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Beer like star Tegernseer Leicht

  • Typ Untergärig, Schankbier
  • Alkohol 2.8% vol.
  • Stammwürze 7%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#19037

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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
94% Avatar von pivolover
54% Avatar von Felix
43% Avatar von Bier-Klaus

43% Rezension zum Tegernseer Leicht

Avatar von Bier-Klaus

Neue Chance, neues Glück für die Tegernseer Brauerei. Das leichte hatte ich bis jetzt noch nicht und es tritt an
gegen die Surtaler Leichte aus Schönram.

Lichthell und glanzfein mit frischem Geruch. Der Antrunk beginnt stark rezent, der Geschmack ist wässrig und dünn, falls es zum normalen Tegernseer überhaupt noch eine Steigerung gibt. Es endet mit wenig Hopfen.
Als Fazit kann man festhalten, dass es nicht weh tut.

Bewertet am

94% Mein lieblins-leichtes mit abstand

Avatar von pivolover

Dieses Tegernseer_leicht ist für mich dass beste leichte-helle!!!!

Es erinnert mich stark da.Woher ich herkomme und mann trinkt neben einem Bier ,auch mal Weisswein-gemischt mit einem Sprudelwasser;
Im hochsommer gehen die Mischungen meisst zum-gunste dess Sprudelwaassers.

Für mich ist dass Tegernseer Hell-Leicht eine Sehr gute alternitive als 35° Grad Varriante des gelagerten hellen,denn es steht in vielen berreichen nur wenig dem primus ,des eigenen Hauses(lager hell ) nach!!!

Und es kommt , sogar in punkto Erfrischung: Spritziger und süffiger

Dafür Aber!!! brennts aber wirklich wie nur ein leichtes ,und auch Dass ist mit seinen 2,8% auch gut sooo!!!

Bewertet am

54% Rezension zum Tegernseer Leicht

Avatar von Felix

Hervorhebenswerte Schaumbildung, feinporig und von klarer, weißer Farbe. Sudfarbe liegt eher im hellgelben Bereich, leichte Blässe.

Der Duft zeigt knospige, kernige Aromen. Das Bier riecht deutlich grasig, aber mit einer gewissen Nachdrücklichkeit, das Aroma wirkt zentriert und gebündelt, gibt für so wenig ABV erstaunlich intensive Fülle ab. Erinnert vielleicht etwas an noch nicht ganz Reife Nüsse. Leichte Moosigkeit kommt auch noch dazu. Auf jeden Fall mit einem gesund anmutenden Hopfen versehen.

Im Mund dann von leichter Hopfenbittere gezierte Säure. Aromen kommen nicht wirklich viel durch. Die Säure suggeriert Grasigkeit und Frische. Nach diesem ungewöhnlichen dichten Duft, der keineswegs zu zimperlich war, wirkt der Antrunk nun eigentlich schon zu arm. Durch den mangelhaften Transport kommt wenig rüber außer etwas grünknospige Bittere, die mir dadurch sofort zu penetrant erscheint.

Der Körper dagegen kann für Schankbierverhältnisse relativ gut punkten, wobei er auch nicht reibungslos verläuft. Die Malze geben hier in der Tat genügend Dichte, dass man gar nicht unbedingt das Gefühl hat, das Bier sei zu leicht - ein großes Lob an dieser Stelle, denn damit ist die schwierigste Hürde dieses Stils mit Bravour gemeistert! Gleichzeitig freut es mich, dass die Kohlensäure nicht zu lasch geworden ist. Das Bier wirkt wirklich nicht wässrig.
Problem dabei ist jedoch: Die Kohlensäure schießt ein bisschen über das Ziel hinaus und sprudelt derartig stark, dass damit die wenigen Aromen des Antrunk gnadenlos plattgekribbelt werden. Die Süffigkeit jedenfalls hat darunter nicht zu leiden.

Der Abgang ist aromatisch schon fast wieder so intensiv wie der Geruch, doch leider von dieser unangenehm gekniffenen und zusammengepressten unreife-Hülsenfrüchte-Bittere dominiert, die einen größeren Kontrast benötigt. Mehr Süße oder weniger bissige Säure wären eine gute Lösung gewesen.

Das Tegernseer Schankbier tendiert definitiv bereits in die Richtung Schankbier, wie ich es gern hätte. Die unüberwindbar scheinende Hürde des Körpers wird hier in der Tat zurückgelassen, die Kohlensäure gibt eine Menge Süffigkeit, macht das Bier sogar so spritzig, dass ich mir ehrlich gesagt wenig bessere Durstlöscher für die heißesten Tage denken könnte. Leider ist das dann alles schon wieder eine Spur zu viel, sodass das Schankbier zwar nicht seine Textur, aber leider seine Aromatik einbüßt. Gerade in dieser Stilistik sollten die Aromen feinfühlig angereiht sein. Ob bei diesem Sud mit ruhiger Hand gearbeitet wurde oder nicht, lässt sich durch das ganze Gesprudel hindurch leider nicht mehr rekonstruieren.
Während mir zwar die Intensität des Duftes mit Überraschung sehr gefallen hat - wenn sie auch unspektakulär ist -, kann die Aromatik damit leider von vorn bis hinten nicht mithalten. Eigentlich lässt sich nichts weiter erschmecken außer Säure mit ziemlicher Zitralität, grüne, kernige Hopfennoten und Gras (das jedoch weniger von der aromatischen, als vielmehr von der pflanzlich-bitteren Art ist). Das ganze Gerüst geht letztlich nicht mehr so ganz auf, hat es doch zwischenzeitlich immer wieder so gute Ansätze gezeigt.
Ich denke ehrlich, dass der Schankbierstil viel zu wenig gebraut wird, da er eine wunderbare Bereicherung darstellt, gerade weil er jenseits von Voll - und Starkbier arbeitet und für vollkommen andere Genussfelder geeignet ist. Ich würde mich sehr über mehr dieser Biere freuen, kann aber auch gut verstehen, warum die meisten Brauer darauf gern verzichten. Bereits im Vollbierbereich muss man groß Acht geben, da jede Unstimmigkeit auffällt, doch ein Schankbier gut zu brauen, mag für die Meisten ein Ding der Unmöglichkeit darstellen (sind wir ehrlich: die meisten Biere dieses Stils überstehen die Bewertung in der Regel nicht). Wer sich jedoch traut und ein wirklich gutes Schankbier zu brauen versteht, der sichert sich sofort den größtmöglichen Respekt.
Das Tegernseer Leicht ist meiner Einschätzung nach seinen Kriterien entsprechend nicht durchgefallen, kann aber noch an vielen Stellen anpacken. Das Bier braucht mehr aromatische Tiefe und etwas weniger Kohlensäure und schon haben wir ein gelungenes, erfrischendes, keineswegs zu leichtes Leichtes.

Bewertet am