pils reicht es für das Tegernseer Pendand nur für den unliebsamen zweiten Platz, was in erster Linie am schwachen Körper liegt, der im Gegensatz zu hier beim Münchener Pils punkten konnte. Trotzdem ist das Tegernseer Pils nicht verkehrt, obgleich ich im Herzoglichen Brauhaus am Tegernsee eindeutig das Helle und vielmehr noch das Spezial vorziehen würde.

Bewertet am

73% Rezension zum Tegernseer Pils

Avatar von Bier-Klaus

Die Farbe ist hellgelb und glanzfein, der Schaum feinporig und dicht.
Das Pils beginnt wenig bis angenehm rezent und mittel vollmundig.

Im Durchgang hat es wenigstens keine Getreide-Aromen wie seine untergärigen Verwandten.
Die Hopfung ist ganz gut, vergleichbar dem Rothmoser Pils, die beiden kann man durchaus vergleichen.

Da kann ich die Tegernseer endlich mal loben, das Pils ist gelungen.

Bewertet am

55% Rezension zum Tegernseer Pils

Avatar von hightower

Optik:
Ein goldgelbes Bier grinst mich aus dem Glas heraus an. Bedecken lässt sich das Pils von einer kräftigen weißen Schaumkrone.

Einstieg:
Der Geruch, welcher schon beim öffnen der Flasche zu beeindrucken wusste, ist angenehm herb. Da habe ich bisher nichts auszusetzen, das Pils ist bisher so wie ein Pils sein sollte.
Auch der Einstieg in das Bier weiß durchaus zu überzeugen. Sowohl malzige als auch würzige Töne sind von Anfang an dabei, dazu noch eine angenehme Herbe, welche im weiteren Trinkverlauf kräftiger wird.

Körper:
Der Körper des Bieres ist recht trocken und herb. Aber auch ein wenig dünn. Für ein Pils darf es ruhig etwas kräftiger sein, denn beim trinken bin ich nicht unbedingt der Meinung es hier wirklich mit einem Pils zu tun zu haben. Der Hopfen sticht nicht richtig hervor.

Abgang:
Der Abgang bleibt herb. Der Hopfen zieht zwar an, aber mir persönlich bleibt es zu mild.

Fazit:
Der Abgang bleibt herb. Der Hopfen zieht zwar an, aber mir persönlich bleibt es zu mild. Im Grunde ist das Pils ganz ok, wenngleich es mir zu mild ist. Lediglich Optik und Geruch wussten voll zu überzeugen. Nach ein paar Schluck war die Euphorie dahin. Die Süffigkeit ist recht gering, der Hopfen darf ruhig kräftiger sein. Die Geschmacksnerven werden nicht sonderlich beansprucht bei dem Pils. Kann man trinken, aber es gibt weitaus bessere Pilsbiere.

Bewertet am

60% Rezension zum Tegernseer Pils

Avatar von Ernesto

Nun also auch einmal ein Pils aus dem Heim des mittlerweile irgendwie zu Kultstatus gekommenen Tegernseer Hellen. Wie die bekanntere Sorte aus dem selben Brauhaus hat man hier - eigentlich nur gehobenen Durchschnitt. Und selbst den würd es nicht erreichen wenn sich nicht im Abgang eine sehr feiner Hopfengeschmack eingeschlichen hätte, der rettets grad noch so aus der Masse.

Bewertet am

54% Rezension zum Tegernseer Pils

Avatar von Hobbytester

Das Tegernseer Hell zum Bruder zu haben ist ja generell nicht schlecht, wenn auch von einer geschmacklichen Verwandtschaft ausgegangen werden kann, was hier der Fall ist. Gleichzeitig kann dies aber auch einen Fluch bedeuten. Dem Pils gelingt es nämlich nicht, aus dem Windschatten des berühmten Hellen zu springen. Es ist ein gutes Bier, liefert aber wenig Argumente für sich, angesichts der Konkurrenz im eigenen Haus. Bayern und Pilskultur – das passt einfach selten zusammen. Hier trinkt man eigentlich auch ein Helles, wenn auch ein gutes. Für eine weit überdurchschnittliche Pilsbewertung reicht dieser Umstand nicht.

Bewertet am